Rechts­be­schwer­de im Mar­ken­lö­schungs­streit – und der Gegen­stands­wert

Maß­geb­lich für die Fest­set­zung des Gegen­stands­werts des Rechts­be­schwer­de­ver­fah­rens im Mar­ken­lö­schungs­streit ist das wirt­schaft­li­che Inter­es­se der Mar­ken­in­ha­be­rin an der Auf­recht­erhal­tung ihrer Mar­ke.

Rechts­be­schwer­de im Mar­ken­lö­schungs­streit – und der Gegen­stands­wert

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ent­spricht eine Fest­set­zung des Gegen­stands­werts auf 50.000 € für das Rechts­be­schwer­de­ver­fah­ren in einem Mar­ken­lö­schungs­streit im Regel­fall bil­li­gem Ermes­sen [1].

Man­gels abwei­chen­der Anhalts­punk­te ist hier­von aus­zu­ge­hen.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 17. Febru­ar 2020 – I ZB 39/​19

  1. vgl. BGH, Beschluss vom 22.12 2017 – I ZB 45/​16, WRP 2018, 349 Rn. 1 mwN[]