Offen­le­gung von Jah­res­ab­schlüs­sen bis zum Jah­res­wech­sel 2007

Der bevor­ste­hen­de Jah­res­wech­sel ist ein wich­ti­ges Datum für Unter­neh­men, die ihre Unter­neh­mens­da­ten ver­öf­fent­li­chen müs­sen. Bis spä­tes­tens zum 31.12.2007 müs­sen sie ihre Abschlüs­se für das Geschäfts­jahr 2006 elek­tro­nisch beim Betrei­ber des elek­tro­ni­schen Bun­des­an­zei­gers ein­rei­chen. Gehen die Unter­la­gen nicht recht­zei­tig oder aber unvoll­stän­dig beim elek­tro­ni­schen Bun­des­an­zei­ger ein, sehen die das seit die­sem Jahr gel­ten­den Bestim­mun­gen des EHUG neue Zwangs­maß­nah­men vor: So lei­tet das Bun­des­amt für Jus­tiz von Amts wegen ein Ord­nungs­geld­ver­fah­ren ein. Für der­ar­ti­ge Ver­stö­ße dro­hen zukünf­tig Ord­nungs­gel­der zwi­schen 2.500 und 25.000 Euro, wobei das Ord­nungs­geld sowohl gegen die Gesell­schaft wie auch gegen ihre gesetz­li­chen Ver­tre­ter, also etwa den Geschäfts­füh­rer oder Vor­stand, fest­ge­setzt wer­den kann. Die Ord­nungs­gel­der kön­nen not­falls auch mehr­fach fest­ge­setzt wer­den.

Offen­le­gung von Jah­res­ab­schlüs­sen bis zum Jah­res­wech­sel 2007