Posi­ti­ve Wirt­schafts­pro­gno­sen bele­ben Unter­neh­mens­grün­dun­gen

Die Kon­junk­tur in Deutsch­land hat sich zum Jah­res­en­de 2016 hin posi­tiv ent­wi­ckelt. Da sich auch die Welt­kon­junk­tur etwas belebt hat, fal­len die Pro­gno­sen für das begin­nen­de Jahr 2017 durch­weg posi­tiv aus.

Posi­ti­ve Wirt­schafts­pro­gno­sen bele­ben Unter­neh­mens­grün­dun­gen

Die­se Mei­nung ver­tritt zumin­dest das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um, das auf­grund die­ser Ein­schät­zun­gen auch von einer Export­be­le­bung aus­geht. Dar­über hin­aus wird durch den leich­ten Auf­wärts­trend der Indus­trie­pro­duk­ti­on zum Jah­res­en­de 2016 eine wei­te­re Bele­bung der Indus­trie­kon­junk­tur in 2017 erwar­tet. Auch die Erwerbs­tä­tig­keit hat im Dezem­ber wei­ter zuge­nom­men, so dass für 2017 eben­falls von einer posi­ti­ven Ent­wick­lung aus­ge­gan­gen wird.

Gera­de die­se posi­ti­ven Wirt­schafts­pro­gno­sen und Stim­mungs­in­di­ka­to­ren sind auch eine gute Aus­gangs­si­tua­ti­on für Unter­neh­mens­grün­der. Ohne ste­ti­ge Inno­va­tio­nen, neue Geschäfts­mo­del­le und Krea­ti­vi­tät bleibt letzt­end­lich das Wirt­schafts­wachs­tum aus. Daher unter­stützt das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um Start­up-Unter­neh­men in viel­fa­cher Hin­sicht. Den rund 390.000 Exis­tenz­grün­dun­gen im Voll­erwerb (in 2016) sol­len im neu­en Jahr noch mehr Selb­stän­di­ge fol­gen. Ein Ansatz­punkt ist die Initia­ti­ve "Neue Grün­der­zeit" des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums. Damit soll u.a. der Schritt in die Selb­stän­dig­keit attrak­ti­ver gestal­tet wer­den. Wei­te­re Pro­jek­te sind gezielt auf Frau­en als Unter­neh­mens­grün­de­rin­nen, auf die För­de­rung von Grün­der­teams aus Hoch­schu­len oder auf die Gewin­nung von Wag­nis­ka­pi­tal für Star­tups aus­ge­rich­tet. Mit dem Zustrom von Flücht­lin­gen ist auch ein Pilot­pro­jekt "Grün­der­pa­ten­schaf­ten" ange­sto­ßen wor­den, damit die unter­neh­me­ri­schen Poten­tia­le von Geflüch­te­ten genutzt wer­den kön­nen. Vie­le Flücht­lin­ge sind in ihren Hei­mat­län­dern selb­stän­dig gewe­sen und kön­nen sich die­se Selb­stän­dig­keit auch in Deutsch­land vor­stel­len. Dar­in besteht nicht nur ein gro­ßes Poten­ti­al für die Wirt­schaft, son­dern es för­dert auch eine erfolg­rei­che Inte­gra­ti­on.

Ein gro­ßes Pro­blem der Grün­dung ist bei Vie­len die Finan­zie­rung. Gera­de die Auf­stel­lung eines Busi­ness­plans berei­tet oft­mals Schwie­rig­kei­ten, so dass für das jewei­li­ge Geschäfts­mo­dell der tat­säch­li­che Kapi­tal­be­darf nicht rich­tig ein­ge­schätzt wer­den kann. Dar­über hin­aus fehlt es an Infor­ma­tio­nen über mög­li­che För­de­run­gen. Außer­dem sind die Grün­der immer wie­der über­for­dert, wenn es um diver­se Fra­gen rund um das The­men­ge­biet "Steu­ern" geht. Da ist es durch­aus sinn­voll, sich von erfah­re­nen Steu­er­be­ra­tern wie GTK unter­stüt­zen zu las­sen. Auf dem Gebiet der kom­pli­zier­ten Steu­er­richt­li­ni­en kann sich nicht jeder Grün­der aus­ken­nen. Genau­so­we­nig ist es einem durch­schnitt­li­chen Start­up-Unter­neh­mer mög­lich, alle För­der­pro­gram­me zu ken­nen. Da kann es vor­teil­haft sein, den "Coach der KfW-Bank" als Bera­ter an sei­ner Sei­te zu haben.