Neue Fäl­lig­keits­ter­mi­ne für Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge

Zum 1. Janu­ar tritt das so genann­te Bei­trags­ent­las­tungs­ge­setz in Kraft. Danach müs­sen die Arbeit­ge­ber die Sozi­al­bei­trä­ge, die bis­her meis­tens bis zum 15. des Fol­ge­mo­nats abzu­füh­ren waren, künf­tig am Ende des lau­fen­den Monats über­wei­sen.

Neue Fäl­lig­keits­ter­mi­ne für Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge

Für die Arbeit­ge­ber bedeu­tet dies, dass:

  • die Unter­neh­men, die bis­her ihre Bei­trä­ge zum 25. des Monats abge­führt haben, von einer Ver­schie­bung des Zeit­punkts zum Monats­en­de pro­fi­tie­ren.
  • für jene Unter­neh­men, die bis­lang die Bei­trä­ge zum 15. des Fol­ge­mo­nats abge­führt haben, der Fäl­lig­keits­ter­min um zwei Wochen vor­ge­zo­gen wird.
  • Arbeit­ge­ber nur Bei­trags­vor­schüs­se zah­len müs­sen, wenn in der Abrech­nung für den lau­fen­den Monat Über­stun­den nicht mehr berück­sich­tigt wer­den kön­nen. Die­se Über­stun­den müs­sen erst zum nächs­ten Monats­en­de abge­rech­net wer­den.

Für Unter­neh­men mit enger Finanz­la­ge im Monat der Umstel­lung gibt es eine Über­gangs­re­ge­lung. Dazu kann der ers­te neu fäl­lig wer­den­de Bei­trag auf die nächs­ten 6 Mona­te ver­teilt wer­den. Die neue Rege­lung wird also "glei­tend" ein­ge­führt.