Geset­zes­neue­run­gen ab Sep­tem­ber 2014

Mit Beginn des Monats Sep­tem­ber sind eini­ge Geset­zes­än­de­run­gen in Kraft getre­ten, die sich finan­zi­ell auf den Geld­beu­tel aus­wir­ken kön­nen:

Geset­zes­neue­run­gen ab Sep­tem­ber 2014

Für Gerüst­bau­er ist ab dem 1. Sep­tem­ber im gesam­ten Bun­des­ge­biet ein Min­dest­lohn in Höhe von 10,25 Euro vor­ge­schrie­ben. Die­se Erhö­hung steht im Zusam­men­hang mit dem Min­dest­lohn­ge­setz, das ab dem 1. Janu­ar 2015 für alle Bran­chen den gesetz­li­chen Min­dest­lohn (Stun­den­lohn) von 8,50 Euro fest­legt. Der Min­dest­lohn für Gerüst­bau­er hat schon im Jahr 2013 über dem gesetz­li­chen Min­dest­lohn gele­gen und 10,00 Euro betra­gen. Ab dem 1. Sep­tem­ber 2014 beträgt der Min­dest­lohn 10,25 Euro bis ein­schließ­lich dem 30. April 2015. Zum 1. Mai 2015 erfolgt eine wei­te­re Erhö­hung auf 10,50 Euro, die bis zum 31. März 2016 gilt. Die­se Min­dest­löh­ne haben auch für Unter­neh­men und Gerüst­bau­er Gül­tig­keit, die nicht tarif­lich gebun­den sind. Dar­über hin­aus haben sich auch Arbeit­ge­ber mit Sitz im Aus­land an die­se Min­dest­löh­ne zu hal­ten, wenn sie Beschäf­tig­te nach Deutsch­land schi­cken.

Zur Ener­gie­ein­spa­rung dür­fen ab dem 1. Sep­tem­ber 2014 neu auf den Markt kom­men­de Staub­sauger nur noch eine maxi­ma­le Strom­auf­nah­me­leis­tung von 1600 Watt auf­wei­sen, ab 2017 nur noch 900 Watt. Nach den EU-Vor­ga­ben hat jeder Staub­sauger außer­dem ein Ener­gie-Label zu füh­ren, aus dem Ener­gie­ef­fi­zi­enz, Rei­ni­gungs­kraft, Staub­emis­sio­nen und Lärm­pe­gel ent­nehm­bar sind. Damit soll der Strom­ver­brauch gesenkt und gleich­zei­tig der Geld­beu­tel der Ver­brau­cher geschont wer­den. Denn mehr Watt bedeu­tet nicht auto­ma­tisch mehr Leis­tung, son­dern mehr Strom­kos­ten – aber mehr Leis­tung bei weni­ger Strom kommt dem Ver­brau­cher zu gute.