Schrott­im­mo­bi­li­en – Ver­jäh­rungs­frist in Über­lei­tungs­fäl­len

Der für das Bank- und Bör­sen­recht zustän­di­ge XI. Zivil­se­nat des Bun­des­ge­richts­ho­fes hat­te über die Ver­jäh­rung eines Berei­che­rungs­an­spruchs im Zusam­men­hang mit Dar­le­hen zur Finan­zie­rung einer Eigen­tums­woh­nung zu ent­schei­den. In dem zugrun­de lie­gen­den Fall erteil­ten die Klä­ger einer Treu­hän­de­rin, die nicht über eine Erlaub­nis nach dem Rechts­be­ra­tungs­ge­setz ver­füg­te, in einem Treu­hand­ver­trag eine

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Finanz­markt­richt­li­nie-Umset­zungs­ge­setz

Die Bun­des­re­gie­rung hat den Ent­wurf des Finan­z­­mark­t­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­se­t­­zes beschlos­sen und damit das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren in Gang gesetzt. Mit dem Finan­z­­mark­t­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­setz, einem Arti­kel­ge­setz, soll die EU-Rich­t­­li­­nie über Märk­te für Finanz­in­stru­men­te in natio­na­les Recht umge­setzt wer­den. Mit die­sem Geset­zes­vor­ha­ben wird die Umset­zung des EU-Akti­on­s­­pla­­nes Finanzdienst?leistungen in das deut­sche Recht ‑ soweit der Wert­pa­pier­be­reich betrof­fen

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Trans­pa­renz­richt­li­nie-Umset­zungs­ge­setz

Am 20. Janu­ar 2007 ist das Tran­s­pa­­ren­z­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­setz in sei­nen wesent­li­chen in Kraft getre­ten, mit dem die Umset­zung der Richt­li­nie 2004/​109/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 15. Dezem­ber 2004 zur Har­mo­ni­sie­rung der Trans­pa­renz­an­for­de­run­gen in Bezug auf Infor­ma­tio­nen über Emit­ten­ten, deren Wert­pa­pie­re zum Han­del auf einem gere­gel­ten Markt zuge­las­sen sind,

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Rück­ab­wick­lung von Schrott­im­mo­bi­li­en

Eine jetzt ver­kün­de­te Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Cel­le zur Rück­ab­wick­lung bei "Schrott­im­mo­bi­li­en" ist lesens­wert, denn das OLG Cel­le weicht hier von der übli­chen Recht­spre­chung ande­rer Ober­lan­des­ge­rich­te ab und stärkt die Rech­te der Käu­fer von "Schrott­im­mo­bi­li­en" gegen­über der finan­zie­ren­den Bank: Die vor­sätz­lich über­höh­te Fest­set­zung des Ver­kehrs­wer­tes einer Eigen­tums­woh­nung durch die finan­zie­ren­de Bank

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Bot­schafts­kon­ten

Haf­ten für Staats­an­lei­hen auch die Bot­schafts­kon­ten? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt im Zusam­men­hang mit not­lei­den­den argen­ti­ni­schen Staats­an­lei­hen zu beschäf­ti­gen: Eine all­ge­mei­ne Regel des Völ­ker­rechts, nach der ein ledig­lich pau­scha­ler Immu­ni­täts­ver­zicht zur Auf­he­bung des Schut­zes der Immu­ni­tät auch für sol­ches Ver­mö­gen genügt, das dem Ent­sen­de­staat im Emp­fangs­staat zur

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Neu­es Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler­recht

Heu­te ist das Gesetz zur Neu­re­ge­lung des Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler­rechts im Bun­des­ge­setz­blatt ver­kün­det wor­den. Mit dem Gesetz wird die EU-Rich­t­­li­­nie über die Ver­si­che­rungs­ver­mitt­lung umge­setzt. Das Gesetz unter­wirft die bis­lang frei zugäng­li­chen Beru­fe der Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler und Ver­si­che­rungs­be­ra­ter künf­tig einer Erlau­b­­nis- und Regis­trie­rungs­pflicht. Dazu wer­den in der Gewer­be­ord­nung Vor­schrif­ten über die Qua­li­fi­ka­ti­on von Ver­mitt­lern,

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Infor­ma­tio­nen für Fonds­an­le­ger

Der Anle­ger, der in einen Invest­ment­fonds inves­tiert, muss alle Infor­ma­tio­nen über den Fonds haben, um sich über die Anla­ge und die damit ver­bun­de­nen Risi­ken infor­mie­ren zu kön­nen. Die­se Auf­fas­sung ver­tritt die Bun­des­re­gie­rung in ihrer Ant­wort auf eine Klei­ne Anfra­ge im Deut­schen Bun­des­tag. Dies sei auch in der EU-Rich­t­­li­­nie für har­mo­ni­sier­te

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REITs

Die Bun­des­re­gie­rung hat den Ent­wurf eines Geset­zes zur Schaf­fung deut­scher Immo­­bi­­li­en-Akti­en­ge­­sel­l­­schaf­­ten mit bör­sen­no­tier­ten Antei­len ver­ab­schie­det. Hier­mit sol­len Real Esta­te Invest­ment Trusts (REITs) in Deutsch­land ein­ge­führt und bör­sen­no­tier­tes Immo­bi­li­en­an­la­ge­pro­dukt geschaf­fen wer­den.

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Finanz­markt­richt­li­nie-Umset­zungs­ge­setz

Das Bun­des­fi­nanz­mins­te­ri­um hat den Ent­wurf eines Finan­z­­mark­t­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­se­t­­zes vor­ge­legt. Mit dem Finan­z­­mark­t­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­setz, einem Arti­kel­ge­setz, soll die EU-Rich­t­­li­­nie über Märk­te für Finanz­in­stru­men­te in natio­na­les Recht wer­den und die Umset­zung des EU-Akti­on­s­­pla­­nes Finanzdienst?leistungen in das deut­sche Recht ‑ soweit der Wert­pa­pier­be­reich betrof­fen ist ‑ abge­schlos­sen wer­den.

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Ent­wurf eines REIT-Geset­zes

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums hat den Refer­ent­wurf eines REIT-Gese­t­­zes vor­ge­stellt. Mit die­sem jetzt den betei­lig­ten Bun­des­mi­nis­te­ri­en und den Län­dern zur Abstim­mung über­sand­ten Refe­ren­ten­ent­wurf soll die in Deutsch­land bestehen­de gesetz­li­che Lücke bei der indi­rek­ten Immo­bi­li­en­an­la­ge geschlos­sen wer­den. Mit der Ein­füh­rung von REITs (Real Esta­te Invest­ment Trust) in Deutsch­land soll ins­be­son­de­re Wett­be­werbs­gleich­heit gegen­über ande­ren

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Pri­vat­bank Reit­hin­ger

Die Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht (BaFin) hat am Don­ners­tag für die Pri­vat­bank Reit­hin­ger GmbH & Co. KG, Sin­gen, den Ent­schä­di­gungs­fall fest­ge­stellt. Damit lie­gen die gesetz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen dafür vor, dass die Ent­schä­di­gungs­ein­rich­tung deut­scher Ban­ken GmbH (EdB), Burg­stra­ße 28 in 10178 Ber­lin, die Anle­ger ent­schä­di­gen kann. Bevor die EdB Geld an die Kun­den aus­zah­len kann,

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Bera­tungs­pflich­ten bei Aus­lands­an­lei­hen

Nicht jeder Geld­an­le­ger ist auto­ma­tisch ein abge­brüh­ter "Zocker". So man­cher Bank­kun­de hält es durch­aus für ner­ven­scho­nen­der, auf hohe Ren­di­te­er­war­tun­gen zuguns­ten der Sicher­heit der Anla­ge zu ver­zich­ten. Dar­um ist es für jedes Geld­haus ein Muss, sich über Zie­le und Risi­ko­be­reit­schaft des Anle­gers zu infor­mie­ren. Selbst­ver­ständ­lich hat das danach von der Bank

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Schrott­im­mo­bi­li­en

Der für das Bank­recht zustän­di­ge XI. Zivil­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat­te dar­über zu ent­schei­den, wel­che Rech­te Ver­brau­chern zuste­hen, die ihren zur Finan­zie­rung einer Eigen­tums­woh­nung geschlos­se­nen Real­kre­dit­ver­trag nach den Vor­schrif­ten des Haus­tür­wi­der­rufs­ge­set­zes wider­ru­fen haben.

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Real Esta­te Invest­ment Trusts

Bei Real Esta­te Invest­ment Trusts (REITs) han­delt es sich um eine beson­de­re, in den USA ent­wi­ckel­te Form von Immo­bi­li­en­ge­sell­schaf­ten, die Kapi­tal in Gebäu­de und Grund­stü­cke anlegen,diese bewirt­schaf­ten und über Miet­ein­nah­men und Wert­stei­ge­run­gen eine Ren­di­te zu erzie­len suchen. Über die Ein­füh­rung von REITs wird auch in Deutsch­land seit eini­gen Jah­ren dis­ku­tiert.

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Ver­si­che­rungs­auf­sichts­ge­setz-Novel­le 2006

Das Bun­des­ka­bi­nett hat den Ent­wurf eines Ach­ten Geset­zes zur Ände­rung des Ver­si­che­rungs­auf­sichts­ge­set­zes sowie zur Ände­rung des Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sichts­ge­set­zes und ande­rer Vor­schrif­ten ver­ab­schie­det. Das Arti­kel­ge­setz setzt im Wesent­li­chen die euro­päi­sche Richt­li­nie 2005/​68/​EG über die Rück­ver­si­che­rung in natio­na­les Recht um, soweit dies nicht bereits durch die Ver­­­si­che­­rungs­­auf­­sichts­ge­­setz-Novel­­le 2004 gesche­hen ist.

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Kre­dit­fi­nan­zier­ter Anteils­er­werb bei geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te erneut über meh­re­re Kla­gen zu ent­schei­den, in denen es um kre­dit­fi­nan­zier­te Betei­li­gun­gen von Ver­brau­chern an geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds ging, und hat dabei auch für Klar­heit in eini­gen Fra­gen gesorgt, die bis­her von den ver­schie­de­nen Sena­ten des BGH unter­schied­lich beur­teilt wur­den. In den jetzt zu beur­tei­len­den Fäl­len waren die

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Kapi­tal­schutz­richt­li­nie

Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat an dem Ent­wurf der Kapi­tal­schutz­richt­li­nie (Richt­li­nie zur Ände­rung der 2. Gesell­schafts­richt­li­nie) eini­ge Ände­run­gen vor­ge­nom­men. So wur­de die Infor­ma­ti­ons­pflicht an die Aktio­nä­re über das Ein­tre­ten neu­er Umstän­de gestri­chen. Auch wur­den eini­ge Rech­te der Min­der­heits­ak­tio­nä­re abge­schwächt. Die Rege­lun­gen zum Andie­nungs­recht ("sell-out") und zum Aus­schluss­recht ("squee­­ze-out") wur­den ins­ge­samt gestri­chen.

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Nach­schuss­pflicht in Publi­kums­ge­sell­schaf­ten

Auch bei Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaf­ten muss eine Gren­ze für die Nach­schuss­pflicht im vor­aus fest­ge­legt wer­den, wie der Bun­des­ge­richts­hof jetzt erneut in zwei Ent­schei­dun­gen fest­ge­stellt hat. Nach­träg­li­che Bei­trags­er­hö­hun­gen („Nach­schüs­se“) kön­nen danach auch in einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft nicht ohne wei­te­res durch die Mehr­heit der Gesell­schaf­ter beschlos­sen wer­den, es bedarf hier­zu viel­mehr einer im vor­aus ver­ein­bar­ten

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Rück­kaufs­wert von Lebens­ver­si­che­run­gen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat sich erneut mit dem Rück­kaufs­wert von Kapi­­tal-Lebens­­­ver­­­si­che­­run­­gen beschäf­tig­te. Anlass war die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Ver­si­che­rungs­neh­mers, der im Jahr 1992 sei­ne kapi­tal­bil­den­de Lebens­ver­si­che­rung vor­zei­tig gekün­digt hat­te. Die­ser hat­te sich gegen die im Wege der „Zill­me­rung“ erfolg­te Berech­nung des Rück­kaufs­wer­tes sei­ner Lebens­ver­si­che­rung gewandt.

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Ver­jäh­rung im Wert­pa­pier­han­del

Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen ein Wert­pa­pier­dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men, das ohne die nach dem Kre­dit­we­sen­ge­setz erfor­der­li­che Erlaub­nis tätig ist, unter­lie­gen nach einem jetzt ver­öf­fet­nlich­ten Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs nicht der Ver­jäh­rung nach § 37a WpHG. Ein Unter­neh­men, das sich auf den Ein­tritt der Ver­jäh­rung nach § 37a WpHG beruft, trägt die Dar­­­le­gungs- und Beweis­last, dass es

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Steu­er­fahn­der und Lebens­ver­si­che­run­gen

Wie­der ein­mal wer­den Steu­er­fahn­der bei Lebens­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten aktiv und ver­lan­gen von den Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten Aus­kunft über die dort abge­schlos­se­nen Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trä­ge. Von die­ser Ermitt­lungs­maß­nah­me sind ins­be­son­de­re Kapi­­tal- und Ren­ten­ver­si­che­rungs­ver­trä­ge mit lau­fen­den Bei­trags­zah­lun­gen von mehr als 10.000 ?, Ein­mal­zah­lun­gen von mehr als 50.000 ? oder Bar­ein­zah­lun­gen oder Zah­lun­gen aus dem Aus­land von mehr als

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