Erfor­der­li­che Nach­for­schun­gen beim Ver­lust einer Frachts­en­dung

Es ist Sache des Fracht­füh­rers, unmit­tel­bar nach Bekannt­wer­den eines Ver­lust­falls kon­kre­te Nach­for­schun­gen anzu­stel­len und die­se zu doku­men­tie­ren, um sie in einem nach­fol­gen­den Rechts­streit bele­gen zu kön­nen. Sub­stan­ti­ier­ter Vor­trag zu den durch­ge­führ­ten Recher­chen ist vor allem des­halb von beson­de­rer Bedeu­tung, weil allein zeit­na­he Nach­fra­gen sowohl bei den eige­nen Mit­ar­bei­tern als auch je nach den Umstän­den des Ein­zel­falls bei ande­ren Emp­fän­gern von Sen­dun­gen die rea­lis­ti­sche Mög­lich­keit bie­ten, ein außer Kon­trol­le gera­te­nes Paket doch noch auf­zu­fin­den.

Erfor­der­li­che Nach­for­schun­gen beim Ver­lust einer Frachts­en­dung

In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall bestell­te die Klä­ge­rin, die in Stutt­gart eine Apo­the­ke betreibt, im März 2007 bei zwei in Deutsch­land ansäs­si­gen Phar­ma­un­ter­neh­men Medi­ka­men­te. Die Ver­sen­der beauf­trag­ten die Beklag­te mit dem Trans­port der Arz­nei­mit­tel zur Klä­ge­rin. Mit der Aus­lie­fe­rung der Sen­dun­gen von ihrem Fracht­de­pot in Stutt­gart an die Klä­ge­rin betrau­te die Beklag­te ihre Streit­hel­fe­rin. Eine Fah­re­rin der Streit­hel­fe­rin über­gab am 30.03.2007 meh­re­re Pake­te an eine Mit­ar­bei­te­rin der Klä­ge­rin; die­se Mit­ar­bei­te­rin bestä­tig­te den Erhalt der Ware auf einem Scan­ner mit ihrer Unter­schrift. Die Anlie­fe­rung des Gutes bei der Klä­ge­rin erfolg­te im Wege einer soge­nann­ten Nach­la­de­tour, die erfor­der­lich wird, wenn nicht alle Güter im Rah­men der Stan­dard­tou­ren frist­ge­recht aus­ge­lie­fert wer­den kön­nen. Am 5.04.2007 zeig­te die Klä­ge­rin bei der Streit­hel­fe­rin den Ver­lust von zwei Pake­ten mit einem Gewicht von 3,05 kg und 7,10 kg an.

Der Bun­des­ge­richts­hof sah hier eine Haf­tung der beklag­ten Fracht­füh­re­rin als gege­ben an:

Nach den Fest­stel­lun­gen sind die bei­den streit­ge­gen­ständ­li­chen Pake­te wäh­rend der Obhuts­zeit der Beklag­ten oder ihrer Streit­hel­fe­rin, für deren Ver­hal­ten die Beklag­te gemäß § 428 HGB ein­ste­hen muss, in Ver­lust gera­ten. Hier­von ist auf­grund der beschränk­ten Zulas­sung der Revi­si­on auch im Revi­si­ons­ver­fah­ren aus­zu­ge­hen. Dem­entspre­chend ist die Klä­ge­rin als Emp­fän­ge­rin der Waren gemäß § 421 Abs. 1 Satz 2 HGB berech­tigt, den durch den Ver­lust des Gutes ent­stan­de­nen Scha­den im eige­nen Namen gel­tend zu machen.

Die Beklag­te schul­det für den hier in Rede ste­hen­den Ver­lust gemäß § 425 Abs. 1, § 435 HGB, §§ 249 ff. BGB1 vol­len Scha­dens­er­satz, da der ent­stan­de­ne Scha­den auf ein qua­li­fi­zier­tes Ver­schul­den (§ 435 HGB) der Beklag­ten zurück­zu­füh­ren ist.

Zwar hat grund­sätz­lich der Anspruch­stel­ler die Vor­aus­set­zun­gen für den Weg­fall der zuguns­ten des Fracht­füh­rers bestehen­den gesetz­li­chen oder ver­trag­li­chen Haf­tungs­be­gren­zun­gen dar­zu­le­gen und gege­be­nen­falls zu bewei­sen. Danach trägt er die Dar­le­gungs- und Beweis­last dafür, dass der Fracht­füh­rer oder sei­ne Leu­te vor­sätz­lich oder leicht­fer­tig und in dem Bewusst­sein gehan­delt haben, es wer­de mit Wahr­schein­lich­keit ein Scha­den ein­tre­ten2. Dem Pro­zess­geg­ner der beweis­be­las­te­ten Par­tei kön­nen aber aus­nahms­wei­se nähe­re Anga­ben über die zu sei­nem Wahr­neh­mungs­be­reich gehö­ren­den Ver­hält­nis­se zuzu­mu­ten sein, wenn die pri­mär dar­le­gungs­pflich­ti­ge Par­tei – wie im Streit­fall – außer­halb des maß­geb­li­chen Gesche­hens­ab­laufs steht und kei­ne Kennt­nis­se von den nähe­ren Umstän­den des Scha­dens­falls hat, wäh­rend der Schä­di­ger in der Lage ist, nähe­re Anga­ben zu machen3.

Aller­dings ist vor­lie­gend die Beklag­te der ihr oblie­gen­den sekun­dä­ren Dar­le­gungs­last nicht im erfor­der­li­chen Umfang nach­ge­kom­men. Dazu hät­te sie ins­be­son­de­re vor­tra­gen müs­sen, wel­che kon­kre­ten Ermitt­lungs­maß­nah­men sie hin­sicht­lich der streit­ge­gen­ständ­li­chen Sen­dun­gen ein­ge­lei­tet hat und was ihre Nach­for­schun­gen, ins­be­son­de­re die Befra­gung der jewei­li­gen Mit­ar­bei­ter, die mit den ver­lo­ren­ge­gan­ge­nen Pake­ten in Berüh­rung gekom­men sein muss­ten, erge­ben haben4. Es ist Sache des Fracht­füh­rers, unmit­tel­bar nach Bekannt­wer­den eines Ver­lust­falls kon­kre­te Nach­for­schun­gen anzu­stel­len und die­se zu doku­men­tie­ren, um sie in einem nach­fol­gen­den Rechts­streit bele­gen zu kön­nen. Sub­stan­ti­ier­ter Vor­trag zu den durch­ge­führ­ten Recher­chen ist vor allem des­halb von beson­de­rer Bedeu­tung, weil allein zeit­na­he Nach­fra­gen sowohl bei den eige­nen Mit­ar­bei­tern als auch – je nach den Umstän­den des Ein­zel­falls – bei ande­ren Emp­fän­gern von Sen­dun­gen die rea­lis­ti­sche Mög­lich­keit bie­ten, ein außer Kon­trol­le gera­te­nes Paket doch noch auf­zu­fin­den. Unter Umstän­den kann es auch erfor­der­lich sein, beim Ver­sen­der nach­zu­fra­gen, ob eine vom Emp­fän­ger als ver­lo­ren­ge­gan­gen gemel­de­te Sen­dung an ihn zurück­ge­sandt wur­de.

Die Beklag­te und ihre Streit­hel­fe­rin haben sich hin­sicht­lich der von ihnen ange­stell­ten Nach­for­schun­gen ledig­lich auf zwei Sen­dungs­re­cher­chen beru­fen und mit­ge­teilt, die­se sei­en ergeb­nis­los ver­lau­fen. Die Revi­si­on macht mit Recht gel­tend, dass dies zur Erfül­lung der sekun­dä­ren Dar­le­gungs­last bezüg­lich der kon­kret durch­ge­führ­ten Nach­for­schungs­maß­nah­men nicht aus­reicht. Die vor­ge­leg­ten Anla­gen geben nur den angeb­li­chen Ver­lauf der Sen­dun­gen bis zur Ver­la­dung in das Trans­port­fahr­zeug der Aus­lie­fe­rungs­fah­re­rin der Streit­hel­fe­rin wie­der. Dar­über, ob die streit­ge­gen­ständ­li­chen Pake­te tat­säch­lich an die Klä­ge­rin aus­ge­lie­fert wur­den, ent­hal­ten die in Rede ste­hen­den Anla­gen gera­de kei­ne Anga­ben. Die Beklag­te hät­te daher wei­te­re Ermitt­lun­gen, wie sie in dem von ihr vor­ge­leg­ten Form­blatt „Über­prü­fung Ver­lus­t­re­kla­ma­ti­on” vor­ge­se­hen sind, anstel­len müs­sen. Nach dem eige­nen Vor­trag der Beklag­ten ent­hält das genann­te Form­blatt die­je­ni­gen Maß­nah­men, die bei einem Scha­dens­fall übli­cher­wei­se zu tref­fen sind und grund­sätz­lich auch abge­ar­bei­tet wer­den müs­sen. Die Beklag­te und ihre Streit­hel­fe­rin haben nicht ein­mal ansatz­wei­se dar­ge­legt, dass dies auch nach der Anzei­ge der streit­ge­gen­ständ­li­chen Ver­lus­te sowohl durch die Ver­sen­der als auch sei­tens der Klä­ge­rin gesche­hen ist. Allein dies recht­fer­tigt schon den Schluss auf ein qua­li­fi­zier­tes Ver­schul­den der Beklag­ten.

Dem Beru­fungs­ge­richt kann auch nicht dar­in bei­getre­ten wer­den, dass die Betriebs­or­ga­ni­sa­ti­on der Beklag­ten kei­ne gro­ben Män­gel auf­weist.

Das Beru­fungs­ge­richt hat ange­nom­men, die Vor­ga­ben der Beklag­ten und ihrer Streit­hel­fe­rin zur Ablie­fe­rung des Gutes beim Emp­fän­ger ent­sprä­chen einer ord­nungs­ge­mä­ßen Betriebs­or­ga­ni­sa­ti­on. In der Pro­zess­be­schrei­bung „Aus­lie­fe­rung” sei aus­drück­lich bestimmt, dass die Aus­lie­fe­rung im Regel­fall in der Wei­se erfol­gen müs­se, dass jedes ein­zel­ne für den Emp­fän­ger bestimm­te Paket gescannt wer­de. Dem­entspre­chend hat die Beklag­te auch vor­ge­tra­gen, die Aus­lie­fe­rungs­fah­rer sei­en ange­wie­sen, bei Ablie­fe­rung die Bar­codes der ein­zel­nen Pack­stü­cke zu scan­nen und sich danach den Erhalt der Pack­stü­cke auf dem Hand­scan­ner in einem spe­zi­el­len Feld per Unter­schrift quit­tie­ren zu las­sen.

Nach den Bekun­dun­gen der mit der Aus­lie­fe­rung der streit­ge­gen­ständ­li­chen Pake­te beauf­trag­ten Fah­re­rin J. der Streit­hel­fe­rin wer­den die Pake­te beim Abla­den – ent­ge­gen der aus­drück­li­chen Anwei­sung der Beklag­ten – durch­weg nicht gescannt. Die prak­ti­sche Durch­füh­rung des Ablie­fe­rungs­vor­gangs wider­spricht damit den aus­drück­li­chen Anwei­sun­gen der Beklag­ten und den Vor­ga­ben in der Pro­zess­be­schrei­bung „Aus­lie­fe­rung”. Dies hät­te der Beklag­ten auch auf­fal­len müs­sen, da sie kei­ne ihrer Anwei­sung ent­spre­chen­den Ablie­fe­rungs­nach­wei­se erhal­ten haben kann. Nach dem Vor­trag der Beklag­ten kann nicht davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass sie oder ihre Streit­hel­fe­rin kon­kre­te Vor­keh­run­gen getrof­fen haben, um sicher­zu­stel­len, dass die vor­ge­se­he­nen Siche­rungs­maß­nah­men bei der Ablie­fe­rung in der Pra­xis von den ein­ge­setz­ten Fah­rern tat­säch­lich ein­ge­hal­ten wer­den. Das stellt einen schwer­wie­gen­den Man­gel in der Betriebs­or­ga­ni­sa­ti­on der Beklag­ten dar. Es ist auch nichts dafür dar­ge­tan, dass die­je­ni­gen Fah­rer, die Güter ohne Scan­nung der ein­zel­nen Pack­stü­cke abge­lie­fert haben, dazu ange­hal­ten wor­den sind, die Anwei­sung der Beklag­ten und die Vor­ga­ben in der Pro­zess­be­schrei­bung „Aus­lie­fe­rung” zu befol­gen.

Hät­te die Fah­re­rin der Streit­hel­fe­rin die Ablie­fe­rung des Gutes bei der Klä­ge­rin ent­spre­chend der Anwei­sung der Beklag­ten und der Vor­ga­be in der Pro­zess­be­schrei­bung „Aus­lie­fe­rung” vor­ge­nom­men, wäre das Feh­len der bei­den streit­ge­gen­ständ­li­chen Pake­te mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit schon zum Ablie­fe­rungs­zeit­punkt bemerkt wor­den mit der Fol­ge, dass unver­züg­lich Ermitt­lun­gen zum Ver­bleib des Gutes hät­ten ange­stellt wer­den kön­nen.

Die von der Beklag­ten im Streit­fall kon­kret durch­ge­führ­ten Ver­lust­re­cher­chen spre­chen eben­falls für eine grob man­gel­haf­te Betriebs­or­ga­ni­sa­ti­on im Unter­neh­men der Beklag­ten.

Die Ver­sen­der der bei­den in Ver­lust gera­te­nen Pake­te haben die Beklag­te bereits am 2. und 5.04.2007 – die Anlie­fe­rung des Gutes bei der Klä­ge­rin hät­te am 30.03.2007 erfol­gen sol­len – dar­über infor­miert, dass die Emp­fän­ge­rin den Nicht­er­halt der Ware rekla­miert hat­te. Die­se Mit­tei­lun­gen haben die Beklag­te ledig­lich zu der Prü­fung ver­an­lasst, ob die bei­den Pake­te „nach Daten­la­ge” zuge­stellt wur­den. Dies hat die Beklag­te den Anga­ben in den bei­den Sen­dungs­re­cher­chen in Ver­bin­dung mit der von einer Mit­ar­bei­te­rin der Klä­ge­rin unter­zeich­ne­ten Emp­fangs­quit­tung ent­nom­men. Wei­te­re Nach­for­schun­gen wur­den dar­auf­hin zunächst nicht ange­stellt. Ins­be­son­de­re unter­blieb die zeit­na­he Ein­schal­tung des Ermitt­lungs­diens­tes mit der Fol­ge, dass die am 30.03.2007 in der Umschlags­hal­le der Beklag­ten gefer­tig­te Video­auf­zeich­nung spä­ter nicht mehr aus­ge­wer­tet wer­den konn­te.

Die nach der Anzei­ge der Ver­lus­te unter­las­se­ne unver­züg­li­che Ein­schal­tung des gera­de für Ver­lust­fäl­le ein­ge­rich­te­ten Ermitt­lungs­diens­tes stellt einen wei­te­ren schwer­wie­gen­den Sorg­falts­ver­stoß der Beklag­ten dar. Die Beklag­te durf­te auf­grund des Inhalts der Sen­dungs­re­cher­chen und der von einer Mit­ar­bei­te­rin der Klä­ge­rin unter­zeich­ne­ten Emp­fangs­be­stä­ti­gung nicht von einer ord­nungs­ge­mä­ßen Aus­lie­fe­rung der bei­den streit­ge­gen­ständ­li­chen Pake­te an die Klä­ge­rin aus­ge­hen. Die Reich­wei­te der Emp­fangs­be­stä­ti­gung hat sich im kon­kre­ten Fall ledig­lich auf ein­zel­ne Fracht­stü­cke und Palet­ten sowie deren Anzahl erstreckt, weil nur der Emp­fang ein­zel­ner Pack­stü­cke bestä­tigt wor­den ist. Die auf jedem Paket ange­brach­ten Bar­codes wur­den nicht gescannt, so dass die Beklag­te nicht davon aus­ge­hen konn­te, dass die von den Ver­sen­dern ange­zeig­ten Ver­lus­te nicht ein­ge­tre­ten sein konn­ten. Unter den gege­be­nen Umstän­den hät­te die Beklag­te nach der Mel­dung, dass zwei Pake­te die Klä­ge­rin nicht erreicht hät­ten, unver­züg­lich ihren Ermitt­lungs­dienst ein­schal­ten müs­sen, damit die­ser zeit­na­he Nach­for­schun­gen zum Ver­bleib der bei­den Pake­te anstel­len kann. Hier­zu hat­te die Beklag­te auch des­halb beson­de­re Ver­an­las­sung, weil ein für die Klä­ge­rin bestimm­tes Paket nach dem eige­nen erst­in­stanz­li­chen Vor­trag der Beklag­ten zunächst fälsch­lich beim Robert­Bosch­Kran­ken­haus in Stutt­gart abge­lie­fert wor­den war, obwohl es nach der „Daten­la­ge” an die Klä­ge­rin aus­ge­lie­fert wor­den sein muss­te. Unzu­rei­chen­de Nach­for­schun­gen zum Ver­bleib einer als nicht ange­kom­men gemel­de­ten Sen­dung recht­fer­ti­gen eben­falls den Schluss auf ein qua­li­fi­zier­tes Ver­schul­den des Fracht­füh­rers im Sin­ne von § 435 HGB5.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 19. Juli 2012 – I ZR 104/​11

  1. vgl. zum Scha­dens­um­fang BGH, Urteil vom 03.07.2008 – I ZR 218/​05, TranspR 2008, 412 Rn. 15 = VersR 2009, 702 mwN
  2. st. Rspr.; vgl. nur BGH, Urteil vom 10.12.2009 – I ZR 154/​07, TranspR 2010, 78 Rn. 16 = VersR 2010, 648; Urteil vom 03.03.2011 – I ZR 50/​10, TranspR 2011, 220 Rn.20 = VersR 2011, 1332
  3. vgl. BGH, Urteil vom 21.09.2000 – I ZR 135/​98, BGHZ 145, 170, 184 f.; Urteil vom 02.04.2009 – I ZR 60/​06, TranspR 2009, 262 Rn. 27; BGH, TranspR 2011, 220 Rn.20
  4. BGH, Urteil vom 04.03.2004 I ZR 200/​01, TranspR 2004, 460, 462
  5. vgl. BGH, TranspR 2004, 460, 462; TranspR 2011, 220 Rn. 21 mwN; Münch­Komm-HGB/Her­ber, 2. Aufl., § 435 Rn. 17