Mit Immo­bi­li­en Geld ver­die­nen

Die der­zei­ti­ge Nied­rig­zins­pha­se bie­tet kei­ner­lei Anrei­ze, sein Geld zu spa­ren. Die tra­di­tio­nel­le Art, sein Kapi­tal durch Zin­sen zu ver­meh­ren und z. B. ein Spar­buch anzu­le­gen, trägt bei Zin­sen mit einer Null vor dem Kom­ma kei­ner­lei Früch­te.

Mit Immo­bi­li­en Geld ver­die­nen

Also muss eine Alter­na­ti­ve her: Eine eben­falls kon­ser­va­ti­ve Geld­an­la­ge stellt die Inves­ti­ti­on in eine Immo­bi­lie dar. Immo­bi­li­en unter­lie­gen kei­nen Kurs­schwan­kun­gen und sind unab­hän­gi­gig von einer Infla­ti­on. Des­halb ent­schei­den sich Vie­le für eine Immo­bi­lie als Kapi­tal­an­la­ge. Kei­ne Unge­wiss­heit, gerin­ges Risi­ko und – nicht zu unter­schät­zen – der vor­han­de­ne Sach­wert der Immo­bi­lie, der ein hohes Maß an Sicher­heit und Wert­be­stän­dig­keit bie­tet. Außer­dem wird der Haus­bau und auch der Kauf einer Immo­bi­lie staat­lich geför­dert durch Zuschüs­se und zins­güns­ti­ge Dar­le­hen. Dar­über hin­aus besitzt nicht jeder das rich­ti­ge Ver­ständ­nis für Akti­en und beherrscht das Bör­sen­spiel. Anders sieht es bei Immo­bi­li­en aus: Den Umgang damit traut man sich schon eher zu. Gera­de in Zei­ten des Inter­nets ist es ohne grö­ße­ren Auf­wand mög­lich, sich diver­se Ange­bo­te genau­er zu betrach­ten und sich umfas­send über Immo­bi­li­en als Kapi­tal­an­la­ge bera­ten zu las­sen. So wird z.B. auf der Sei­te www.estador.de/kapitalanlage/immobilien.html beson­ders dar­über infor­miert, was beim Kauf einer Immo­bi­lie als Kapi­tal­an­la­ge zu beach­ten ist. Ob und in wel­cher Höhe eine Immo­bi­lie, die als Kapi­tal­an­la­ge die­nen soll, Früch­te trägt und sogar zur Alters­vor­sor­ge bei­trägt, hängt von diver­sen Kri­te­ri­en ab. Ins­be­son­de­re beein­flus­sen die Lage und der Zustand des Objekts in Ver­bin­dung mit der Grö­ße und den Kos­ten die zukünf­ti­ge Ren­ta­bi­li­tät.

In den letz­ten Jah­ren hat die Zahl der Kapi­tal­an­le­ger zuge­nom­men, die sich auf eine beson­de­re Immo­bi­li­en­art spe­zia­li­siert haben: der Pfle­ge­im­mo­bi­lie. Basie­rend auf dem demo­gra­fi­schen Wan­del bzw. der immer älter wer­den­den Bevöl­ke­rung erhöht sich zwangs­läu­fig auch der Bedarf an Pfle­ge­plät­zen. Fach­leu­te pro­gnos­ti­zie­ren für die nächs­ten Jahr­zehn­te auf­grund von feh­len­den Plät­zen eine vol­le Aus­las­tung der vor­han­de­nen Pfle­ge­hei­me, so dass es sich bei der Inves­ti­ti­on in eine Pfle­ge­im­mo­bi­lie um einen enorm wach­sen­den Zukunfts­markt han­delt. Im Unter­schied zu einer her­kömm­li­chen Immo­bi­lie wer­den meist lang­fris­ti­ge Miet­ver­trä­ge mit den Betrei­bern der Pfle­ge­hei­me abge­schlos­sen, die auch bei einem mög­li­chen Leer­stand einer Pfle­ge­woh­nung die Zah­lung der Mie­te garan­tie­ren. Dage­gen fal­len die Anfer­ti­gung der Neben­kos­ten­ab­rech­nung und die Instand­hal­tungs­kos­ten des Gebäu­des weg, da übli­cher­wei­se der Betrei­ber des Pfle­ge­heims dies über­nimmt. Dar­über hin­aus kann man sich für den Fall der eige­nen Pfle­ge­be­dürf­tig­keit ein bevor­zug­tes Bele­gungs­recht in einem Heim des Betrei­bers zusi­chern las­sen.