Inge­nieur-Aus­bil­dung im ande­ren EU-Staat

Im Hin­blick auf den Zugang zu einem regle­men­tier­ten Beruf (im jetzt vom EuGH ent­schie­de­nen Fall der Beruf eines Maschi­nen­bau­in­ge­nieur bzw. indus­trie­tech­ni­schen Inge­nieurs) in einem Auf­nah­me­mit­glied­staat kann sich der Inha­ber eines von einer Stel­le eines ande­ren Mit­glied­staats aus­ge­stell­ten Befä­hi­gungs­nach­wei­ses, mit dem kei­ne unter das Bil­dungs­sys­tem die­ses Mit­glied­staats fal­len­de Aus­bil­dung beschei­nigt wird und dem weder eine Prü­fung noch eine in die­sem Mit­glied­staat erwor­be­ne Berufs­er­fah­rung zugrun­de liegt, nicht auf die Diplom-Aner­ken­nungs-Richt­li­nie (Richt­li­nie 89/​48/​EWG des Rates vom 21. Dezem­ber 1988 über eine all­ge­mei­ne Rege­lung zur Aner­ken­nung der Hoch­schul­di­plo­me, die eine min­des­tens drei­jäh­ri­ge Berufs­aus­bil­dung abschlie­ßen) beru­fen.

Inge­nieur-Aus­bil­dung im ande­ren EU-Staat

Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten, Urteil vom 29. Janu­ar 2008 – C?311/06