Das Aus­kom­men mit dem Min­dest­lohn

Die neue Min­dest­lohn­ver­ord­nung für die Pfle­ge­bran­che wird am 1. Novem­ber 2017 in Kraft tre­ten.

Das Aus­kom­men mit dem Min­dest­lohn

Nach einer Mit­tei­lung des Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­ri­ums wird mit die­ser Min­dest­lohn­ver­ord­nung die Emp­feh­lung der Drit­ten Pfle­ge­kom­mis­si­on umge­setzt. Die Ver­ord­nung hat eine Lauf­zeit bis zum 30. April 2020. Der Pfle­ge­min­dest­lohn steigt zum 1. Janu­ar 2018 zunächst auf einen Stun­den­lohn von 10,55 Euro im Wes­ten und 10,05 Euro im Osten. In zwei Schrit­ten wird er wei­ter erhöht und ab Janu­ar 2020 dann 11,35 Euro bzw. 10,85 Euro betra­gen. Die­se Beträ­ge sind als unters­te Lohn­gren­ze fest­ge­legt, der von den Pfle­ge­be­trie­ben kei­nes­wegs unter­schrit­ten wer­den darf. Doch eine gerech­te Ent­loh­nung, mit der man als Arbeit­neh­mer sei­nen Lebens­un­ter­halt bestrei­ten kann, sieht anders aus.

Jede noch so klei­ne Extra-Aus­ga­be kann für den Betrof­fe­nen ein gro­ßes Pro­blem dar­stel­len: Steht plötz­lich eine unvor­her­ge­se­he­ne Auto­re­pa­ra­tur an oder eine medi­zi­ni­sche Spe­zi­al­be­hand­lung ist not­wen­dig, kön­nen damit schon die finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten über­schrit­ten sein. Die Lösung der Geld­pro­ble­me kann ein Mini­kre­dit sein.

Das Auskommen mit dem Mindestlohn

Dar­un­ter ver­steht man einen rela­tiv klei­nen Kre­dit, der über eine über­schau­ba­re Lauf­zeit mit einer Zins­bin­dung geschlos­sen wird. Gera­de zur kurz­fris­ti­gen Über­brü­ckung bie­tet er sich an. Übli­cher­wei­se sind die­se Kre­di­te nicht zweck­ge­bun­den und wer­den ab einer Sum­me von 100,00 Euro ange­bo­ten. Die genau­en Kon­di­tio­nen fal­len aller­dings von Anbie­ter zu Anbie­ter sehr unter­schied­lich aus. Der Ver­brau­cher ist nicht mehr nur auf sei­ne Haus­bank ange­wie­sen bzw. benö­tigt unbe­dingt eine Fili­al­bank. In Zei­ten des Inter­nets ist die Aus­wahl enorm ange­stie­gen. Wer kei­nen Wert auf eine Filia­le legt, dem bie­ten zahl­rei­che Direkt­ban­ken inter­es­san­te Ange­bo­te, so dass sich hier durch­aus ein Mini­kre­dit Anbie­ter Ver­gleich lohnt. Abhän­gig von der Höhe des benö­tig­ten Geld­be­tra­ges und den Ein­kom­mens­ver­hält­nis­sen, fin­det man dort den güns­tigs­ten Anbie­ter. Spe­zi­ell auf die per­sön­li­chen Bedürf­nis­se in Bezug auf Lauf­zeit, Raten­hö­he und Raten­zah­lungs­be­ginn zuge­schnit­ten, kann ein Mini­kre­dit eine ech­te Alter­na­ti­ve sein, wenn es sich um eine nicht zu hohe Kre­dit­sum­me han­delt. Dar­über hin­aus ist er ide­al geeig­net zum Umschul­den des Dis­po­kre­dits oder eines Rah­men­kre­dits. Ein Vor­teil ist auch die von vie­len Anbie­tern ein­ge­räum­te Mög­lich­keit, jeder­zeit und kos­ten­los eine Son­der­zah­lung leis­ten zu kön­nen.

Zur Bewil­li­gung eines Mini­kre­dits sind gene­rell eine posi­ti­ve Schufa-Aus­kunft und ein regel­mä­ßi­ges monat­li­ches Ein­kom­men (Fest­an­stel­lung) in Höhe von min­des­tens 700,00 Euro not­wen­dig. Außer­dem wird ein Wohn­sitz in Deutsch­land vor­aus­ge­setzt. Der Antrag­stel­ler hat voll­jäh­rig zu sein und muss ein Giro­kon­to besit­zen. Wer­den die­se Vor­aus­set­zun­gen erfüllt, kann man mit einem Mini­kre­dit schnell klei­ne finan­zi­el­le Eng­päs­se über­win­den.