„Miles & More“ in der Heil­mit­tel­wer­bung

Das Aus­lo­ben und Gewäh­ren von Prä­mi­en für den Bezug von Medi­zin­pro­duk­ten stellt beim Vor­lie­gen der wei­te­ren Vor­aus­set­zun­gen des § 7 Abs. 1 HWG eine pro­dukt­be­zo­ge­ne und daher nach § 1 Abs. 1 Nr. 1a, § 7 HWG ver­bo­te­ne Wer­bung dar unab­hän­gig davon, ob die für die Gewäh­rung der Prä­mi­en erfor­der­li­chen Prä­mi­en­punk­te allein für genau benann­te Medi­zin­pro­duk­te, für eine nicht näher ein­ge­grenz­te Viel­zahl von Medi­zin­pro­duk­ten oder sogar für das gesam­te, neben Medi­zin­pro­duk­ten auch ande­re Pro­duk­te umfas­sen­de Sor­ti­ment ange­kün­digt wird.

„Miles & More“ in der Heil­mit­tel­wer­bung

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 26. März 2009 – I ZR 99/​07