Rechen­grö­ßen der Sozi­al­ver­si­che­rung

Mit der Sozi­al­ver­si­che­rungs-Rechen­grö­ßen­ver­ord­nung 2006 erfolgt die jähr­li­che Anpas­sung von bestimm­ten sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Rechen­grö­ßen wie der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze, der Bezugs­grö­ße und der Jah­res­ar­beits­ent­gelt­gren­ze an die Ein­kom­mens­ent­wick­lung im Vor­vor­jahr 2004.

Rechen­grö­ßen der Sozi­al­ver­si­che­rung

Die für die all­ge­mei­ne Ren­ten­ver­si­che­rung rele­van­te Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze (West) für 2006 wird 5.250 Euro/​Monat betra­gen (2005: 5.200 Euro). Die Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze (Ost) beträgt 2006 4.400 Euro/​Monat, die­ser Betrag ent­spricht auf­grund der gerin­gen Lohn­ent­wick­lung im Jahr 2004 dem des Jah­res 2005.

Die Bezugs­grö­ße, die für vie­le Wer­te in der Sozi­al­ver­si­che­rung von Bedeu­tung ist (zum Bei­spiel für die Fest­set­zung der Min­dest­bei­trags­be­mes­sungs­grund­la­ge für frei­wil­li­ge Mit­glie­der in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung und für die Bei­trags­be­rech­nung von ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Selb­stän­di­gen in der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung), wird für 2006 auf 2.450 Euro/​Monat (West) und 2.065 Euro/​Monat (Ost) fest­ge­setzt. In der gesetz­li­chen Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung gilt eine ein­heit­li­che Bezugs­grö­ße in Höhe von 2.450 Euro/​Monat.

Die Ver­si­che­rungs­pflicht­gren­ze in der gesetz­li­chen Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung (Jah­res­ar­beits­ent­gelt­gren­ze) wird für 2006 auf 47.250 Euro fest­ge­setzt. Die­se Gren­ze ent­spricht – wie bis­her – dem Wert von 75 % der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze in der all­ge­mei­nen Ren­ten­ver­si­che­rung.

Für Arbeit­neh­mer, die bereits am 31. Dezem­ber 2002 auf­grund der zu die­sem Zeit­punkt gel­ten­den Rege­lun­gen wegen des Über­schrei­tens der danach fest­ge­setz­ten Jah­res­ar­beits­ent­gelt­gren­ze ver­si­che­rungs­frei waren, wird die Jah­res­ar­beits­ent­gelt­gren­ze für das Jahr 2006 42.750 Euro betra­gen. Die­ser Wert ist iden­tisch mit der Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze in der gesetz­li­chen Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung.