Schallschutz am Flughafen Berlin-Brandenburg

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Urteile des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg zu den erforderlichen Schallschutzmaßnahmen für Anlieger des Flughafens Berlin-Brandenburg bestätigt und die hiergegen gerichteten Nichtzulassungsbeschwerden der Flughafengesellschaft zurückgewiesen.

Schallschutz am Flughafen Berlin-Brandenburg

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg hatte auf die Kla­gen von An­woh­nern und An­lie­ger­ge­mein­den des neuen Flug­ha­fens Ber­lin-Bran­den­burg durch Ur­tei­le vom 24. April 2013 das Land Bran­den­burg ver­pflich­tet, ge­gen­über der bei­ge­la­de­nen Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg GmbH durch ge­eig­ne­te auf­sichts­recht­li­che Maß­nah­men si­cher­zu­stel­len, dass die sich aus dem Plan­fest­stel­lungs­be­schluss zum Aus­bau des Flug­ha­fens Ber­lin-Schö­ne­feld er­ge­ben­den Schall­schutz­auf­la­gen für den Tag­zeit­raum ein­ge­hal­ten wer­den. Zur Be­grün­dung hatte das Ge­richt aus­ge­führt, die Klä­ger hät­ten einen ent­spre­chen­den An­spruch, weil die­sen Auf­la­gen eine die Klä­ger schüt­zen­de Wir­kung zu­kom­me1. Die Re­vi­si­on gegen seine Ur­tei­le hatte das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt nicht zu­ge­las­sen.

Die hier­ge­gen ge­rich­te­ten Be­schwer­den der Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg GmbH hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt mit Be­schlüs­sen vom 15. Ja­nu­ar 2014 zu­rück­ge­wie­sen. Weder seien die von der Be­schwer­de­füh­re­rin be­zeich­ne­ten Fra­gen grund­sätz­lich be­deut­sam, noch liege die be­haup­te­te Ab­wei­chung von Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts vor. Die Ur­tei­le des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin-Bran­den­burg sind damit rechts­kräf­tig.

Bundesverwaltungsgericht, Beschlüsse vom 15. Januar 2014 – 4 B 33.2013 – 4 B 34.2013 – 4 B 35.2013 und 4 B 36.2013

  1. OVG Berlin-Brandenburg, Urteile vom 25.04.2013 – 11 A 7.13, 11 A 14.13, 11 A 15.13 und 11 A 19.13 []