Neue Anforderungen an (Neu-)Fahrzeuge

Das Europäische Parlament hat heute eine neue „Verordnung zur Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen hinsichtlich ihrer allgemeinen Sicherheit“ gebilligt, mit der die Sicherheit und Umweltverträglichkeit von Autos verbessert werden soll. Vorgesehen sind unter anderem die serienmäßige Einführung von Systemen zur Überwachung des Reifendrucks bei Pkw sowie erhöhte Anforderungen an das Reifendesign, etwa bei der Nasshaftung und beim Rollwiderstand. Als europaweite Serienausstattung wird die Einführung zusätzlicher Sicherheitssysteme bei Neuwagen, wie das Antiblockiersystem ESP, verbindlich vorgeschrieben. Die Verordnung gilt ab dem 1. November 2011.

Neue Anforderungen an (Neu-)Fahrzeuge

Ziel der Verordnung ist es, die Sicherheit und Umweltverträglichkeit von Autos zu verbessern. Zu diesem Zweck werden Sicherheitsvorschriften für Kraftfahrzeuge, Anhänger sowie für Bauteile, Systeme und selbstständige technischen Einheiten festgelegt. Ebenfalls neu geregelt werden die Bestimmungen für Reifendrucküberwachungssysteme im Hinblick auf ihre Sicherheit, Kraftstoffeffizienz und CO2-Emissionen.

Auch für neu hergestellte Reifen werden neue Vorschriften hinsichtlich ihrer Sicherheit, ihres Rollwiderstands und ihres Rollgeräuschs festgelegt. Vorgesehen sind u. a. die serienmäßige Einführung von Systemen zur Überwachung des Reifendrucks bei Pkw sowie erhöhte Anforderungen an das Reifendesign, etwa bei der Nasshaftung und beim Rollwiderstand.

Desweiteren sieht die neue Verordnung vor, dass zusätzliche Sicherheitssysteme bei Neuwagen, wie das Antiblockiersystem ESP, als europaweite Serienausstattung im Jahr 2011 eingeführt werden.

Zusätzlich zu der laufenden Initiative der Kommission zur Festlegung eines Systems zur Klassifizierung von Straßen verlangt die Verordnung einen Vorschlag zur Klassifizierung der Straßen in der EU nach ihrer Geräuschentwicklung. Dieser neue Vorschlag soll die Lärmkarten im Kraftverkehr vervollständigen, so dass angemessene Prioritäten und Anforderungen an den Straßenbelag sowie Obergrenzen für die Geräuschentwicklung von Straßen festgelegt werden können.

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