Die (Rück-)Abtretung der Grund­schuld durch die Bank – und ihre Voll­stre­ckung

Wird eine Bank als Dar­le­hens­ge­be­rin zur Abtre­tung der Grund­schuld nach Zah­lung ver­ur­teilt, fin­den auf die Zwangs­voll­stre­ckung § 322 Abs. 3, § 274 Abs. 2 BGB kei­ne Anwen­dung, weil anders als in der ober­ge­richt­li­chen Recht­spre­chung teil­wei­se ange­nom­men schon § 322 Abs. 2 BGB nicht anwend­bar ist.

Die (Rück-)Abtretung der Grund­schuld durch die Bank – und ihre Voll­stre­ckung

Die­se Rege­lung betrifft die bestän­di­ge Vor­leis­tungs­pflicht bei einem gegen­sei­ti­gen Ver­trag, um den es sich bei der Siche­rungs­ver­ein­ba­rung nicht han­delt [1].

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 18. Febru­ar 2020 – XI ZR 378/​18

  1. vgl. OLG Stutt­gart, Urteil vom 26.06.2018 – 6 U 76/​17, Rn. 37; a.A. OLG Frank­furt/​Main, Urteil vom 14.06.2017 – 23 U 111/​16, Rn. 91 ff.; OLG Köln, Urtei­le vom 31.01.2019 – 12 U 61/​16, Rn. 53; und vom 14.02.2019 – 12 U 205/​17 34[]