Wert­sen­dun­gen und Scha­dens­er­satz

Ein Mit­ver­schul­den wegen Abse­hens von einem Hin­weis auf die Gefahr eines unge­wöhn­lich hohen Scha­dens (§ 254 Abs. 2 Satz 1 BGB) setzt nicht die Fest­stel­lung vor­aus, dass der Fracht­füh­rer Wert­sen­dun­gen gene­rell siche­rer beför­dert. Die Kau­sa­li­tät des Mit­ver­schul­dens­ein­wands nach § 254 Abs. 2 Satz 1 BGB kann nur ver­neint wer­den, wenn der Trans­por­teur trotz eines Hin­wei­ses auf den unge­wöhn­li­chen Wert des Gutes kei­ne beson­de­ren Maß­nah­men ergrif­fen hät­te.

Wert­sen­dun­gen und Scha­dens­er­satz

Bun­des­ge­richts­hof, Urt. v. 1. Dezem­ber 2005 – I ZR 265/​03