Restruk­tu­rie­rungs­fonds-Ver­ord­nung

Das Bun­des­ka­bi­nett hat die Restruk­tu­rie­rungs­fonds-Ver­ord­nung beschlos­sen. Zusam­men mit dem Restruk­tu­rie­rungs­fonds­ge­setz bil­det die Ver­ord­nung die recht­li­che Grund­la­ge für die Erhe­bung der Ban­ken­ab­ga­be. Mit die­ser Abga­be soll das Kre­dit­ge­wer­be an den Kos­ten für die künf­ti­ge Bewäl­ti­gung von Kri­sen im Ban­ken­sek­tor betei­ligt wer­den.

Restruk­tu­rie­rungs­fonds-Ver­ord­nung

Mit Inkraft­tre­ten des Restruk­tu­rie­rungs­fonds­ge­set­zes vom 9. Dezem­ber 2010 [1] wur­de ein Restruk­tu­rie­rungs­fonds als Son­der­ver­mö­gen des Bun­des errich­tet, der von der Bun­des­an­stalt für Finanz­markt­sta­bi­li­sie­rung (FMSA) ver­wal­tet wird. Aus dem Fonds sol­len die künf­ti­gen Restruk­tu­rie­rungs- und Abwick­lungs­maß­nah­men bei sys­tem­re­le­van­ten Ban­ken finan­ziert wer­den. Das Gesetz sieht vor, die Mit­tel des Fonds durch Jah­res­bei­trä­ge und gege­be­nen­falls Son­der­bei­trä­ge der bei­trags­pflich­ti­gen Kre­dit­in­sti­tu­te anzu­sam­meln. Es regelt die wesent­li­chen Eck­da­ten für die Erhe­bung der Bei­trä­ge; die wei­te­re Aus­ge­stal­tung ist einer Rechts­ver­ord­nung der Bun­des­re­gie­rung über­las­sen.

Die Bun­des­re­gie­rung erlässt nun eine Ver­ord­nung über die Bei­trä­ge zum Restruk­tu­rie­rungs­fonds für Kre­dit­in­sti­tu­te (Restruk­tu­rie­rungs­fonds-Ver­ord­nung). Die Ver­ord­nung kon­kre­ti­siert die gesetz­li­chen Vor­ga­ben für die Erhe­bung von Jah­res- und Son­der­bei­trä­gen bei den bei­trags­pflich­ti­gen Kre­dit­in­sti­tu­ten und bestimmt die Ein­zel­hei­ten des Erhe­bungs­ver­fah­rens. In ver­fah­rens­tech­ni­scher Hin­sicht lehnt sie sich an die Bestim­mun­gen der EdB-Bei­trags­ver­ord­nung und der EdW-Bei­trags­ver­ord­nung an.

  1. BGBl. I S. 1900, 1921[]