Ein­trä­ge bei der Schufa erschwe­ren jeden Kre­dit­an­trag

Im Zeit­al­ter der Auto­ma­ti­sie­rung bleibt der Mensch lei­der häu­fig auf der Stre­cke. Das per­sön­li­che Gespräch fin­det nicht mehr statt und es wird allei­ne auf das Urteil von Com­pu­tern gebaut. Das gilt vor allen Din­gen dann, wenn Men­schen unver­schul­det in finan­zi­el­le Not gera­ten. Sobald sie ihren Ver­pflich­tun­gen nicht mehr nach­kom­men kön­nen und ein Inkas­so­un­ter­neh­men ein­ge­schal­tet wird, gibt es einen Ein­trag bei der Schufa. Das bedeu­tet gleich­zei­tig, dass sie kei­nen Kre­dit mehr bekom­men. Und falls sie es den­noch schaf­fen, ist die­ser mit über­höh­ten Zin­sen belas­tet. Es gibt eini­ge Anbie­ter im Netz, die damit wer­ben, dass sie den Kun­den trotz Schufa-Ein­trag einen Kre­dit gewäh­ren. Aber auch hier gilt, dass vor Ver­trags­un­ter­zeich­nung ein Ver­gleich ganz wich­tig ist.

Ein­trä­ge bei der Schufa erschwe­ren jeden Kre­dit­an­trag

Das sind die Vor­aus­set­zun­gen für einen Kre­dit ohne Schufa

Da die­se Kre­di­te in den meis­ten Fäl­len von Ban­ken aus der Schweiz bewil­ligt wer­den, sind sie auch als Schwei­zer Kre­dit bekannt. Sie wer­den von Kre­dit­ver­mitt­lern aus Deutsch­land bereit­ge­stellt und sind auf eine Sum­me von 3500,- € begrenzt. Der Vor­teil ist dabei, dass sie in der Regel schnell und unbü­ro­kra­tisch bewil­ligt wer­den. Der Antrag­stel­ler muss bele­gen, dass er in einem unbe­fris­te­ten Arbeits­ver­hält­nis beschäf­tigt ist und min­des­tens 1070,- € net­to ver­dient. Die Zin­sen für Kre­di­te die­ser Art belau­fen sich auf durch­schnitt­lich 15 %. Wer hier die sonst übli­chen Zin­sen von durch­schnitt­lich 10 % annimmt, stellt fest, wie die Not von Ver­brau­chern scham­los aus­ge­nutzt wird. In die­ser Bran­che ist es eben­falls üblich, dass wei­te­re Gebüh­ren anfal­len.

Auch beim Alter legen die Kre­dit­ge­ber ihre Gren­zen fest. Der Kun­de muss min­des­tens 18 Jah­re alt sein und darf das 58. Lebens­jahr nicht über­schrit­ten haben. Eini­ge Kre­dit­ver­mitt­ler ver­lan­gen eben­falls, dass der Kun­de die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit haben muss und ein Kun­de der Deut­schen Bank ist. Jeder Kre­dit­neh­mer muss sich dar­über im Kla­ren sein, dass die Ver­mitt­ler sei­ne Not­si­tua­ti­on ken­nen und die­se geschickt aus­nut­zen. Er soll­te also vorm Unter­zeich­nen des Ver­tra­ges wis­sen, wel­che Gesamt­kos­ten auf ihn zukom­men. Er soll­te auch berück­sich­ti­gen und erken­nen, in wel­cher Wei­se Wäh­rungs­schwan­kun­gen Ein­fluss auf die Kos­ten haben kön­nen.

Auch hier gibt es lei­der Betrü­ger

Die Not der Mit­men­schen aus­zu­nut­zen zählt lei­der zum All­tag etli­cher Kre­dit­be­trü­ger. Sie wis­sen genau, dass die Betrof­fe­nen meis­tens unter Zeit­druck han­deln und drin­gend auf das Geld ange­wie­sen sind. Mit­un­ter ver­lan­gen die Anbie­ter bereits im Vor­feld Gebüh­ren für den Ver­gleich unter­schied­li­cher Ange­bo­te. For­dern sie zudem Nach­nah­me­ge­büh­ren beim Ver­sand der Ver­trags­un­ter­la­gen, ist äußers­te Vor­sicht gebo­ten. Falls Ver­mitt­ler dar­auf bestehen, dass zur Absi­che­rung des Kre­di­tes eine Ver­si­che­rung abge­schlos­sen wer­den muss, ist die­ses Anlie­gen unse­ri­ös. Haus­be­su­che, die nur durch die Zah­lung einer "Unkos­ten­pau­scha­le" erfol­gen kön­nen, sind nicht hin­zu­neh­men und Anbie­ter mit die­ser Opti­on abzu­leh­nen.

Fazit

Nie­mand kann sich voll­kom­men vor den Unwäg­bar­kei­ten des Lebens absi­chern. Ein Unfall, eine plötz­li­che Erkran­kung oder Arbeits­lo­sig­keit sind Umstän­de, die jeden Men­schen in eine finan­zi­el­le Not­la­ge brin­gen kön­nen. Auch die Mit­ar­bei­ter des Finanz­am­tes sind häu­fig eng­stir­nig und brin­gen Steu­er­pflich­ti­ge auf die­se Wei­se in Situa­tio­nen, die sie mit­un­ter nur noch durch einen Sui­zid lösen kön­nen. Blu­mi­ge Ange­bo­te von Ver­mitt­lern ver­spre­chen zwar Kre­dit­zu­sa­gen, die auch mit nega­ti­ven Ein­trä­gen bei der Schufa bewil­ligt wer­den kön­nen. Die­se Anbie­ter nut­zen lei­der die Not­si­tua­ti­on ihrer Kun­den aus und zocken sie regel­recht ab.

Wer gezwun­gen ist, sich nach einem Kre­dit ohne Boni­täts­prü­fung umzu­schau­en, darf auch dann nicht ver­säu­men, sich die Ange­bo­te der ver­schie­de­nen Finanz­in­sti­tu­te anzu­se­hen. Ver­brau­cher­zen­tra­len ken­nen die Not der Betrof­fe­nen und wei­sen auf die Fall­stri­cke der Ver­mitt­ler hin. Auch das Inter­net bie­tet genug Mög­lich­kei­ten, dass sich die Betrof­fe­nen aus­rei­chend infor­mie­ren kön­nen.Hier gibt es kos­ten­freie Ver­gleichs­por­ta­le sämt­li­cher Anbie­ter. Wer hier aller­dings ein Ange­bot fin­det, wel­ches mit auf­fal­lend nied­ri­gen Zin­sen wirbt, soll­te sich vor Ver­trags­un­ter­zeich­nung das Klein­ge­druck­te sehr genau durch­le­sen.