Ver­lust­aus­gleichs­be­schrän­kung und Sach­ein­la­gen

Leis­tet der Kom­man­di­tist zusätz­lich zu der im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­nen Pflicht­ein­la­ge eine wei­te­re Sach­ein­la­ge, so kann er im Wege einer nega­ti­ven Til­gungs­be­stim­mung die Rechts­fol­ge her­bei­füh­ren, dass die Haf­tungs­be­frei­ung nach § 171 Abs. 1 2. Halb­satz HGB nicht ein­tritt. Das führt dazu, dass die Ein­la­ge nicht mit der ein­ge­tra­ge­nen Pflicht­ein­la­ge zu ver­rech­nen ist, son­dern im Umfang ihres Wer­tes die Ent­ste­hung oder Erhö­hung eines nega­ti­ven Kapi­tal­kon­tos ver­hin­dert und auf die­se Wei­se nach § 15a Abs. 1 Satz 1 EStG zur Aus­gleichs- und Abzugs­fä­hig­keit von Ver­lus­ten führt.

Ver­lust­aus­gleichs­be­schrän­kung und Sach­ein­la­gen

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 11. Okto­ber 2007 – IV R 38/​05