Modi­fi­zier­te Eck­punk­te­re­ge­lung für Sai­son­ar­beits­kräf­te

Eben­falls zum Jah­res­be­ginn 2006 wur­de die Eck­punk­te­re­ge­lung für die Zulas­sung mit­tel- und ost­eu­ro­päi­scher Sai­son­be­schäf­tig­ter modi­fi­ziert.

Modi­fi­zier­te Eck­punk­te­re­ge­lung für Sai­son­ar­beits­kräf­te

Jeder Betrieb kann nach der Neu­re­ge­lung bis zu 80 Pro­zent der im Jahr 2005 zuge­las­se­nen Arbeits­kräf­te aus Mit­tel- und Ost­eu­ro­pa beschäf­ti­gen, und zwaroh­ne indi­vi­du­el­le Prü­fung der Ver­mitt­lungs­mög­lich­kei­ten inlän­di­scher Arbeit­su­chen­der. Wei­te­re – über die 80 Pro­zent hin­aus­ge­hen­de – Zulas­sun­gen sind nur mög­lich, wenn für die­se Tätig­kei­ten kei­ne inlän­di­schen Arbeit­su­chen­den ver­mit­telt wer­den kön­nen. Aber auch dabei darf die Zahl der in dem Betrieb ins­ge­samt beschäf­tig­ten Sai­son­ar­beits­kräf­te nicht mehr als 90 Pro­zent der Zulas­sun­gen aus 2005 betra­gen.

In Klein­be­trie­ben dür­fen ohne Prü­fung inlän­di­scher Arbeit­neh­mer­ver­mitt­lung wei­ter­hin höchs­tens vier mit­tel- und ost­eu­ro­päi­sche Sai­son­kräf­te arbei­ten.