Schrift­li­che Hono­rar­ver­ein­ba­rung und das Alter­na­tiv­pro­jekt

Wird eine schrift­li­che Hono­rar­ver­ein­ba­rung in einem Archi­tek­ten­ver­trag unter der Bedin­gung geschlos­sen, dass ein bestimm­tes Pro­jekt durch­ge­führt wird, und wird spä­ter ein davon abwei­chen­des Pro­jekt durch­ge­führt, ist die für das abwei­chen­de Pro­jekt getrof­fe­ne Hono­rar­ver­ein­ba­rung auch dann nicht schrift­lich bei Auf­trags­er­tei­lung im Sin­ne des § 4 Abs. 1 HOAI getrof­fen, wenn das Hono­rar unver­än­dert bleibt.

Schrift­li­che Hono­rar­ver­ein­ba­rung und das Alter­na­tiv­pro­jekt

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 18. Dezem­ber 2008 – VII ZR 189/​06