Beleh­rungs­pflich­ten der finan­zie­ren­den Bank

Die Bank muss den kre­dit­su­chen­den Kun­den nicht nur auf eine erkann­te Sit­ten­wid­rig­keit der Kauf­preis­ver­ein­ba­rung, son­dern auch auf eine erkann­te arg­lis­ti­ge Täu­schung des Ver­käu­fers gemäß § 123 BGB über wesent­li­che Eigen­schaf­ten der Kauf­sa­che und/​oder auf eine damit häu­fig ver­bun­de­ne Haf­tung wegen Ver­schul­dens bei Ver­trags­schluss unge­fragt hin­wei­sen.

Beleh­rungs­pflich­ten der finan­zie­ren­den Bank

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 17. Okto­ber 2006 – XI ZR 205/​05