Rechts­nach­fol­ge bei der Mar­ken­an­mel­dung

Eine Rechts­nach­fol­ge­rin ist berech­tigt, die Rech­te aus der auf sie über­tra­ge­nen Mar­ken­an­mel­dung gel­tend zu machen.

Rechts­nach­fol­ge bei der Mar­ken­an­mel­dung

Gemäß § 28 Abs. 2 Satz 1, § 33 Abs. 2 Satz 1 Mar­kenG kann der Rechts­nach­fol­ger, auf den das durch die Anmel­dung einer Mar­ke begrün­de­te Recht über­tra­gen wor­den ist, in einem Ver­fah­ren vor dem Patent­amt, einem Beschwer­de­ver­fah­ren vor dem Patent­ge­richt oder einem Rechts­be­schwer­de­ver­fah­ren vor dem Bun­des­ge­richts­hof das durch die Anmel­dung begrün­de­te Recht von dem Zeit­punkt an gel­tend machen, in dem dem Deut­schen Patent- und Mar­ken­amt der Umschrei­bungs­an­trag zuge­gan­gen ist1.

Erfor­der­lich hier­für ist eine Über­tra­gung des durch die Mar­ken­an­mel­dung begrün­de­ten Anspruch auf Ein­tra­gung (§ 33 Abs. 2 Satz 1 Mar­kenG) gemäß §§ 31, 27 Abs. 1 Mar­kenG auf die Rechts­nach­fol­ge­rin sowie die Bean­tra­gung der Umschrei­bung der Anmel­dung beim Deut­schen Patent- und Mar­ken­amt.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 9. Novem­ber 2016 – I ZB 43/​15

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 27.01.2000 – I ZB 39/​97, GRUR 2000, 892, 893 = WRP 2000, 1299 – MTS []