Die Haftung des Anlageberaters – und die Beweislast für die Verjährung

Beruft sich die beklagte Bank darauf, der Anspruch sei nach § 37 WpHG aF verjährt, weil sie nicht vorsätzlich gehandelt habe, so trägt nicht der geschädigte Anleger, der sich insoweit auf § 280 Abs. 1 Satz 2 BGB berufen kann, die Darlegungsund Beweislast für vorsätzliches Handeln.

Die Haftung des Anlageberaters - und die Beweislast für die Verjährung

Vielmehr muss die Bank darlegen und beweisen, dass sie die Pflichtverletzung nicht vorsätzlich begangen hat1.

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 5. Februar 2019 – XI ZR 335/18

  1. BGH, Beschluss vom 05.06.2018 – XI ZR 388/16, BKR 2019, 51 Rn. 18 mwN []