Kos­ten­fest­set­zung gegen die eige­ne Par­tei und der Ver­jäh­rungs­ein­wand

Bei der Fra­ge der Ver­jäh­rung han­delt es sich zwar um eine nicht­ge­büh­ren­recht­li­che Ein­wen­dung, die gemäß § 11 Abs. 5 S. 1 RVG grund­sätz­lich die Ableh­nung der Kos­ten­fest­set­zung nach sich zieht. Wenn jedoch die von dem Kos­ten­schuld­ner erho­be­ne Ver­jäh­rungs­ein­re­de offen­sicht­lich unbe­grün­det ist, ist die von dem Rechts­an­walt bean­trag­te Kos­ten­fest­set­zung den­noch gemäß § 11 RVG vor­zu­neh­men.

Kos­ten­fest­set­zung gegen die eige­ne Par­tei und der Ver­jäh­rungs­ein­wand

Land­ge­richt Saar­brü­cken, Beschluss vom 6. April 2009 – 5 T 176/​09