Ver­pfän­dung von Gewinn­for­de­run­gen an eine GbR

Ver­pfän­det ein Gesell­schaf­ter monat­lich ent­ste­hen­de Gewinn­for­de­run­gen aus einer Betei­li­gung an einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts, erwirbt der Pfand­gläu­bi­ger an den nach Insol­venz­eröff­nung ent­ste­hen­den For­de­run­gen auch dann kein Pfand­recht, wenn außer­dem der Gesell­schafts­an­teil selbst ver­pfän­det wur­de.

Ver­pfän­dung von Gewinn­for­de­run­gen an eine GbR

Wer­den künf­ti­ge Gewinn­for­de­run­gen aus der Betei­li­gung an einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts ver­pfän­det, so ist für die insol­venz­recht­li­che Anfech­tung des Pfand­rechts der Zeit­punkt des Ent­ste­hens der ver­pfän­de­ten Gewinn­for­de­run­gen maß­geb­lich.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 14. Janu­ar 2010 – IX ZR 78/​09