Das über­zo­ge­ne Giro­kon­to – und die gericht­li­che Zustän­dig­keit nach dem Luga­no-Über­ein­kom­men

Der Bun­des­ge­richts­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on im Rah­men eines Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chens zur Aus­le­gung Luga­no-Über­ein­kom­mens über die gericht­li­che Zustän­dig­keit und die Aner­ken­nung und Voll­stre­ckung von Ent­schei­dun­gen in Zivil- und Han­dels­sa­chen ange­ru­fen.

Das über­zo­ge­ne Giro­kon­to – und die gericht­li­che Zustän­dig­keit nach dem Luga­no-Über­ein­kom­men

Dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on wer­den gemäß Art. 267 AEUV fol­gen­de Fra­gen zur Aus­le­gung des am 30.10.2007 in Luga­no unter­zeich­ne­ten Über­ein­kom­mens über die gericht­li­che Zustän­dig­keit und die Aner­ken­nung und Voll­stre­ckung von Ent­schei­dun­gen in Zivil- und Han­dels­sa­chen (künf­tig: LugÜ II) vor­ge­legt:

  1. Ist Art. 15 Abs. 1 Buchst. c LugÜ II dahin aus­zu­le­gen, dass das „Aus­üben“ einer beruf­li­chen oder gewerb­li­chen Tätig­keit in dem durch das Über­ein­kom­men gebun­de­nen Staat, in des­sen Hoheits­ge­biet der Ver­brau­cher sei­nen Wohn­sitz hat, schon bei Ver­trags­an­bah­nung und Ver­trags­schluss eine grenz­über­schrei­ten­de Betä­ti­gung des Ver­trags­part­ners des Ver­brau­chers vor­aus­setzt, oder ist die Vor­schrift auch dann anzu­wen­den, um das zustän­di­ge Gericht für eine Kla­ge zu bestim­men, wenn die Ver­trags­par­tei­en bei Ver­trags­schluss ihren Wohn­sitz im Sin­ne von Art. 59 und 60 LugÜ II in dem­sel­ben durch das Über­ein­kom­men gebun­de­nen Staat hat­ten und ein Aus­lands­be­zug des Rechts­ver­hält­nis­ses erst nach­träg­lich dadurch ent­stan­den ist, dass der Ver­brau­cher spä­ter in einen ande­ren durch das Über­ein­kom­men gebun­de­nen Staat umge­zo­gen ist?
  2. Sofern eine grenz­über­schrei­ten­de Betä­ti­gung im Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses nicht not­wen­dig ist:
    Schließt Art. 15 Abs. 1 Buchst. c LugÜ II in Ver­bin­dung mit Art. 16 Abs. 2 LugÜ II die Bestim­mung des zustän­di­gen Gerichts nach Art. 5 Nr. 1 LugÜ II gene­rell aus, wenn der Ver­brau­cher zwi­schen Ver­trags­schluss und Kla­ge­er­he­bung in einen ande­ren durch das Über­ein­kom­men gebun­de­nen Staat gezo­gen ist, oder ist zusätz­lich erfor­der­lich, dass der Ver­trags­part­ner des Ver­brau­chers sei­ne beruf­li­che oder gewerb­li­che Tätig­keit auch in dem neu­en Wohn­sitz­staat aus­übt oder sie dar­auf aus­rich­tet und der Ver­trag in den Bereich die­ser Tätig­keit fällt?

In dem die­sem Vor­la­ge­be­schluss zugrun­de lie­gen­den Ver­fah­ren nimmt die kla­gen­de Bank, eine Akti­en­ge­sell­schaft nach deut­schem Recht mit Haupt­sitz in Frank­furt am Main, den Bank­kun­den wegen der Über­zie­hung eines Giro­kon­tos in Anspruch. Im Jahr 2009 rich­te­te die Bank durch ihre Filia­le in Dres­den für den damals in Dres­den wohn­haf­ten Bank­kun­den ein Giro­kon­to ein, das sie als Kon­to­kor­rent­kon­to in lau­fen­der Rech­nung führ­te und für das sie regel­mä­ßig Rech­nungs­ab­schlüs­se erteil­te. Spä­ter hän­dig­te die Bank dem Bank­kun­den eine Kre­dit­kar­te aus, deren Umsät­ze ver­ein­ba­rungs­ge­mäß über das vor­ge­nann­te Giro­kon­to abge­rech­net wur­den. Nach den Fest­stel­lun­gen des Beru­fungs­ge­richts dul­de­te die Bank in der Fol­ge eine Über­zie­hung des Giro­kon­tos, wenn der Bank­kun­de mit sei­ner Kre­dit­kar­te Ver­fü­gun­gen zu Las­ten die­ses Giro­kon­tos vor­nahm, ohne dass es die hier­für erfor­der­li­che Deckung auf­wies. Dies war jeden­falls auf­grund einer Belas­tung der Kre­dit­kar­te vom 03.09.2013 in Höhe von 4.977, 92 € der Fall. Im Janu­ar 2015 woll­te der Bank­kun­de, der im Jahr 2014 nach M. (Schweiz) ver­zo­gen war, die Geschäfts­ver­bin­dung mit der Bank been­den. Zu die­sem Zeit­punkt wies das Giro­kon­to einen Soll­sal­do in Höhe von 6.283, 37 € auf. Der Bank­kun­de lehnt den Aus­gleich die­ses Sal­dos wegen des im Sep­tem­ber 2013 belas­te­ten Betrags ab, weil die­se Belas­tung dar­auf beru­he, dass die Kre­dit­kar­te ohne sein Ein­ver­ständ­nis von Drit­ten in miss­bräuch­li­cher Wei­se ein­ge­setzt wor­den sei. Die Bank bestrei­tet dies und ver­weist dar­auf, dass die Unter­schrift des Ver­wen­ders der Kre­dit­kar­te auf den vor­ge­leg­ten Belas­tungs­be­le­gen die des Bank­kun­den sei. Nach meh­re­ren erfolg­lo­sen Mah­nun­gen kün­dig­te die Bank im April 2015 „das Kre­dit­ver­hält­nis“ mit sofor­ti­ger Wir­kung und stell­te einen Schuld­sal­do zu ihren Guns­ten in Höhe von 4.796, 56 € zuzüg­lich Zin­sen und Kos­ten seit dem letz­ten Rech­nungs­ab­schluss fäl­lig. Der Bank­kun­de glich die­sen Sal­do nicht aus.

Das erst­in­stanz­lich hier­mit befass­te Amts­ge­richt Dres­den hat die auf Zah­lung von 4.856, 61 € nebst Zin­sen gerich­te­te Kla­ge wegen feh­len­der Zustän­dig­keit als unzu­läs­sig abge­wie­sen [1]. Die Beru­fung der Bank ist vor dem Land­ge­richt Dres­den eben­falls erfolg­los geblie­ben [2]. Mit der vom Land­ge­richt Dres­den zuge­las­se­nen Revi­si­on ver­folgt die Bank ihren Zah­lungs­an­trag vor dem Bun­des­ge­richts­hofs wei­ter.

Der Erfolg der Revi­si­on hängt von der Aus­le­gung von Art. 15 Abs. 1 Buchst. c und Art. 16 Abs. 2 des am 30.10.2007 in Luga­no unter­zeich­ne­ten Über­ein­kom­mens über die gericht­li­che Zustän­dig­keit und die Aner­ken­nung und Voll­stre­ckung von Ent­schei­dun­gen in Zivil- und Han­dels­sa­chen [3] ab. Vor einer Ent­schei­dung über die Revi­si­on ist des­halb das Ver­fah­ren aus­zu­set­zen und gemäß Art. 267 AEUV eine Vor­ab­ent­schei­dung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on ein­zu­ho­len.

Die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit des ange­ru­fe­nen Gerichts bestimmt sich im vor­lie­gen­den Fall wie auch das Beru­fungs­ge­richt ange­nom­men hat gemäß Art. 63 Abs. 1, Art. 64 Abs. 2 Buchst. a LugÜ II nach den Vor­schrif­ten die­ses Über­ein­kom­mens, da die Kla­ge im Novem­ber 2016 und damit nach dem Inkraft­tre­ten des LugÜ II sowohl für die Euro­päi­sche Uni­on als auch für die Schwei­ze­ri­sche Eid­ge­nos­sen­schaft [4] erho­ben wor­den ist und der Bank­kun­de in die­sem Zeit­punkt sei­nen Wohn­sitz in der Schweiz gehabt hat.

Die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit der Vor­in­stan­zen könn­te sich nur aus Art. 5 Nr. 1 LugÜ II erge­ben, da wegen des Wohn­sit­zes des Bank­kun­den in der Schweiz bei Kla­ge­er­he­bung die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit eines deut­schen Gerichts weder nach Art. 2 Abs. 1 LugÜ II noch nach Art. 16 Abs. 2 LugÜ II besteht. Nach dem für das Revi­si­ons­ver­fah­ren zugrun­de­zu­le­gen­den Sach­ver­halt sind die Vor­aus­set­zun­gen von Art. 5 Nr. 1 LugÜ II erfüllt.

Gegen­stand des Ver­fah­rens bil­den Ansprü­che aus einem Ver­trag.

Da der Wort­laut von Art. 5 Nr. 1 LugÜ II im Wesent­li­chen mit dem Wort­laut von Art. 7 Nr. 1 der Ver­ord­nung (EU) Nr. 1215/​2012 des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 12.12.2012 über die gericht­li­che Zustän­dig­keit und die Aner­ken­nung und Voll­stre­ckung von Ent­schei­dun­gen in Zivil- und Han­dels­sa­chen (künf­tig: EuGV­VO nF) sowie von des­sen Vor­läu­fer, Art. 5 Nr. 1 der Ver­ord­nung (EG) Nr. 44/​2001 des Rates vom 22.12.2000 über die gericht­li­che Zustän­dig­keit und die Aner­ken­nung und Voll­stre­ckung von Ent­schei­dun­gen in Zivil- und Han­dels­sa­chen (künf­tig: EuGV­VO aF), über­ein­stimmt, ist die Recht­spre­chung des EuGH zur Aus­le­gung die­ser Bestim­mun­gen des Uni­ons­rechts auch für die Aus­le­gung von Art. 5 Nr. 1 LugÜ II rele­vant [5].

Der Begriff „Ver­trag oder Ansprü­che aus einem Ver­trag“ ist auto­nom aus­zu­le­gen, um die ein­heit­li­che Anwen­dung des Über­ein­kom­mens in allen Ver­trags­staa­ten zu gewähr­leis­ten [6], und setzt vor­aus, dass eine von einer Per­son gegen­über einer ande­ren frei­wil­lig ein­ge­gan­ge­ne Ver­pflich­tung bestimmt wer­den kann, auf die sich die betref­fen­de Kla­ge stützt [7]. Es reicht aus, wenn der Klä­ger ver­trag­li­che Ansprü­che schlüs­sig behaup­tet [8].

Dies ist hier der Fall. Denn die Bank ver­langt den Aus­gleich des Sal­dos aus einer jeden­falls gedul­de­ten Über­zie­hung des Giro­kon­tos nach Kün­di­gung und damit die Rück­zah­lung eines gewähr­ten Dar­le­hens, da durch eine gedul­de­te Über­zie­hung kon­klu­dent ein Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­trag abge­schlos­sen wird [9].

Die Dar­le­hens­ge­wäh­rung der kla­gen­den Bank an den Bank­kun­den ist eine Dienst­leis­tung im Sin­ne von Art. 5 Nr. 1 Buchst. b zwei­ter Spie­gel­strich LugÜ II [10]. Nach die­ser Vor­schrift ist für sämt­li­che Kla­gen aus dem Dar­le­hens­ver­trag der Ort, an dem die für den Ver­trag cha­rak­te­ris­ti­sche Ver­pflich­tung erbracht wor­den ist, maß­geb­lich [11]. Im Fall eines Kre­dit­ver­tra­ges ist die cha­rak­te­ris­ti­sche Ver­pflich­tung die Gewäh­rung des Dar­le­hens, wohin­ge­gen die Ver­pflich­tung des Dar­le­hens­neh­mers, die­ses Dar­le­hen zurück­zu­zah­len, nur die Fol­ge der Leis­tung des Dar­le­hens­ge­bers ist [12]. Danach liegt hier der für eine Zustän­dig­keit nach Art. 5 Nr. 1 Buchst. b zwei­ter Spie­gel­strich LugÜ II maß­geb­li­che Ort in Dres­den, da dort die Gewäh­rung des Dar­le­hens erfolgt ist.

Frag­lich ist jedoch, ob wie das Beru­fungs­ge­richt ange­nom­men hat die Anwen­dung von Art. 5 Nr. 1 LugÜ II im vor­lie­gen­den Fall durch Art. 15 Abs. 1 Buchst. c, Art. 16 Abs. 2 LugÜ II aus­ge­schlos­sen ist.

Für die Aus­le­gung von Art. 15, 16 LugÜ II ist die zu Art. 15, 16 EuGV­VO aF und Art. 17, 18 EuGV­VO nF ergan­ge­ne Recht­spre­chung zu berück­sich­ti­gen, da die­se Vor­schrif­ten prak­tisch wort­gleich sind [13].

Die gericht­li­che Zustän­dig­keit rich­tet sich nach Abschnitt 4 LugÜ II, sofern die drei in Art. 15 Abs. 1 LugÜ II genann­ten Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind. Ers­tens muss ein Ver­trags­part­ner die Eigen­schaft eines Ver­brau­chers haben, der in einem Rah­men han­delt, der nicht sei­ner beruf­li­chen oder gewerb­li­chen Tätig­keit zuge­rech­net wer­den kann, zwei­tens muss ein Ver­trag zwi­schen die­sem Ver­brau­cher und einem beruf­lich oder gewerb­lich Han­deln­den tat­säch­lich geschlos­sen wor­den sein und drit­tens muss die­ser Ver­trag zu einer der Kate­go­rien von Art. 15 Abs. 1 Buchst. a bis c LugÜ II gehö­ren. Die­se Vor­aus­set­zun­gen müs­sen kumu­la­tiv erfüllt sein, so dass, wenn es an einer der drei Vor­aus­set­zun­gen fehlt, die Zustän­dig­keit nicht nach den Regeln über die Zustän­dig­keit bei Ver­brau­cher­sa­chen bestimmt wer­den kann [14].

Von dem Vor­lie­gen der ers­ten bei­den Vor­aus­set­zun­gen ist nach dem im Revi­si­ons­ver­fah­ren zugrun­de­zu­le­gen­den Sach­ver­halt aus­zu­ge­hen. Nicht ein­deu­tig ist dage­gen, ob auch die drit­te Vor­aus­set­zung gege­ben ist. Da der streit­ge­gen­ständ­li­che Dar­le­hens­ver­trag nicht von Art. 15 Abs. 1 Buchst. a und b LugÜ II erfasst wird, kommt hier nur Art. 15 Abs. 1 Buchst. c LugÜ II in Betracht, der auch rei­ne Kre­dit­ver­trä­ge erfasst [15] und vor­aus­setzt, dass der ande­re Ver­trags­part­ner in dem durch das Über­ein­kom­men gebun­de­nen Staat, in des­sen Hoheits­ge­biet der Ver­brau­cher sei­nen Wohn­sitz hat, eine beruf­li­che oder gewerb­li­che Tätig­keit aus­übt oder eine sol­che Tätig­keit auf irgend­ei­nem Wege jeden­falls unter ande­rem auf die­sen Staat aus­rich­tet und der Ver­trag in den Bereich die­ser Tätig­keit fällt.

Zur Aus­le­gung des „Aus­rich­tens“ hat der EuGH aus­ge­führt, dass „für die Anwend­bar­keit des Art. 15 Abs. 1 Buchst. c [EuGV­VO aF] der Gewer­be­trei­ben­de sei­nen Wil­len zum Aus­druck gebracht haben muss, Geschäfts­be­zie­hun­gen zu Ver­brau­chern eines oder meh­re­rer ande­rer Mit­glied­staa­ten, dar­un­ter des Wohn­sitz­mit­glied­staats des Ver­brau­chers, her­zu­stel­len“, und dass des­halb im Fall eines Ver­trags zwi­schen einem Gewer­be­trei­ben­den und einem bestimm­ten Ver­brau­cher zu ermit­teln sei, ob vor dem mög­li­chen Ver­trags­schluss mit die­sem Ver­brau­cher Anhalts­punk­te dafür vor­la­gen, dass der Gewer­be­trei­ben­de Geschäf­te mit Ver­brau­chern täti­gen woll­te, die in ande­ren Mit­glied­staa­ten wohn­haft sind, dar­un­ter in dem Mit­glied­staat, in des­sen Hoheits­ge­biet der frag­li­che Ver­brau­cher sei­nen Wohn­sitz hat, und zwar in dem Sin­ne, dass der Gewer­be­trei­ben­de zu einem Ver­trags­schluss mit die­sen Ver­brau­chern bereit war [16].

Der Bun­des­ge­richts­hof neigt dazu anzu­neh­men, dass dem­entspre­chend auch das „Aus­üben“ einer Tätig­keit im Sin­ne von Art. 15 Abs. 1 Buchst. c LugÜ II erfor­dert, dass der Ver­trags­part­ner des Ver­brau­chers sei­nen Wil­len zum Aus­druck gebracht hat, Geschäfts­be­zie­hun­gen zu Ver­brau­chern eines ande­ren Ver­trags­staats her­zu­stel­len, und die­se Vor­aus­set­zung daher nicht gege­ben ist, wenn wie hier der Ver­brau­cher und sein Ver­trags­part­ner bei Ver­trags­schluss ihren Sitz im glei­chen durch das Über­ein­kom­men gebun­de­nen Staat haben [17].

Dafür spricht nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs, dass Art. 15 Abs. 1 LugÜ II eine Abwei­chung sowohl von der all­ge­mei­nen Zustän­dig­keits­re­gel des Art. 2 Abs. 1 LugÜ II als auch von der beson­de­ren Zustän­dig­keits­re­gel des Art. 5 Nr. 1 LugÜ II für Ver­trä­ge oder Ansprü­che aus Ver­trä­gen ent­hält und des­halb eng aus­zu­le­gen ist [18]. Zudem ergibt sich aus der Recht­spre­chung des EuGH, dass, auch wenn Art. 15 Abs. 1 Buchst. c LugÜ II dem Ver­brau­cher­schutz dient, dies nicht impli­ziert, dass die­ser Schutz abso­lut ist [19].

Des Wei­te­ren spricht nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs die Bei­be­hal­tung von Art. 15 Abs. 1 Buchst. a und b LugÜ II trotz der sämt­li­che Ver­trags­ar­ten ein­schlie­ßen­den Fas­sung von Art. 15 Abs. 1 Buchst. c LugÜ II dafür, dass bei den in den ers­ten bei­den Buch­sta­ben genann­ten Ver­trags­ar­ten auch sol­che Fäl­le erfasst wer­den, in denen bei Ver­trags­schluss kein Aus­lands­be­zug besteht, wäh­rend Buch­sta­be c bereits in die­sem Zeit­punkt eine grenz­über­schrei­ten­de Betä­ti­gung des Ver­trags­part­ners des Ver­brau­chers vor­aus­setzt. Schließ­lich wird für ein sol­ches Erfor­der­nis ange­führt, dass es sich bei dem „Aus­üben“ nicht um einen völ­lig eigen­stän­di­gen Begriff, son­dern nur um einen beson­de­ren Fall des „Aus­rich­tens“ han­de­le [20].

Aller­dings ist die rich­ti­ge Anwen­dung von Art. 15 Abs. 1 Buchst. c LugÜ II nicht der­art offen­kun­dig, dass für einen ver­nünf­ti­gen Zwei­fel kei­ner­lei Raum bleibt [21]. Denn in dem Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen, zu dem das Urteil des EuGH vom 17.11.2011 [22] ergan­gen ist, hat das vor­le­gen­de Gericht ange­nom­men, bei dem im Aus­gangs­ver­fah­ren streit­ge­gen­ständ­li­chen Dar­le­hens­ver­trag han­de­le es sich um einen Ver­brau­cher­ver­trag im Sin­ne von Art. 15 Abs. 1 Buchst. c EuGV­VO aF [23], und der EuGH hat auf die­ser Grund­la­ge die EuGV­VO aF dahin­ge­hend aus­ge­legt, dass in einer Situa­ti­on wie der im Aus­gangs­ver­fah­ren in Rede ste­hen­den unter bestimm­ten Umstän­den eine Zustän­dig­keit der Gerich­te des Mit­glied­staats, in des­sen Hoheits­ge­biet sich der letz­te bekann­te Wohn­sitz des Ver­brau­chers befin­det, nach Art. 16 Abs. 2 EuGV­VO aF besteht [24]. In dem dor­ti­gen Aus­gangs­ver­fah­ren hat­te der Ver­brau­cher wie in dem hier zu ent­schei­den­den Fall im Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses sei­nen Wohn­sitz in dem­sel­ben Mit­glied­staat wie sei­ne Ver­trags­part­ne­rin, die Bank [25].

Falls ein „Aus­üben“ der Tätig­keit des Ver­trags­part­ners des Ver­brau­chers im Sin­ne von Art. 15 Abs. 1 Buchst. c LugÜ II auch dann gege­ben sein soll­te, wenn der Ver­brau­cher und sein Ver­trags­part­ner bei Ver­trags­schluss ihren Wohnbzw. Geschäfts­sitz in dem­sel­ben Staat hat­ten, wür­de sich die wei­te­re Fra­ge stel­len, ob nach dem Umzug des Ver­brau­chers aus dem gemein­sa­men Sitz­staat in einen ande­ren durch das Über­ein­kom­men gebun­de­nen Staat Art. 16 Abs. 2 LugÜ II die aus­schließ­li­che Zustän­dig­keit der Gerich­te im neu­en Wohn­sitz­staat des Ver­brau­chers ohne wei­te­re Vor­aus­set­zun­gen begrün­det [26] oder ob zusätz­lich erfor­der­lich ist, dass der Ver­trags­part­ner des Ver­brau­chers in die­sem Staat eine beruf­li­che oder gewerb­li­che Tätig­keit aus­übt oder eine sol­che Tätig­keit auf die­sen Staat aus­rich­tet [27].

Für eine sol­che zusätz­li­che Vor­aus­set­zung spricht nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs [28] das im 11. Erwä­gungs­grund der EuGV­VO aF und im 15. Erwä­gungs­grund der EuGV­VO nF all­ge­mein genann­te Ziel, die Vor­her­seh­bar­keit des Gerichts­stands sicher­zu­stel­len [29]. Dem Unter­neh­mer wird durch Art. 15 Abs. 1 Buchst. c LugÜ II eine Steue­rung sei­nes Gerichts­stands­ri­si­kos ermög­licht, indem die­se Vor­schrift im Gegen­satz zu Art. 15 Abs. 1 Buchst. a und b LugÜ II den Ver­brau­cher­ge­richt­stand von einem zum Zeit­punkt des Ver­trags­schlus­ses bereits bestehen­den Bezug der Tätig­keit des Unter­neh­mers zu dem Wohn­sitz­staat des Ver­brau­chers abhän­gig macht [30]. Eine der­ar­ti­ge Steue­rung wäre nicht gewähr­leis­tet, wenn sich der aus­schließ­li­che Gerichts­stand des Art. 16 Abs. 2 LugÜ II nach Ver­trags­schluss mit dem Wohn­sitz­wech­sel in einen ande­ren Staat ver­legt, auf den der Unter­neh­mer bei Ver­trags­schluss sei­ne Tätig­keit nicht aus­ge­rich­tet hat­te [31]. Dage­gen wür­de mit dem Erfor­der­nis, dass der Unter­neh­mer durch die Aus­übung sei­ner Tätig­keit in oder ihre Aus­rich­tung auf den neu­en Wohn­sitz­staat selbst einen hin­rei­chen­den Zusam­men­hang zu die­sem Staat her­ge­stellt hat, ein Aus­gleich zwi­schen dem Ver­brau­cher­schutz des Art. 16 LugÜ II und dem Vor­her­seh­bar­keitsund Pla­nungs­in­ter­es­se des Unter­neh­mers her­ge­stellt [32].

Dem­entspre­chend hat auch Schlos­ser [33] für den Fall, dass der Ver­brau­cher nach Ver­trags­ab­schluss sei­nen Wohn­sitz in einen ande­ren Staat ver­legt, ange­nom­men, dass der Abschnitt „Zustän­dig­keit für Ver­brau­cher­sa­chen“ des EuGVÜ in der Fas­sung des 1. Bei­tritts­über­ein­kom­mens vom 09.10.1978 (künf­tig: aF) in den von Art. 13 Abs. 1 Nr. 1 und 2 EuGVÜ aF gere­gel­ten Fäl­len ohne Wei­te­res anwend­bar ist, nach Art. 13 Abs. 1 Nr. 3 EuGVÜ aF aber nur dann, wenn die in die­ser Vor­schrift genann­ten Vor­aus­set­zun­gen in dem neu­en Wohn­sitz­staat erfüllt sind [34].

Wür­de das „Aus­üben“ im Sin­ne von Art. 15 Abs. 1 Buchst. c LugÜ II eine grenz­über­schrei­ten­de Betä­ti­gung des Unter­neh­mers schon bei Ver­trags­schluss vor­aus­set­zen, wären hier sei­ne Vor­aus­set­zun­gen nach den im Revi­si­ons­ver­fah­ren zugrun­de­zu­le­gen­den Tat­sa­chen nicht erfüllt, so dass ent­ge­gen der Ent­schei­dung des Beru­fungs­ge­richts die Zustän­dig­keit nach Art. 5 Nr. 1 LugÜ II nicht ver­drängt wür­de.

Wären Art. 15 Abs. 1 Buchst. c, Art. 16 LugÜ II dage­gen auch dann anwend­bar, wenn der Ver­brau­cher und sein Ver­trags­part­ner bei Ver­trags­ab­schluss im sel­ben Staat ansäs­sig sind, und käme es nach dem Umzug des Ver­brau­chers für Art. 16 LugÜ II allein auf sei­nen neu­en Wohn­sitz an, wäre hier eine Kla­ge vor dem nach Art. 5 Abs. 1 LugÜ II zustän­di­gen Gericht aus­ge­schlos­sen und das Beru­fungs­ge­richt hät­te im Ergeb­nis zutref­fend ange­nom­men, dass es an einer inter­na­tio­na­len Zustän­dig­keit der deut­schen Gerich­te fehlt.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 12. Mai 2020 – XI ZR 371/​18

  1. AG Dres­den, Urteil vom 11.08.2017 105 C 5450/​16[]
  2. LG Dres­den, Urteil vom 14.06.2018 9 S 432/​17[]
  3. ABl. EU 2009 Nr. L 147 S. 5, künf­tig: LugÜ II[]
  4. vgl. ABl. EU 2011, L 138 S. 1; EuGH, Urteil vom 20.12.2017 – C‑467/​16, Schlömp, FamRZ 2018, 286 Rn. 37[]
  5. vgl. EuGH, Urtei­le vom 20.12.2017 – C‑467/​16, Schlömp, FamRZ 2018, 286 Rn. 46 ff.; vom 11.04.2019 – C‑603/​17, Bos­worth und Hur­ley, ZIP 2019, 2154 Rn. 22; und vom 02.05.2019 – C‑694/​17, Pil­lar Secu­ri­ti­sa­ti­on, RIW 2019, 371 Rn. 27 sowie Beschluss vom 15.05.2019 – C‑827/​18, MC19[]
  6. vgl. EuGH, Urteil vom 14.03.2013 -C‑419/​11, ?eská spo?itelna, RIW 2013, 292 Rn. 45 mwN[]
  7. vgl. EuGH, Urteil vom 14.03.2013, aaO Rn. 46 f. mwN[]
  8. vgl. EuGH, Urtei­le vom 04.03.1982 – 38/​81, Effer, Slg. 1982, 825 Rn. 7; vom 28.01.2015 – C‑375/​13, Kolas­sa, ZIP 2015, 1456 Rn. 61 f.; und vom 20.04.2016 – C‑366/​13, Pro­fit Invest­ment SIM, ZIP 2016, 1747 Rn. 54[]
  9. vgl. BGH, Urteil vom 25.10.2016 – XI ZR 9/​15, BGHZ 212, 329 Rn. 26[]
  10. vgl. EuGH, Urteil vom 15.06.2017 – C‑249/​16, Kare­da, ZIP 2017, 1734 Rn. 34 ff.; BGH, Urteil vom 28.02.2012 – XI ZR 9/​11, WM 2012, 747 Rn. 16 ff.[]
  11. vgl. EuGH, Urteil vom 15.06.2017, aaO Rn. 29 f.; BGH, Urteil vom 28.02.2012, aaO Rn. 23[]
  12. vgl. EuGH, Urteil vom 15.06.2017, aaO Rn. 41; BGH, Urteil vom 28.02.2012, aaO Rn. 24[]
  13. vgl. EuGH, Urteil vom 02.05.2019 – C‑694/​17, Pil­lar Secu­ri­ti­sa­ti­on, RIW 2019, 371 Rn. 27[]
  14. vgl. EuGH, Urtei­le vom 14.03.2013 – C‑419/​11, ?eská spo?itelna, RIW 2013, 292 Rn. 30; vom 28.01.2015 – C‑375/​13, Kolas­sa, ZIP 2015, 1456 Rn. 23; vom 23.12.2015 – C‑297/​14, Hobohm, NJW 2016, 697 Rn. 24; und vom 26.03.2020 – C‑215/​18, Pri­me­ra Air Scan­di­na­via 56[]
  15. vgl. EuGH, Urteil vom 02.05.2019 – C‑694/​17, Pil­lar Secu­ri­ti­sa­ti­on, RIW 2019, 371 Rn. 28 ff.[]
  16. EuGH, Urteil vom 07.12.2010 – C‑585/​08 und C‑144/​09, Pam­mer und Hotel Alpen­hof, Slg. 2010, I‑12527 Rn. 75 f.[]
  17. in die­sem Sin­ne auch Bono­mi in Dickinson/​Lein, The Brussels – I Regu­la­ti­on Recast, 2015, Rn.06.40; Mankowski/​Nielsen in Magnus/​Mankowski, Euro­pean Com­men­ta­ries on Pri­va­te Inter­na­tio­nal Law, Volu­me I: Brussels Ibis Regu­la­ti­on, 2016, Art. 17 Rn. 60, 66 f.; Wür­din­ger in Fest­schrift für Gott­wald, 2014, S. 693, 696; aA OLG Mün­chen, Urteil vom 19.06.2012 5 U 1150/​12, WM 2012, 1863, 1864 f.; Hüß­te­ge in Thomas/​Putzo, ZPO, 40. Aufl., Art. 17 EuGV­VO Rn. 11; Zöller/​Geimer, ZPO, 33. Aufl., Art. 17 EuGV­VO [Art. 15 LugÜ] Rn. 30; Simot­ta in Fasching/​Konecny, Kom­men­tar zu den Zivil­pro­zeß­ge­set­zen, 5. Band 1. Teil­band, 2. Aufl.2008, Art. 15 EuGV­VO Rn. 54 mwN; vgl. auch Rauscher/​Staudinger, EuZPR/​EuIPR, 4. Aufl.2016, Vor­bem. zu Art. 17 ff. Brüs­sel IaVO Rn. 6b[]
  18. vgl. EuGH, Urtei­le vom 14.03.2013 – C‑419/​11, ?eská spo?itelna, RIW 2013, 292 Rn. 26 mwN; vom 28.01.2015 – C‑375/​13, Kolas­sa, ZIP 2015, 1456 Rn. 28; vom 23.12.2015 – C‑297/​14, Hobohm, NJW 2016, 697 Rn. 32; und vom 26.03.2020 – C‑215/​18, Pri­me­ra Air Scan­di­na­via 55[]
  19. vgl. EuGH, Urtei­le vom 07.12.2010 – C‑585/​08 und C‑144/​09, Pam­mer und Hotel Alpen­hof, Slg. 2010, I‑12527 Rn. 70; vom 06.09.2012 – C‑190/​11, Mühl­leit­ner, NJW 2012, 3225 Rn. 33; und vom 23.12.2015 – C‑297/​14, Hobohm, NJW 2016, 697 Rn. 32[]
  20. Mankowski/​Nielsen in Magnus/​Mankowski, Euro­pean Com­men­ta­ries on Pri­va­te Inter­na­tio­nal Law, Volu­me I: Brussels Ibis Regu­la­ti­on, 2016, Art. 17 Rn. 67[]
  21. vgl. EuGH, Urtei­le vom 06.10.1982 – 283/​81, Cil­fit u.a., Slg. 1982, 3415 Rn. 16; und vom 15.09.2005 -C‑495/​03, Inter­mo­dal Trans­ports, Slg. 2005, I- 8151 Rn. 33[]
  22. EuGH, Urteil vom 17.11.2011 – C‑327/​10, Hypote?ní banka, Slg. 2011, I‑11543[]
  23. vgl. EuGH, Schluss­an­trä­ge der Gene­ral­an­wäl­tin vom 08.09.2011 – C‑327/​10, Hypote?ní banka, Rn. 41, 87[]
  24. vgl. EuGH, Urteil vom 17.11.2011, aaO Rn. 55[]
  25. vgl. EuGH, Urteil vom 17.11.2011, aaO Rn.20 und 22[]
  26. so z.B. OLG Mün­chen, Urteil vom 19.06.2012 – 5 U 1150/​12, WM 2012, 1863, 1865 f.; Gei­mer in Geimer/​Schütze, Euro­päi­sches Zivil­ver­fah­rens­recht, 3. Aufl.2010, Art. 16 EuGV­VO Rn. 5 f. und 11; Münch­Komm-ZPO/­Gott­wald, 5. Aufl.2017, Art. 18 Brüs­sel IaVO Rn. 8 i.V.m. Rn. 5; Kropholler/​von Hein, Euro­päi­sches Zivil­pro­zess­recht, 9. Aufl.2011, Art. 16 EuGVO Rn. 2; Wag­ner in Stein/​Jonas, ZPO, 22. Aufl.2011, Art. 16 EuGV­VO Rn. 7 f.; Klein­knecht, Die ver­brau­cher­schüt­zen­den Gerichts­stän­de im deut­schen und euro­päi­schen Zivil­pro­zess­recht, 2007, S. 124 f.; Simot­ta in Fasching/​Konecny, Kom­men­tar zu den Zivil­pro­zeß­ge­set­zen, 5. Band 1. Teil­band, 2. Aufl.2008, Art. 16 EuGV­VO Rn. 10 und 17; Gali?/Schwartze in Simons/​Hausmann, unalex Kom­men­tar Brüs­sel I‑Verordnung, Deut­sche Sprach­aus­ga­be, 2012, Art. 16 Rn. 11, 13[]
  27. vgl. Col­let, Der Euro­päi­sche Ver­brau­cher­ge­richts­stand Spiel­ball im Netz des World Wide Web, 2015, S. 241 ff.; Gram­lich, EuZW 2017, 213, 215 f.; Schlosser/​Hess, EUZi­vil­pro­zess­recht, 4. Aufl.2015, Art. 18 Rn. 3 f.; Stad­ler in Musielak/​Voit, ZPO, 16. Aufl.2019, Art. 18 EuGV­VO nF Rn. 4; Stau­din­ger, jM 2014, 229, 233; Rauscher/​Staudinger, EuZPR/​EuIPR, 4. Aufl.2016, Art. 17 Brüs­sel Ia-VO Rn. 17; wohl eben­so OGH, Beschluss vom 11.04.2013 – 1 Ob 37/​13t, ECLI:AT:OGH0002:2013:0010OB00037.13T.0411.000[]
  28. eben­so Stad­ler in Musielak/​Voit, ZPO, 16. Aufl.2019, Art. 18 EuGV­VO nF Rn. 4; Stau­din­ger, jM 2014, 229, 233; Rauscher/​Staudinger, EuZPR/​EuIPR, 4. Aufl.2016, Art. 17 Brüs­sel IaVO Rn. 17[]
  29. vgl. EuGH, Urtei­le vom 28.01.2015 – C‑375/​13, Kolas­sa, ZIP 2015, 1456 Rn. 29; vom 23.12.2015 – C‑297/​14, Hobohm, NJW 2016, 697 Rn. 39; und vom 26.03.2020 C215/​18, Pri­me­ra Air Scan­di­na­via 62[]
  30. vgl. Col­let, Der Euro­päi­sche Ver­brau­cher­ge­richts­stand Spiel­ball im Netz des World Wide Web, 2015, S. 242 ff.[]
  31. Col­let, aaO S. 244[]
  32. vgl. Gram­lich, EuZW 2017, 213, 215[]
  33. Schlos­ser, Bericht zu dem Über­ein­kom­men des König­reichs Däne­mark, Irlands und des Ver­ei­nig­ten König­reichs Groß­bri­tan­ni­en und Nord­ir­land über den Bei­tritt zum Über­ein­kom­men über die gericht­li­che Zustän­dig­keit und die Voll­stre­ckung gericht­li­cher Ent­schei­dun­gen in Zivil- und Han­dels­sa­chen sowie zum Pro­to­koll betref­fend die Aus­le­gung die­ses Über­ein­kom­mens durch den Gerichts­hof, ABl. EG 1979 Nr. C 59 S. 71, 119[]
  34. vgl. Col­let, Der Euro­päi­sche Ver­brau­cher­ge­richts­stand Spiel­ball im Netz des World Wide Web, 2015, S. 246; Mankowski/​Nielsen in Magnus/​Mankowski, Euro­pean Com­men­ta­ries on Pri­va­te Inter­na­tio­nal Law, Volu­me I: Brussels Ibis Regu­la­ti­on, 2016, Art. 18 Rn. 9[]