Ret­tungs­as­sis­ten­ten

Die Reform des Ret­tungs­as­sis­ten­ten­ge­set­zes wird vor­aus­sicht­lich nicht vor 2009 in Kraft tre­ten. Zwar erach­ten alle Frak­tio­nen des Deut­schen Bun­des­ta­ges und auch die Bun­des­re­gie­rung eine Novel­lie­rung für not­wen­dig, wie die­se Woche im Gesund­heits­aus­schuss des Bun­des­ta­ges bei der abschlie­ßen­den Bera­tung eines ent­spre­chen­den Antra­ges deut­lich wur­de. Jedoch gebe es "eine Men­ge von schwie­ri­gen Details", die vor einem Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren geklärt wer­den müss­ten, so ein Ver­tre­ter der Bun­des­re­gie­rung. Im ers­ten Halb­jahr 2008 sol­le daher eine Exper­ten­grup­pe mit Fach­ver­bän­den und Län­dern in einen "Vor­klä­rungs­pro­zess" tre­ten, so dass im zwei­ten Halb­jahr ein Refe­ren­ten­ent­wurf vor­lie­gen kön­ne. Geprüft wird auch, die Vor­schlä­ge der "Stän­di­gen Kon­fe­renz für den Ret­tungs­dienst" auf­zu­grei­fen. Unter ande­rem müs­se eine klas­si­sche Berufs­aus­bil­dung für Ret­tungs­as­sis­ten­ten ent­wi­ckelt wer­den. Auch feh­le den Ret­tungs­kräf­ten eine klar zuge­wie­se­ne Kom­pe­tenz. Die der­zei­ti­ge Rechts­la­ge zwin­ge die Ret­tungs­kräf­te, bis zum Ein­tref­fen eines Not­arz­tes bei der Anwen­dung von lebens­er­hal­ten­den Maß­nah­men in einem rechts­frei­en Raum zu agie­ren.

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