Lebens­mit­tel- und Fut­ter­mit­tel­ge­setz­buch

Die Bun­des­re­gie­rung will das Lebens­mit­tel- und Fut­ter­mit­tel­ge­setz­buch sowie ande­re lebens­mit­tel­recht­li­che Vor­schrif­ten ändern. Dazu hat sie einen Gesetz­ent­wurf in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht. Im Zuge der ver­schie­de­nen Gesche­hen seit Novem­ber 2005 in Zusam­men­hang mit über­la­ger­tem Fleisch sei deut­lich gewor­den, dass viel­fach nicht siche­re Lebens­mit­tel, nach dem sie von einem Abneh­mer zurück­ge­wie­sen wor­den sind, so lan­ge wei­ter ange­bo­ten wür­den, bis sie einen weni­ger sorg­sa­men Abneh­mer fin­den wür­den, heißt es zur Begrün­dung. Hier bestehe zum Schutz des Ver­brau­chers Hand­lungs­be­darf. Des­halb sol­len Lebens­mit­tel­un­ter­neh­mer, die Grund zu der Annah­me haben, dass ein für sie bestimm­tes Lebens­mit­tel nicht sicher ist, ver­pflich­tet wer­den, die zustän­di­gen Behör­den zu infor­mie­ren. Auch für Fut­ter­mit­tel soll eine ent­spre­chen­de Mel­de­ver­pflich­tung geschaf­fen wer­den. Dar­über hin­aus sol­len die Straf- und Buß­geld­vor­schrif­ten ins­be­son­de­re ein geän­der­tes Gemein­schafts­recht ange­passt wer­den. Der Bun­des­rat macht in sei­ner Stel­lung­nah­me ins­ge­samt zehn Ände­rungs­vor­schlä­ge, die von der Bun­des­re­gie­rung in ihrer Gegen­äu­ße­rung teil­wei­se abge­lehnt wer­den.

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