Zu lan­ge Haupt­ver­samm­lung

Nach der gesetz­li­chen Rege­lung des § 121 Abs. 3 S. 2 AktG muss mit der Ein­la­dung zur Haupt­ver­samm­lung ledig­lich der Beginn der Haupt­ver­samm­lung fest­ge­setzt wer­den, nicht aber auch das vor­aus­sicht­li­che Ende der Haupt­ver­samm­lung. Was aber ist in den Fäl­len, in denen bereits bei der Ein­la­dung abseh­bar ist, dass die Haupt­ver­samm­lung noch bis zum nächs­ten Tag fort­dau­ern wird? In einem sol­chen Fall meint jetzt das Land­ge­richt Düs­sel­dorf, dass dann hier­auf in der Ein­la­dung hin­ge­wie­sen wer­den muss, da ansons­ten die Ein­la­dung feh­ler­haft sei.

Zu lan­ge Haupt­ver­samm­lung

Ist zu erwar­ten oder mög­lich, dass die Haupt­ver­samm­lung über den Tag hin­aus­dau­ert, muss die Ein­be­ru­fung in der Bekannt­ma­chung den Fol­ge­tag zumin­des­tens fakul­ta­tiv vor­se­hen.

Land­ge­richt Düs­sel­dorf, Urteil vom 16.05.2007 – 36 O 99/​06