Trans­port­scha­den

Wird der Fracht­füh­rer wegen Beschä­di­gung von Trans­port­gut auf vol­len Scha­dens­er­satz in Anspruch genom­men, muss der Ersatz­be­rech­tig­te Anhalts­punk­te vor­tra­gen, die dar­auf schlie­ßen las­sen, dass der Scha­den auf ein qua­li­fi­zier­tes Ver­schul­den zurück­zu­füh­ren ist. Die­se kön­nen sich etwa aus der Art und dem Aus­maß der Beschä­di­gung des Gutes erge­ben. Der Fracht­füh­rer muss sich auf die­sen Vor­trag ein­las­sen und mit­tei­len, wel­che Kennt­nis­se er über den kon­kre­ten Scha­dens­ver­lauf hat und wel­che Scha­dens­ur­sa­chen er ermit­teln konn­te. Ihn trifft inso­weit eine Recher­che­pflicht.

Trans­port­scha­den

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 29. Juni 2006 – I ZR 176/​03