Online-Lot­to – wie ist das recht­lich gere­gelt?

In der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land unter­liegt das Anbie­ten von Lot­te­ri­en den jewei­li­gen Bun­des­län­dern, wel­che sich zu einem Lot­to-Block zusam­men­ge­schlos­sen haben. Die­se Form des Glücks­spiels ist hier­zu­lan­de recht­lich klar abge­steckt. Wie sieht es aber mit den Online-Vari­an­ten aus?

Online-Lot­to – wie ist das recht­lich gere­gelt?

Ganz legal im Inter­net spie­len

© Creatas/Thinkstock
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Das Lot­to­spiel im Inter­net boomt. Zahl­rei­che Lot­to­an­bie­ter, wie zum Bei­spiel Tipp24, freu­en sich der­zeit über ste­ti­gen Zulauf. Dabei war das Lot­to­spiel im Inter­net aus recht­li­cher Sicht in Deutsch­land zunächst nicht unum­strit­ten. Vor etwas mehr als einem Jahr folg­te dann end­lich die Nach­richt, auf die Mil­lio­nen von Lot­to­spie­ler gewar­tet hat­ten: Seit Ende 2012 kann man sei­ne Kreuz­chen wie­der per Inter­net erle­di­gen, da der aktu­el­le Glücks­spiel­staats­ver­trag es den hie­si­gen Spiel­ver­mitt­lern wie­der erlaubt, Lot­to im Inter­net anzu­bie­ten. Das Gan­ze ist völ­lig legal und funk­tio­niert über zuver­läs­si­ge Ver­mitt­ler mit staat­li­cher Erlaub­nis. Skep­ti­ker befürch­ten man­geln­de Sicher­heit, doch auch die­se Befürch­tung kann zer­streut wer­den. Außer­dem dürf­ten bei der Online-Vari­an­te ver­lo­re­ne Lot­to­schei­ne und ähn­li­che Tra­gö­di­en der Ver­gan­gen­heit ange­hö­ren. Die bei uns so belieb­ten Lot­to­va­ri­an­ten „6 aus 49” und „Spiel 77” kann man nun also ganz bequem von zu Hau­se aus spie­len.

Wie funk­tio­niert das Online-Lot­to?

Eigent­lich erklärt sich das Lot­to­spiel im Inter­net von selbst. Wir erklä­ren es am Bei­spiel von Tipp24: Hier mel­det man sich zunächst mit einem Spie­ler­na­men und einem Pass­wort auf der Sei­te an. Danach wählt man aus einem Menü das prä­fe­rier­te Lot­to­spiel aus – es ste­hen zum Bei­spiel Euro­Jack­pot oder regu­lä­res Lot­to zur Aus­wahl – füllt dann ein­fach den Schein wie gewohnt aus und bezahlt den vir­tu­el­len Schein her­nach. Beque­mer geht es nicht und wer sich eine auto­ma­ti­sche Erin­ne­rung auf dem Com­pu­ter oder dem mobi­len End­ge­rät ein­rich­tet, wird das Tip­pen auch nie wie­der ver­ges­sen oder zu spät zum nächs­ten Kiosk gehen.