Schul­den­til­gung durch die Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten

Til­gen Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten ohne Ver­pflich­tung im Innen­ver­hält­nis zur Gesell­schaft Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten, kön­nen sie von der Gesell­schaft jeden­falls dann nach § 110 HGB Auf­wen­dungs­er­satz ver­lan­gen, wenn sie im Innen­ver­hält­nis zur Gesell­schaft, den ande­ren Treu­ge­bern und Gesell­schaf­tern eine einem unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ter ent­spre­chen­de Rechts­stel­lung haben.

Schul­den­til­gung durch die Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten

Leis­tet ihnen die Gesell­schaft kei­nen Auf­wen­dungs­er­satz, kön­nen Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten, die im Rah­men eines Sanie­rungs­kon­zepts Ver­bind­lich­kei­ten der Gesell­schaft getilgt haben, von Mit-Treu­ge­bern, soweit die­se für die getilg­ten Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten (mit­tel­bar) haf­te­ten und sich nicht durch Til­gungs­zah­lun­gen an der Sanie­rung betei­ligt haben, ent­spre­chend § 426 Abs. 1 BGB einen deren Betei­li­gung an der Gesell­schaft ent­spre­chen­den antei­li­gen Aus­gleich ver­lan­gen. Den Mit-Treu­ge­bern ist es nach § 242 BGB ver­wehrt, sich gegen­über den zah­len­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten dar­auf zu beru­fen, dass sie ledig­lich mit­tel­ba­re Gesell­schaf­ter sind und des­halb im Außen­ver­hält­nis nicht (unmit­tel­bar) haf­ten.

Im hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat der über die Treu­hand­kom­man­di­tis­tin an der KG betei­lig­te nicht til­gen­de Treu­ge­ber­kom­man­di­tist im Innen­ver­hält­nis die Stel­lung eines unmit­tel­ba­ren Kom­man­di­tis­ten erlangt.

Es ent­spricht seit der Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs vom 13.05.1953 1 der gefes­tig­ten Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs, dass im Fal­le einer soge­nann­ten offe­nen oder qua­li­fi­zier­ten Treu­hand, gera­de bei der treu­hän­de­ri­schen Zusam­men­fas­sung zahl­rei­cher Geld­ge­ber, die an der Gesell­schaft Betei­lig­ten ihr gesell­schafter­li­ches Innen­ver­hält­nis so gestal­ten kön­nen, als ob die Treu­ge­ber selbst Gesell­schaf­ter wären 2.

Durch die Ein­be­zie­hung der Treu­ge­ber in den Gesell­schafts­ver­band kön­nen sie als soge­nann­te qua­li­fi­zier­te Treu­ge­ber zwar Trä­ger der gesell­schafts­recht­li­chen Befug­nis­se und Pflich­ten im Innen­ver­hält­nis sein. Ihre Haf­tung im Außen­ver­hält­nis wird aber durch eine der­ar­ti­ge Gestal­tung des Innen­ver­hält­nis­ses der Gesell­schaft nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs grund­sätz­lich nicht begrün­det 3.

Aus­ge­hend von den ver­trag­li­chen Bestim­mun­gen besteht zwi­schen dem nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten als Treu­ge­ber, den ande­ren Treu­ge­bern und den unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­tern ein sol­ches durch den Gesell­schafts­ver­trag und den Treu­hand­ver­trag begrün­de­tes Rechts­ver­hält­nis, das infol­ge der Ver­zah­nung von Gesell­schafts- und Treu­hand­ver­hält­nis dadurch gekenn­zeich­net ist, dass der Treu­hän­der über sei­ne schuld­recht­li­che Bezie­hung zu der Treu­hän­de­rin hin­aus im Innen­ver­hält­nis zu den ande­ren Treu­ge­bern, den Gesell­schaf­tern und der Fonds­ge­sell­schaft eine einem unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ter ent­spre­chen­de Rechts­stel­lung erlangt hat.

In der Bei­tritts­er­klä­rung beauf­trag­te der nicht til­gen­de Treu­ge­ber­kom­man­di­tist die Treu­hän­de­rin, sich im eige­nen Namen, jedoch für sei­ne Rech­nung zu betei­li­gen. Gleich­zei­tig erklär­te er sich nicht nur mit dem Treu­hand­ver­trag, son­dern dar­über hin­aus auch mit dem Kom­man­dit­ge­sell­schafts­ver­trag ein­ver­stan­den und "trat die­sem bei". Obwohl nach § 9 Abs. 1 des Gesell­schafts­ver­trags "die nach § 5 Abs. 4 des Gesell­schafts­ver­trags auf­zu­neh­men­den Gesell­schaf­ter ihre Rech­te nur durch gemein­schaft­li­che Treu­hän­der nach Maß­ga­be des Treu­hand­ver­trags wahr­neh­men las­sen sol­len", die Treu­ge­ber­stel­lung somit die regel­mä­ßi­ge Betei­li­gungs­form sein soll­te, spricht der Gesell­schafts­ver­trag ein­heit­lich von Kom­man­di­tis­ten bezie­hungs­wei­se Gesell­schaf­tern. Weder hin­sicht­lich der Rech­te noch hin­sicht­lich der Pflich­ten wird zwi­schen Gesell­schaf­tern und Treu­ge­bern unter­schie­den. Dass nach § 2 Abs. 1 des Treu­hand­ver­tra­ges Kom­man­dit­ein­la­ge und Dar­le­hen allein dem Treu­ge­ber gebüh­ren, ist ein wei­te­rer Beleg dafür, dass die Treu­ge­ber im Innen­ver­hält­nis zur Gesell­schaft die Stel­lung unmit­tel­ba­rer Kom­man­di­tis­ten erlangt haben. Die­ses Aus­le­gungs­er­geb­nis wird bestä­tigt durch die vom Beru­fungs­ge­richt fest­ge­stell­te Durch­füh­rung des Gesell­schafts­ver­tra­ges. Die Treu­ge­ber erhiel­ten die Aus­schüt­tun­gen unmit­tel­bar; sie konn­ten ihr Stimm­recht bei den Gesell­schaf­ter­ver­samm­lun­gen selbst aus­üben; die Infor­ma­tio­nen über die Kom­man­dit­ge­sell­schaft wur­den ihnen unmit­tel­bar zur Ver­fü­gung gestellt. Dem­entspre­chend trat die Treu­hän­de­rin in der KG nicht in Erschei­nung.

Der nicht til­gen­de Treu­ge­ber­kom­man­di­tist ist dem zah­len­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten ent­spre­chend § 426 Abs. 1 BGB in einem sei­ner (mit­tel­ba­ren) Betei­li­gung an der KG ent­spre­chen­den Umfang zum Aus­gleich ver­pflich­tet.

Gesell­schaf­ter, die frei­wil­lig, das heißt ohne im Innen­ver­hält­nis zur Gesell­schaft hier­zu ver­pflich­tet zu sein, Zah­lun­gen zur Til­gung von Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten leis­ten, kön­nen nach § 110 HGB von der Gesell­schaft Auf­wen­dungs­er­satz ver­lan­gen 4. Einer Anwen­dung der Vor­schrift steht nicht ent­ge­gen, dass der Gesell­schaf­ter, der Schul­den der Gesell­schaft tilgt, zugleich eine ihn tref­fen­de Pflicht erfüllt und auf die­se Wei­se dafür vor­sorgt, dass er von Gesell­schafts­gläu­bi­gern oder im Fal­le einer Insol­venz vom Insol­venz­ver­wal­ter nicht mehr nach § 171 Abs. 1, § 172 Abs. 4 HGB in Anspruch genom­men wer­den kann 5.

Anspruchs­be­rech­tigt im Sinn von § 110 HGB sind auch Gesell­schaf­ter, die nur über einen Treu­hän­der betei­ligt sind, jeden­falls dann, wenn sie – wie die Treu­ge­ber, die sich an der Sanie­rung betei­ligt haben – im Innen­ver­hält­nis zur Gesell­schaft, den ande­ren Treu­ge­bern und Gesell­schaf­tern eine einem unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ter ent­spre­chen­de Rechts­stel­lung erlangt haben 6.

Ist die Gesell­schaft nicht in der Lage oder bereit, den Auf­wen­dungs­er­satz­an­spruch zu erfül­len, kann auch ein (antei­li­ger) Aus­gleichs­an­spruch gegen die Mit­ge­sell­schaf­ter in Betracht kom­men, der aller­dings nicht aus § 110 HGB folgt, son­dern nur unter den Vor­aus­set­zun­gen des § 426 Abs. 1 BGB und in den Gren­zen der auf die in Anspruch genom­me­nen Mit­ge­sell­schaf­ter ent­fal­len­den Außen­haf­tung besteht 7.

Nach die­sen Grund­sät­zen steht den Treu­ge­bern, die die emp­fan­ge­nen Aus­schüt­tun­gen zurück­ge­zahlt haben, ein Anspruch aus § 110 HGB zu. Mit den geleis­te­ten Zah­lun­gen wur­den über den Sanie­rungs­treu­hän­der wei­sungs­ge­mäß aus­schließ­lich Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten getilgt. Dass die zah­len­den Treu­ge­ber gegen­über der Gesell­schaft ver­pflich­tet waren, die Zah­lun­gen zu leis­ten, lässt sich den Fest­stel­lun­gen des Beru­fungs­ge­richt nicht ent­neh­men. Hier­ge­gen wird von der Revi­si­on nichts erin­nert. Haben sie ohne Ver­pflich­tung im Innen­ver­hält­nis Zah­lun­gen geleis­tet, mit denen der Sanie­rungs­treu­hän­der ent­spre­chend ihrer Wei­sung Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten getilgt hat, han­delt es sich um ein die Anwend­bar­keit des § 110 HGB aus­lö­sen­des Son­der­op­fer.

Die zah­len­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten haben von der Gesell­schaft kei­nen Aus­gleich erlangt, weil die­se sich wei­ger­te, ihnen die geleis­te­ten Zah­lun­gen zu erstat­ten. Sie kön­nen des­halb unter den Vor­aus­set­zun­gen des § 426 Abs. 1 BGB von ihren wie sie als Treu­ge­ber betei­lig­ten Mit­ge­sell­schaf­tern antei­li­gen Aus­gleich ver­lan­gen, sofern die­se der (mit­tel­ba­ren) Außen­haf­tung für die getilg­ten Ver­bind­lich­kei­ten unter­lie­gen 8.

Aller­dings lie­gen die Vor­aus­set­zun­gen für eine – unmit­tel­ba­re – Anwen­dung des § 426 Abs. 1 BGB hier nicht vor. Dies ist schon des­halb nicht der Fall, weil der nicht til­gen­de Treu­ge­ber­kom­man­di­tist und die an der Sanie­rung teil­neh­men­den Treu­ge­ber­ge­sell­schaf­ter für die Ver­bind­lich­kei­ten der KG nicht gesamt­schuld­ne­risch haf­ten. Zwar haf­ten Kom­man­di­tis­ten unter den Vor­aus­set­zun­gen der § 171 Abs. 1, § 161 Abs. 2, § 128 HGB bis zur Höhe der im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­nen Haft­sum­me den Gesell­schafts­gläu­bi­gern unmit­tel­bar als Gesamt­schuld­ner 9. Die Treu­ge­ber­ge­sell­schaf­ter haben aber – wie das Beru­fungs­ge­richt zutref­fend gese­hen hat – nur im Innen­ver­hält­nis die Stel­lung unmit­tel­ba­rer Gesell­schaf­ter. Da die per­sön­li­che Haf­tung des Per­so­nen­ge­sell­schaf­ters für die Gesell­schafts­schul­den indes auf dem Außen­ver­hält­nis beruht, schei­det eine Außen­haf­tung der Treu­ge­ber nach § 171 Abs. 1, § 161 Abs. 2, § 128 HGB aus. Dass sie soge­nann­te Qua­si-Gesell­schaf­ter sind, die im Innen­ver­hält­nis die Stel­lung unmit­tel­ba­rer Gesell­schaf­ter haben, ändert dar­an nichts 10. Wie alle Treu­ge­ber­ge­sell­schaf­ter sind sie ledig­lich, soweit nicht schon im Treu­hand­ver­trag gere­gelt, gemäß §§ 675, 670 BGB in Ver­bin­dung mit § 257 BGB ver­pflich­tet, den Treu­hän­der von allen Auf­wen­dun­gen und Ver­bind­lich­kei­ten frei­zu­stel­len 11.

Die feh­len­de Haf­tung der Treu­ge­ber­ge­sell­schaf­ter nach außen steht hier jedoch einem Aus­gleichs­an­spruch der zah­len­den Treu­ge­ber gegen den sich nicht an der Sanie­rung betei­li­gen­den nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten nach Maß­ga­be der §§ 171 f. HGB in einer antei­li­gen, sei­ner (mit­tel­ba­ren) Betei­li­gung an der KG ent­spre­chen­den Höhe in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 426 Abs. 1 BGB nicht ent­ge­gen. Den Treu­ge­ber­ge­sell­schaf­tern, die sich wie der nicht til­gen­de Treu­ge­ber­kom­man­di­tist nicht an der Sanie­rung betei­ligt haben, ist es auf­grund der hier getrof­fe­nen ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen, ins­be­son­de­re der Ver­zah­nung von Treu­hand- und Gesell­schafts­ver­trag, nach Treu und Glau­ben (§ 242 BGB) ver­wehrt, sich gegen­über ihren Aus­gleich for­dern­den, in glei­cher Wei­se wie sie haf­ten­den Mit­ge­sell­schaf­tern, die Ver­bind­lich­kei­ten der Gesell­schaft getilgt haben, dar­auf zu beru­fen, dass sie ledig­lich mit­tel­ba­re Gesell­schaf­ter sind und des­halb im Außen­ver­hält­nis nicht haf­ten.

Auch wenn die Treu­ge­ber man­gels "ech­ter" Gesell­schaf­ter­stel­lung den Gesell­schafts­gläu­bi­gern nicht haf­ten und des­halb hin­sicht­lich der Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten kein Gesamt­schuld­ver­hält­nis zwi­schen ihnen besteht, kann für den hier zu beur­tei­len­den Aus­gleichs­an­spruch unter den Gesell­schaf­tern nicht unbe­rück­sich­tigt blei­ben, dass alle Treu­ge­ber nach den Rege­lun­gen des Gesell­schafts- und des Treu­hand­ver­tra­ges, die sie bei ihrem Bei­tritt gebil­ligt haben, ent­spre­chend einem unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­ter sta­tu­ta­risch in das Innen­ver­hält­nis zur Gesell­schaft ein­be­zo­gen sind. Sie sind wie Voll­ge­sell­schaf­ter ver­pflich­tet, den Gesell­schafts­zweck zu för­dern; eben­so trifft sie die gesell­schafter­li­che Treue­pflicht 12. Zahlt auf einer sol­chen zwi­schen den Gesell­schaf­tern ver­ein­bar­ten Grund­la­ge, nach der alle Treu­ge­ber im Innen­ver­hält­nis die Rech­te und Pflich­ten von unmit­tel­ba­ren Gesell­schaf­tern haben, ein Teil der Treu­ge­ber in einer wirt­schaft­li­chen Schief­la­ge der Gesell­schaft die erhal­te­nen Aus­schüt­tun­gen zurück und wer­den mit die­sen Mit­teln Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten getilgt und eine Insol­venz der Gesell­schaft abge­wen­det, han­deln die Treu­ge­ber, die sich an der Sanie­rung der Gesell­schaft nicht betei­ligt haben, wider­sprüch­lich und des­halb treu­wid­rig, wenn sie ihren Mit-Treu­ge­bern einen Aus­gleich mit der Begrün­dung ver­wei­gern, sie sei­en nur Treu­ge­ber und nicht Voll­ge­sell­schaf­ter, wes­halb sie nicht der Außen­haf­tung unter­lä­gen. Nach den ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen, mit denen sich auch der nicht til­gen­de Treu­ge­ber­kom­man­di­tist ein­ver­stan­den erklärt hat, sind im Innen­ver­hält­nis gera­de alle Treu­ge­ber wie unmit­tel­ba­re Gesell­schaf­ter in den Gesell­schafts­ver­band ein­be­zo­gen, auch wenn for­mal die Treu­hän­de­rin Gesell­schaf­te­rin ist.

Ein aner­ken­nens­wer­tes Inter­es­se des nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten, sich in den Gren­zen der §§ 171 f. HGB nicht antei­lig an der – erfolg­rei­chen – Sanie­rung betei­li­gen zu müs­sen, ist nicht erkenn­bar. Denn unge­ach­tet ihrer feh­len­den Außen­haf­tung für die Ver­bind­lich­kei­ten der Gesell­schaft tra­gen nach dem Wil­len der Betei­lig­ten die nur über die Treu­hän­de­rin betei­lig­ten Qua­si-Kom­man­di­tis­ten das durch §§ 171 f. HGB sum­men­mä­ßig beschränk­te wirt­schaft­li­che Risi­ko eines Gelin­gens oder Schei­terns der Gesell­schaft, das sie durch ihr Stimm­recht beein­flus­sen kön­nen, in glei­cher Wei­se wie wenn sie (Voll)Gesellschafter wären 13. Durch den von ihnen zu erfül­len­den, aus §§ 675, 670 BGB bzw. den Rege­lun­gen des Treu­hand­ver­tra­ges fol­gen­den Frei­stel­lungs- oder Auf­wen­dungs­er­satz­an­spruch der Treu­hän­de­rin sind sie nach Maß­ga­be der §§ 171 ff. HGB mit­tel­bar einer Außen­haf­tung aus­ge­setzt 14. Auch wenn hier nicht die Treu­hän­de­rin Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten getilgt und des­halb auch kei­nen Auf­wen­dungs­er­satz­an­spruch gegen den nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten erlangt hat, son­dern die Zah­lun­gen unmit­tel­bar von den til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten über den Sanie­rungs­treu­hän­der geleis­tet wur­den, ändert dies nichts dar­an, dass nach den getrof­fe­nen Ver­ein­ba­run­gen die nicht zah­len­den Treu­ge­ber wie der nicht til­gen­de Treu­ge­ber­kom­man­di­tist eben­so wie die til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten in den Gren­zen der §§ 171 f. HGB das wirt­schaft­li­che Risi­ko eines Gelin­gens oder Schei­terns der Gesell­schaft über­nom­men haben.

Hin­zu kommt, dass der nicht til­gen­de Treu­ge­ber­kom­man­di­tist jeden­falls nicht schlech­ter steht, als wenn die til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten die Zah­lun­gen nicht geleis­tet hät­ten und die Gesell­schaft in die Insol­venz gera­ten wäre. Wäre es zur Insol­venz gekom­men, hät­te der nicht til­gen­de Treu­ge­ber­kom­man­di­tist sum­men­mä­ßig begrenzt durch die Höhe sei­ner (Haft)Ein­la­ge nach Maß­ga­be der §§ 171 f. HGB mit­tel­bar durch Frei­stel­lung der nach § 171 HGB haf­ten­den Treu­hän­de­rin für die Ver­bind­lich­kei­ten der Gesell­schaft ein­ste­hen müs­sen. Abge­se­hen davon wird der nicht til­gen­de Treu­ge­ber­kom­man­di­tist, sofern er den gefor­der­ten Aus­gleich leis­tet, in die­ser Höhe von der ihn – wenn auch nur mit­tel­bar – nach §§ 171 f. HGB tref­fen­den Außen­haf­tung befreit, weil die Til­gung der Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten in Höhe des gezahl­ten Betra­ges ihm zuzu­rech­nen ist. Befrie­digt ein (mit­tel­ba­rer) Kom­man­di­tist einen Gesell­schafts­gläu­bi­ger, ist in die­sem Umfang sei­ne nach § 171 Abs. 1 HGB sum­men­mä­ßig beschränk­te (mit­tel­ba­re) Haf­tung gegen­über den Gesell­schafts­gläu­bi­gern ins­ge­samt erschöpft 15. Ange­sichts des­sen ist nichts dafür ersicht­lich, dass es dem nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten nicht zumut­bar sein soll­te, sich in den von §§ 171 f. HGB vor­ge­ge­be­nen Gren­zen mit­tel­bar an der Til­gung der Gesell­schafts­schul­den zu betei­li­gen und den zah­len­den Treu­ge­bern anstel­le der ent­spre­chend dem Gesell­schafts­kon­zept an der Sanie­rung nicht betei­lig­ten Treu­hän­de­rin antei­li­gen Aus­gleich zu leis­ten.

Umge­kehrt ist es aus den dar­ge­leg­ten Grün­den den til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten nach Treu und Glau­ben nicht zuzu­mu­ten, für ihr Son­der­op­fer nur wegen der feh­len­den Stel­lung aller Treu­ge­ber als (Voll)Gesellschafter von ihren zah­lungs­un­wil­li­gen Mit­ge­sell­schaf­tern kei­nen auf § 426 Abs. 1 BGB gestütz­ten Aus­gleich zu erhal­ten. Dies gilt umso mehr, als die zah­lungs­un­wil­li­gen Treu­ge­ber­ge­sell­schaf­ter nach erfolg­rei­cher Sanie­rung an den Gewinn­chan­cen der Gesell­schaft in glei­cher Wei­se teil­neh­men wie sie selbst. Den Treu­ge­bern, die Zah­lun­gen geleis­tet haben, ist es nicht zumut­bar, auf einen Aus­gleich gegen die Gesell­schaft in einer spä­te­ren Liqui­da­ti­on 16, deren Ob und Wie unge­wiss ist, ver­wie­sen zu wer­den.

Unge­ach­tet des feh­len­den Gesamt­schuld­ver­hält­nis­ses unter den Treu­ge­bern ist eine ent­spre­chen­de Anwen­dung des § 426 Abs. 1 BGB nicht nur nach § 242 BGB gebo­ten, son­dern auch des­halb gerecht­fer­tigt, weil alle Treu­ge­ber glei­cher­ma­ßen durch die von ihnen geschul­de­te Frei­stel­lung der Treu­hän­de­rin (nur) mit­tel­bar für die Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten haf­ten und somit gleich­sam auf einer Stu­fe ste­hen. § 426 BGB lässt sich der ver­all­ge­mei­ne­rungs­fä­hi­ge Rechts­grund­satz ent­neh­men, dass meh­re­re auf glei­cher Stu­fe haf­ten­de Per­so­nen unter­ein­an­der zum Aus­gleich ver­pflich­tet sind 17.

Dabeit steht mit einer Ver­pflich­tung der Treu­ge­ber zum Aus­gleich unter­ein­an­der eine über ihre mit­tel­ba­re Außen­haf­tung durch Frei­stel­lung der Treu­hän­de­rin oder die Ver­pflich­tung zum Auf­wen­dungs­er­satz hin­aus­ge­hen­de Haf­tung eben­so wenig in Rede wie eine Nach­schuss­pflicht im Ver­hält­nis zur KG. Denn eine Aus­gleichs­ver­pflich­tung kommt von vorn­her­ein nur inso­weit in Betracht, als der in Anspruch genom­me­ne Treu­ge­ber nach Maß­ga­be der §§ 171 f. HGB für die mit den Zah­lun­gen der Treu­ge­ber getilg­ten Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten einer mit­tel­ba­ren Außen­haf­tung aus­ge­setzt gewe­sen wäre und – wären die Zah­lun­gen über die Treu­hän­de­rin geleis­tet wor­den – die Treu­hän­de­rin hät­te frei­stel­len oder ihre Auf­wen­dun­gen hät­te erstat­ten müs­sen. Eine bestehen­de mit­tel­ba­re Außen­haf­tung des aus­gleichs­pflich­ti­gen Treu­ge­bers wird, wie aus­ge­führt, im Umfang der Zah­lung des gefor­der­ten Aus­gleichs erschöpft, da ihm in die­ser Höhe die Til­gung der Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten zuzu­rech­nen ist.

Bei dem Aus­gleichs­an­spruch han­delt es sich auch nicht um einen gegen § 707 BGB ver­sto­ßen­den und im Bei­tritts- und Gesell­schafts­ver­trag aus­ge­schlos­se­nen Nach­schuss. Die Haf­tung des Kom­man­di­tis­ten für die Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten nach §§ 171 f. HGB steht neben der in Gesell­schafts, Treu­hand- und Bei­tritts­ver­trag ver­ein­bar­ten Ein­la­ge­pflicht. Die Ver­pflich­tung zum Aus­gleich gegen­über den Treu­ge­bern, die Ver­bind­lich­kei­ten der Gesell­schaft getilgt haben, ist eine Fol­ge der – hier aller­dings nur mit­tel­ba­ren – Haf­tung der (Treugeber-)Gesellschafter für die Ver­bind­lich­kei­ten der Gesell­schaft 18.

Die Aus­gleichs­an­sprü­che der til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten schei­tern nicht dar­an, dass die Vor­aus­set­zun­gen einer – mit­tel­ba­ren – Haf­tung des nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten nach §§ 171 f. HGB für die getilg­ten Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten nicht vor­lie­gen.

Die Haf­tung des nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten war nicht des­halb nach § 171 Abs. 1 Halb­satz 2 HGB aus­ge­schlos­sen, weil er sei­ne Ein­la­ge in vol­ler Höhe erbracht hat. Das Beru­fungs­ge­richt hat rechts­feh­ler­frei ange­nom­men, dass die vom nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten erhal­te­nen Aus­schüt­tun­gen zu einer Rück­ge­währ der Ein­la­ge im Sin­ne von § 172 Abs. 4 HGB geführt haben. Die dage­gen gerich­te­ten Ver­fah­rens­rügen der Revi­si­on grei­fen nicht durch (§ 564 Satz 1 ZPO). Ins­be­son­de­re hat das Beru­fungs­ge­richt zu Recht dem nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten die Dar­le­gungs- und Beweis­last dafür auf­er­legt, dass die unstrei­ti­gen Aus­schüt­tun­gen nicht zu einem Wie­der­auf­le­ben sei­ner Haf­tung geführt haben, etwa weil ihnen ent­ge­gen der Dar­stel­lung des Treu­hän­ders, der inso­weit sei­ner­seits Beweis ange­bo­ten hat­te, Gewin­ne gegen­über gestan­den hät­ten 19.

Eine mit­tel­ba­re Haf­tung des nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten schei­det ent­ge­gen der Mei­nung der Revi­si­on auch nicht für sol­che Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten aus, die erst im Zuge des im April 2008 beschlos­se­nen Bestands­si­che­rungs­kon­zepts begrün­det wur­den. Der nicht til­gen­de Treu­ge­ber­kom­man­di­tist haf­tet, wie die Revi­si­on selbst sieht, grund­sätz­lich in den Gren­zen der §§ 171 f. HGB mit­tel­bar für alle Ver­bind­lich­kei­ten der Gesell­schaft, ohne dass es dar­auf ankommt, ob sie bei Fas­sung des Sanie­rungs­be­schlus­ses bereits bestan­den haben oder erst im Zuge der Umset­zung des Sanie­rungs­kon­zepts begrün­det wur­den. Dass es den til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten, die durch ihr Son­der­op­fer die Sanie­rung der Gesell­schaft ermög­licht und eine Insol­venz abge­wen­det haben, wie die Revi­si­on meint, nach §§ 242, 162 Abs. 2 BGB ver­wehrt sein soll, Aus­gleich für die Til­gung von erst im Zuge der Sanie­rung begrün­de­ten Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten von den Treu­ge­bern, die sich einer Mit­wir­kung an der Umset­zung des Bestands­si­che­rungs­kon­zepts ver­wei­gert haben, zu for­dern, ist nicht nach­voll­zieh­bar. Umstän­de, die es recht­fer­ti­gen könn­ten, einen Regress der til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten für sol­che Ver­bind­lich­kei­ten aus­zu­schlie­ßen, ver­mag die Revi­si­on nicht auf­zu­zei­gen. Sie sind auch ander­weit nicht ersicht­lich. Abge­se­hen davon, dass durch die im Zuge der Sanie­rung begrün­de­ten Ver­bind­lich­kei­ten die mit­tel­ba­re Haf­tung des nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten für die Ver­bind­lich­kei­ten der Gesell­schaft nicht erwei­tert wur­de, haben die til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten durch ihr Son­der­op­fer die erfolg­rei­che Sanie­rung der Gesell­schaft ermög­licht und die (mit­tel­ba­re) Inan­spruch­nah­me des nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten durch Gesell­schafts­gläu­bi­ger bzw. den Insol­venz­ver­wal­ter für bereits bestehen­de Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten abge­wen­det.

Ohne Erfolg bleibt fer­ner der Ein­wand, die til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten könn­ten vom nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten kei­nen Aus­gleich ver­lan­gen, weil sie selbst nur den auf ihren Anteil ent­fal­len­den Betrag an die Gläu­bi­ger gezahlt hät­ten. Dies trifft nach den von der Revi­si­on nicht bean­stan­de­ten Fest­stel­lun­gen des Beru­fungs­ge­richts nicht zu. Danach haben die til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten die (gesam­ten) ent­spre­chend ihrer jewei­li­gen Betei­li­gung an der KG von ihnen bezo­ge­nen Aus­schüt­tun­gen in Höhe von ins­ge­samt 256.903, 11 € zurück­ge­zahlt, was 56, 2585 % aller an die (mit­tel­ba­ren) Kom­man­di­tis­ten aus­ge­kehr­ten Aus­schüt­tun­gen ent­spricht, und in die­ser Höhe Ver­bind­lich­kei­ten der Gesell­schaft getilgt. Mit der Kla­ge ver­langt der Treu­hän­der vom nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten, der ent­spre­chend sei­ner Betei­li­gung an der KG Aus­schüt­tun­gen in Höhe von 6004, 06 € erhal­ten und kei­ne Rück­zah­lung geleis­tet hat, (nur) antei­li­gen Aus­gleich in Höhe von 56, 2585 % die­ser vom nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten bezo­ge­nen Aus­schüt­tun­gen mit der nicht zu bean­stan­den­den Erwä­gung, dass – hät­ten sich alle Anle­ger (gleich­mä­ßig) durch Rück­zah­lung von erhal­te­nen Aus­schüt­tun­gen an der Auf­brin­gung des auf dem Treu­hand­kon­to des Treu­hän­ders zur Til­gung von Gesell­schafts­schul­den ein­ge­gan­ge­nen und ver­wen­de­ten Betra­ges in Höhe von 256.903, 11 € betei­ligt – jeder (mit­tel­ba­re) Kom­man­di­tist (nur) einen dem Ver­hält­nis die­ses Betra­ges zum Gesamt­be­trag der erfolg­ten Aus­schüt­tun­gen ent­spre­chen­den Anteil, somit (nur) 56, 2585 % der von ihm bezo­ge­nen Aus­schüt­tun­gen hät­te zurück­zah­len müs­sen. Dem­entspre­chend hat das Beru­fungs­ge­richt dem Treu­hän­der antei­li­gen Aus­gleich vom nicht til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten nur inso­weit zuer­kannt, als die til­gen­den Treu­ge­ber­kom­man­di­tis­ten für die Til­gung der Gesell­schafts­ver­bind­lich­kei­ten mehr als 56, 2585 % der von ihnen bezo­ge­nen Aus­schüt­tun­gen auf­ge­wandt haben.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 29. Sep­tem­ber 2015 – II ZR 403/​13

  1. BGH, Urteil vom 13.05.2953 – II ZR 157/​52, BGHZ 10, 44, 49 f.[]
  2. sie­he nur BGH, Urteil vom 05.02.2013 – II ZR 134/​11, BGHZ 196, 131 Rn. 14; Urteil vom 16.12 2014 – II ZR 277/​13, ZIP 2015, 319 Rn. 13, jeweils mwN[]
  3. BGH, Urteil vom 11.11.2008 – XI ZR 468/​07, BGHZ 178, 271 Rn. 18 ff.; Urteil vom 12.02.2009 – III ZR 90/​08, WM 2009, 593; Urteil vom 11.10.2011 – II ZR 242/​09, ZIP 2011, 2299 Rn. 16 ff.; Urteil vom 24.07.2012 – II ZR 297/​11, BGHZ 194, 180 Rn. 21[]
  4. vgl. BGH, Urteil vom 20.06.2005 – II ZR 252/​03, ZIP 2005, 1552, 1553; Urteil vom 19.07.2011 – II ZR 300/​08, ZIP 2011, 1657 Rn. 59; Berg­mann in Ebenroth/​Boujong/​Joost/​Strohn, HGB, 3. Aufl., § 110 Rn. 9 f., 12 mwN[]
  5. vgl. BGH, Urteil vom 20.06.2005 – II ZR 252/​03, ZIP 2005, 1552, 1553; Berg­mann in Ebenroth/​Boujong/​Joost/​Strohn, HGB, 3. Aufl., § 110 Rn. 12 mwN[]
  6. vgl. BGH, Urteil vom 17.12 2001 – II ZR 382/​99, ZIP 2002, 394, 395 für einen stil­len Gesell­schaf­ter, der im Innen­ver­hält­nis die Stel­lung eines Kom­man­di­tis­ten hat­te[]
  7. BGH, Urteil vom 17.12 2001 – II ZR 382/​99, ZIP 2002, 394, 396; vgl. Berg­mann in Ebenroth/​Boujong/​Joost/​Strohn, HGB, 3. Aufl., § 110 Rn. 29[]
  8. vgl. BGH, Urteil vom 12.04.2011 – II ZR 197/​09, ZIP 2011, 1202 Rn. 15[]
  9. vgl. Strohn in Ebenroth/​Boujong/​Joost/​Strohn, HGB, 3. Aufl., § 171 Rn. 9[]
  10. vgl. BGH, Urteil vom 11.11.2008 – XI ZR 468/​07, BGHZ 178, 271 Rn. 21 ff.; Urteil vom 12.02.2009 – III ZR 90/​08, WM 2009, 593 Rn. 35; Urteil vom 22.03.2011 – II ZR 271/​08, BGHZ 189, 45 Rn. 10; Urteil vom 19.07.2011 – II ZR 300/​08, ZIP 2011, 1657 Rn. 36; Urteil von 5.02.2013 – II ZR 134/​11, BGHZ 196, 131 Rn. 21 mwN[]
  11. BGH, Urteil vom 28.01.1980 – II ZR 250/​78, BGHZ 76, 127, 130 ff.; Urteil vom 11.10.2011 – II ZR 242/​09, ZIP 2011, 2299 Rn. 35[]
  12. vgl. BGH, Urteil vom 05.02.2013 – II ZR 134/​11, BGHZ 196, 131 Rn. 21 mwN[]
  13. vgl. BGH, Urteil vom 05.03.2013 – II ZR 134/​11, BGHZ 196, 131 Rn. 21 mwN[]
  14. vgl. BGH, Urteil vom 11.10.2011 – II ZR 242/​09, ZIP 2011, 2299 Rn. 35 zur OHG[]
  15. vgl. Strohn in Ebenroth/​Boujong/​Joost/​Strohn, HGB, 3. Aufl., § 171 Rn. 37, 76[]
  16. vgl. dazu BGH, Urteil vom 20.06.2005 – II ZR 252/​03, ZIP 2005, 1552, 1553 für unmit­tel­ba­re Kom­man­di­tis­ten einer Publi­kums­ge­sell­schaft[]
  17. vgl. Kars­ten Schmidt, JuS 2003, 228, 230; vgl. auch BGH, Urteil vom 29.06.1989 – IX ZR 175/​88, BGHZ 108, 179, 183, 186; Urteil vom 09.12 2008 – XI ZR 588/​07, WM 2009, 213, 214, jeweils für meh­re­re auf einer Stu­fe ste­hen­de Siche­rungs­ge­ber[]
  18. vgl. BGH, Urteil vom 02.07.1962 – II ZR 204/​60, BGHZ 37, 299, 302 zum Aus­gleichs­an­spruch des zah­len­den Kom­man­di­tis­ten gegen den Kom­ple­men­tär; Roth in Baumbach/​Hopt, HGB, 36. Aufl., § 128 Rn. 27[]
  19. vgl. BGH, Urteil vom 22.03.2011 – II ZR 271/​08, BGHZ 189, 45 Rn. 21[]