Das qua­li­fi­zier­te Ver­schul­den des Fracht­füh­rers

Trifft den Fracht­füh­rer nach Art. 29 Abs. 1 CMR ein qua­li­fi­zier­tes Ver­schul­den, kann der Geschä­dig­te unge­ach­tet der Beschrän­kun­gen des Art. 23 CMR Scha­dens­er­satz nach den anwend­ba­ren natio­na­len Bestim­mun­gen ver­lan­gen. Auch in die­sem Fall bleibt es dem Geschä­dig­ten unbe­nom­men, sei­nen Scha­den auf der Grund­la­ge der Art. 17 bis 28 CMR zu berech­nen. Wählt er die­sen Weg, bleibt das Haf­tungs­sys­tem der CMR voll­stän­dig, also ins­be­son­de­re ein­schließ­lich der Haf­tungs­be­schrän­kung nach Art. 23 Abs. 3 CMR, anwend­bar.

Das qua­li­fi­zier­te Ver­schul­den des Fracht­füh­rers

Der Fracht­füh­rer, der zu fes­ten Kos­ten mit einem grenz­über­schrei­ten­den Stra­ßen­gü­ter­trans­port beauf­tragt war, unter­liegt der Haf­tung nach der CMR. Danach hat er für den Ver­lust von Trans­port­gut wäh­rend sei­ner Obhuts­zeit gemäß Art. 17 Abs. 1 in Ver­bin­dung mit Art. 3 CMR grund­sätz­lich Scha­dens­er­satz zu leis­ten. Vol­len Scha­dens­er­satz – über die Beschrän­kun­gen des Art. 23 CMR hin-aus – schul­det die Fracht­füh­rer aber nur dann, wenn die Vor­aus­set­zun­gen des Art. 29 Abs. 1 CMR erfüllt sind. Nach die­ser Bestim­mung kann sich der Fracht­füh­rer nicht auf Haf­tungs­be­schrän­kun­gen beru­fen, wenn er den Scha­den vor­sätz­lich oder durch ein ihm zur Last fal­len­des Ver­schul­den ver­ur­sacht hat, das nach dem Recht des ange­ru­fe­nen Gerichts dem Vor­satz gleich­steht. Ent­spre­chen­des gilt, wenn der Scha­den durch sei­ne Bediens­te­ten oder Ver­rich­tungs­ge­hil­fen ver­ur­sacht wor­den ist und die­sen ein qua­li­fi­zier­tes Ver­schul­den zur Last fällt (Art. 29 Abs. 2 Satz 1 CMR).

Das qua­li­fi­zier­te Ver­schul­den des Fracht­füh­rers

Ist der Güter­trans­port­scha­den nach dem Inkraft­tre­ten des Trans­port­rechts­re­form­ge­set­zes am 1. Juli 1998 ein­ge­tre­ten, so ist bei Anwend­bar­keit deut­schen Rechts als ein Ver­schul­den, das zur Durch­bre­chung der Haf­tungs­be­gren­zun­gen der CMR führt, neben dem Vor­satz nicht mehr die gro­be Fahr­läs­sig­keit anzu­se­hen, son­dern ein leicht­fer­ti­ges Ver­hal­ten erfor­der­lich, zu dem das Bewusst­sein hin­zu­kom­men muss, dass ein Scha­den mit Wahr­schein­lich­keit ein­tre­ten wer­de 1.

Das Tat­be­stands­merk­mal der Leicht­fer­tig­keit erfor­dert einen beson­ders schwe­ren Pflich­ten­ver­stoß, bei dem sich der Fracht­füh­rer oder sei­ne "Leu­te" in kras­ser Wei­se über die Sicher­heits­in­ter­es­sen des Ver­trags­part­ners hin­weg­set­zen. Das sub­jek­ti­ve Erfor­der­nis des Bewusst­seins von der Wahr­schein­lich­keit des Scha­dens­ein­tritts ist eine sich dem Han­deln­den aus sei­nem leicht­fer­ti­gen Ver­hal­ten auf­drän­gen­de Erkennt­nis, es wer­de wahr­schein­lich ein Scha­den ent­ste­hen. Eine sol­che Erkennt­nis als inne­re Tat­sa­che ist dann anzu­neh­men, wenn das leicht­fer­ti­ge Ver­hal­ten nach sei­nem Inhalt und nach den Umstän­den, unter denen es auf­ge­tre­ten ist, die­se Fol­ge­rung recht­fer­tigt 2.

In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall des Dieb­stahls eines gan­zen LKWs wur­de die Fahrt nicht auf einem "gesi­cher­ten und bewach­ten" Park­platz unter­bro­chen (Ver­stoß gegen Num­mer 2.1 der Sicher­heits­richt­li­ni­en). Das Fahr­zeug wur­de zudem für etwa eine Stun­de unbe­auf­sich­tigt gelas­sen, was einen Ver­stoß gegen Num­mer 2.3 der Sicher­heits­richt­li­ni­en dar­stellt. Schließ­lich hat der Fah­rer den Dieb­stahl ent­ge­gen der Ver­pflich­tung gemäß Num­mer 2.6 der Richt­li­ni­en nicht unver­züg­lich nach des­sen Wahr­neh­mung, son­dern erst mehr als drei Stun­den nach der Ent­de­ckung bei der nächs­ten Poli­zei­dienst­stel­le ange­zeigt. Die­ses dem Fracht­fü­her zuzu­rech­nen­de Ver­hal­ten des Fah­rers ist für die Annah­me eines qua­li­fi­zier­ten Ver­schul­dens aus­rei­chend. Und dies auch dann, wenn man als wahr unter­stellt, dass der Fah­rer die Fahrt wegen plötz­lich auf­ge­tre­te­ner Magen- und Darm­be­schwer­den habe unter­bre­chen müs­sen, dass er das Füh­rer­haus ord­nungs­ge­mäß ver­schlos­sen und die elek­tro­ni­sche Weg­fahr­sper­re akti­viert habe. Die ver­trag­li­che Ver­ein­ba­rung der von der Ver­sen­de­rin auf­ge­stell­ten "Sicher­heits­richt­li­ni­en für den Stra­ßen­trans­port" dien­te ersicht­lich im Ita­li­en­ver­kehr der Siche­rung des beson­ders dieb­stahl­ge­fähr­de­ten Trans­port­gu­tes (Note­books), das zudem einen hohen Wert hat­te. Dies war auch für den Fracht­füh­rer und den von ihm ein­ge­setz­ten Fah­rer ohne wei­te­res erkenn­bar.

Art. 29 Abs. 1 CMR setzt ein qua­li­fi­zier­tes Ver­schul­den nur hin­sicht­lich des die Haf­tung begrün­den­den Tat­be­stands vor­aus 3. Ist danach von einem qua­li­fi­zier­ten Ver­schul­den im Sin­ne von Art. 29 Abs. 1 CMR aus­zu­ge­hen, das sei­ner Art nach als Scha­dens­ur­sa­che ernst­haft in Betracht kommt, so obliegt es dem beklag­ten Fracht­füh­rer, im Pro­zess sol­che Umstän­de vor­zu­tra­gen und gege­be­nen­falls zu bewei­sen, die gegen die Kau­sa­li­tät des fest­ge­stell­ten Sorg­falts­ver­sto­ßes spre­chen 4. Durch die­se Ver­tei­lung der Dar­le­gungs- und Beweis­last wird der Fracht­füh­rer auf­grund sei­ner beson­de­ren Sach­nä­he zum ein­ge­tre­te­nen Scha­den nicht in unzu­mut­ba­rer Wei­se belas­tet 5.

Der Umfang des Scha­dens­er­sat­zes

Der Umfang des zu erset­zen­den Scha­dens bestimmt sich im Fall des Art. 29 Abs. 1 CMR grund­sätz­lich nach dem jeweils anwend­ba­ren natio­na­len Recht 6.

Bei Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen des Art. 29 Abs. 1 CMR ist es dem Geschä­dig­ten aller­dings unbe­nom­men, sei­nen Scha­den auch auf der Grund­la­ge der Art. 17 bis 28 CMR zu berech­nen, da in einem sol­chen Fall allein der Fracht­füh­rer das Recht ver­liert, sich auf Bestim­mun­gen zu beru­fen, die sei­ne Haf­tung aus­schlie­ßen oder begren­zen oder die Beweis­last zu sei­nen Guns­ten umkeh­ren. Die Ansprü­che des Geschä­dig­ten blei­ben von der Rege­lung des Art. 29 Abs. 1 CMR unbe­rührt. Er kann Scha­dens­er­satz immer auch in der Höhe ver­lan­gen, in der er ihn ohne ein qua­li­fi­zier­tes Ver­schul­den des Fracht­füh­rers bean­spru­chen könn­te 7.

Die Fra­ge, ob der Geschä­dig­te sei­nen Ersatz­an­spruch wegen Ver­lus­tes von Trans­port­gut bei Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen des Art. 29 Abs. 1 CMR auf der Grund­la­ge von Art. 23 Abs. 1 und 2 CMR berech­nen kann, ohne dabei der Haf­tungs­be­gren­zung gemäß Art. 23 Abs. 3 CMR zu unter­lie­gen, wird in der Recht­spre­chung und im Schrift­tum unter­schied­lich beur­teilt.

Die Ansicht, die eine Beschrän­kung des Wert­er­satz­an­spruchs gemäß Art. 23 Abs. 1 und 2 CMR durch Art. 23 Abs. 3 und 7 CMR ver­neint, führt zur Begrün­dung im Wesent­li­chen an, dass der in Art. 29 Abs. 1 CMR ange­ord­ne­te Weg­fall von Haf­tungs­be­schrän­kun­gen und ‑befrei­un­gen gera­de eine Ver­bes­se­rung der Posi­ti­on des Geschä­dig­ten bezwe­cke. Die­ser Ziel­set­zung wider­sprä­che es, wenn der Geschä­dig­te gezwun­gen wäre, sei­nen Scha­den auch dann nach den §§ 249 ff. BGB zu berech­nen, wenn die Berech­nung gemäß Art. 23 Abs. 1 und 2 CMR zu einem für ihn güns­ti­ge­ren Ergeb­nis führ­te 8.

Die eine Beschrän­kung des Wert­er­satz­an­spruchs durch Art. 23 Abs. 3 und 7 CMR befür­wor­ten­de Auf­fas­sung ver­weist dem­ge­gen­über haupt­säch­lich dar­auf, dass die CMR ein ein­heit­li­ches, in sich geschlos­se­nes Haf­tungs­ge­fü­ge ent­hal­te, das zwi­schen einer Haf­tung wegen qua­li­fi­zier­ten Ver­schul­dens und einer rei­nen Obhuts­haf­tung unter­schei­de. Der Anspruchs­be­rech­tig­te müs­se, wenn er sei­nen Ersatz­an­spruch auf der Grund­la­ge von Art. 23 Abs. 1 und 2 CMR berech­ne, auch die Haf­tungs­be­gren­zung des Art. 23 Abs. 3 CMR akzep­tie­ren, die nicht durch Art. 29 Abs. 1 CMR über­wun­den wer­den kön­ne 9.

Der Bun­des­ge­richts­hof schließt sich der letz­ten Auf­fas­sung an: Nach Art. 29 Abs. 1 CMR kann sich der Fracht­füh­rer auf die Bestim­mun­gen des Kapi­tels IV der CMR, "die sei­ne Haf­tung aus­schlie­ßen oder begren­zen oder die Beweis­last umkeh­ren", nicht beru­fen, wenn er den Scha­den vor­sätz­lich oder durch ihm ein zur Last fal­len­des Ver­schul­den ver­ur­sacht hat, das nach dem Recht des ange­ru­fe­nen Gerichts dem Vor­satz gleich­steht. Damit sind alle Bestim­mun­gen der Art. 17 bis 28 CMR, die einen Haf­tungs­aus­schluss, eine Haf­tungs­be­gren­zung oder eine Umkehr der Beweis­last anord­nen, ins­be­son­de­re Art. 17 Abs. 2 bis 5, Art. 18, 23 und 25 CMR, gemeint 10.

Die Bestim­mung des Art. 23 CMR ent­hält nicht nur in ihrem Absatz 3, son­dern – mit­tel­bar – auch in Absatz 1 und 2 eine Haf­tungs­be­gren­zung. Nach Art. 23 Abs. 1 CMR wird die zu leis­ten­de Ent­schä­di­gung nach dem Wert des Gutes am Ort und zur Zeit der Über­nah­me zur Beför­de­rung berech­net. Gemäß Art. 23 Abs. 2 CMR bestimmt sich der Wert des Gutes nach dem Bör­sen­preis, man­gels eines sol­chen nach dem Markt­preis oder man­gels bei­der nach dem gemei­nen Wert von Gütern glei­cher Art und Beschaf­fen­heit. Der nach Art. 23 Abs. 1 und 2 CMR geschul­de­te Wert­er­satz hat eine abs­trak­te und pau­scha­lier­te Ent­schä­di­gung für den ein­ge­tre­te­nen Sach­scha­den zum Gegen­stand. Er dient der ver­ein­fach­ten Scha­dens­ab­wick­lung 11. Zwar kann der Anspruchs­be­rech­tig­te den Scha­den auf der einen Sei­te nach dem Bör­sen- oder Markt­preis oder nach dem gemei­nen Wert des Gutes berech­nen, der in der Regel über dem Preis lie­gen wird, den er für die Wie­der­be­schaf­fung der Ware auf­wen­den müss­te. Auf der ande­ren Sei­te gewährt Art. 23 Abs. 1 CMR kei­nen Ersatz wei­te­rer Ver­mö­gens­schä­den, ins­be­son­de­re wegen ent­gan­ge­nen Gewinns oder wei­te­rer Güter­fol­ge­schä­den. Die in Art. 23 Abs. 1 und 2 CMR ent­hal­te­nen Rege­lun­gen sind daher als – jeden­falls mit­tel­ba­re – Haf­tungs­be­schrän­kun­gen anzu­se­hen 12.

Eine direk­te Haf­tungs­be­gren­zung ist dar­über hin­aus in Art. 23 Abs. 3 CMR vor­ge­se­hen. Nach die­ser Vor­schrift darf die Ent­schä­di­gung 8,33 Son­der­zie­hungs­rech­te für jedes feh­len­de Kilo­gramm des Roh­ge­wichts nicht über­schrei­ten. Die­se Haf­tungs­höchst­gren­ze dient im Rah­men der Regel­haf­tung dem Schutz des Fracht­füh­rers vor wirt­schaft­lich unzu­mut­ba­rer Inan­spruch­nah­me 13.

Macht der Anspruchs­be­rech­tig­te von sei­nem Wahl­recht in der Wei­se Gebrauch, dass er nicht Scha­dens­er­satz wegen qua­li­fi­zier­ten Ver­schul­dens des Fracht­füh­rers nach Art. 29 Abs. 1 CMR in Ver­bin­dung mit den §§ 249 ff. BGB ver­langt, son­dern Wert­er­satz gemäß Art. 23 Abs. 1 und 2 CMR bean­sprucht, so muss er alle in Art. 23 CMR vor­ge­se­he­nen Haf­tungs­be­gren­zun­gen gegen sich gel­ten las­sen. Er kann sich nicht allein die Wert­be­stim­mung zunut­ze machen und die zwei­te Haf­tungs­be­gren­zung weg­fal­len las­sen. Denn der Wert­er­satz gemäß Art. 23 Abs. 1 und 2 CMR und die Haf­tungs­höchst­sum­me nach Art. 23 Abs. 3 CMR bil­den ein ein­heit­li­ches Haf­tungs­be­gren­zungs­sys­tem 14.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 30. Sep­tem­ber 2010 – I ZR 39/​09

  1. BGH, Urtei­le vom 20.01.2005 – I ZR 95/​01, TranspR 2005, 311, 313 = VersR 2006, 814; und vom 06.06.2007 – I ZR 121/​04, TranspR 2007, 423 Tz. 15 = VersR 2008, 1134[]
  2. BGHZ 158, 322, 328 f.; BGH TranspR 2007, 423 Tz. 17 m.w.N.[]
  3. BGH TranspR 2005, 311, 314[]
  4. vgl. BGH, Urteil vom 16.07.1998 – I ZR 44/​96, TranspR 1999, 19, 22 f.; BGH TranspR 2005, 311, 314; Thu­me in Fremuth/​Thume, Fracht­recht, Art. 29 CMR Rdn. 29; Kol­ler, Trans­port­recht, 7. Aufl., Art. 29 CMR Rdn. 7 a.E.[]
  5. BGH TranspR 1999, 19, 23; TranspR 2005, 311, 314[]
  6. BGH, Urteil vom 15.10.1998 – I ZR 111/​96, TranspR 1999, 102, 105 = VersR 1999, 646; BGH TranspR 2005, 311, 314[]
  7. BGH, Urteil vom 03.03.2005 – I ZR 134/​02, TranspR 2005, 253, 254 = VersR 2005, 1577[]
  8. OLG Stutt­gart TranspR 2002, 23, zu der dem Art. 23 Abs. 1 CMR nach­ge­bil­de­ten Vor­schrift des § 429 Abs. 1 HGB; OLG Düs­sel­dorf TranspR 2003, 343, 347; Kol­ler aaO Art. 29 CMR Rdn. 10 a.E.; Harms in Thu­me, Kom­men­tar zur CMR, 2. Aufl., Art. 29 Rdn. 71; wohl auch Bahn­sen in Ebenroth/​Boujong/​Jost/​Strohn, HGB, 2. Aufl., Art. 29 CMR Rdn. 51 i.V. mit Fn. 147; MünchKomm.HGB/Jesser-Huß, 2. Aufl., Art. 29 CMR Rdn. 35 i.V. mit Fn. 240[]
  9. vgl. Thu­me, TranspR 2008, 78 ff.; P. Schmidt, TranspR 2009, 1, 2; MünchKomm.HGB/Herber aaO § 435 Rdn. 27, zu den Art. 23 Abs. 1 und 3 CMR nach­ge­bil­de­ten Vor­schrif­ten § 429 Abs. 1, § 431 Abs. 1 HGB; Oetker/​Paschke, HGB, § 435 Rdn. 12, eben­falls zu § 429 Abs. 1 und § 431 Abs. 1 HGB; sie­he auch MünchKomm.HGB/Freise aaO Art. 36 CIM Rdn. 6[]
  10. Kol­ler aaO Art. 29 CMR Rdn. 8; MünchKomm.HGB/Jesser-Huß aaO Art. 29 CMR Rdn. 32, 34[]
  11. Boesche in Ebenroth/​Boujong/​Jost/​Strohn aaO Art. 23 CMR Rdn. 3; Thu­me, TranspR 2008, 78, 80[]
  12. Kol­ler aaO Art. 29 CMR Rdn. 8; MünchKomm.HGB/Jesse-Huß aaO Art. 29 CMR Rdn. 35[]
  13. BGHZ 79, 302, 304[]
  14. Thu­me, TranspR 2008, 78, 81; P. Schmidt, TranspR 2009, 1, 2[]