Spiel­zeug-Sicher­heit

In Deutsch­land gel­ten mit dem Inkraft­tre­ten des ers­ten Teils der neu­en EU-Spiel­zeug­richtin­ie seit eini­gen Tagen höhe­re Auf­la­gen für die Sicher­heit von neu her­ge­stell­tem Spiel­zeug. Im Ver­gleich mit der alten Richt­li­nie ent­hält die Novel­le wesent­lich stren­ge­re Anfor­de­run­gen an die Pro­duk­ti­on von Spiel­zeug sowie schär­fe­re Kon­troll­pflich­ten für Her­stel­ler und Impor­teu­re. Die neue Spiel­zeug­richt­li­nie wird in Deutsch­land durch die Ver­ord­nung über die Sicher­heit von Spiel­zeug (Zwei­te Ver­ord­nung zum Gerä­te- und Pro­dukt­si­cher­heits­ge­setz) umge­setzt.

Spiel­zeug-Sicher­heit

Bei­spiels­wei­se gibt es erst­mals ein prin­zi­pi­el­les Ver­bot, krebs­er­re­gen­de oder erb­gut­ver­än­dern­de Stof­fe in Spiel­zeug zu ver­wen­den. Der Ein­satz von 55 all­er­ge­nen Duft­stof­fen wird aus Grün­den des gesund­heit­li­chen Ver­brau­cher­schut­zes ver­bo­ten. Spiel­zeug darf künf­tig nicht mehr fest mit Lebens­mit­teln ver­bun­den sein, um für Kin­der die Gefahr des ver­se­hent­li­chen Ver­schlu­ckens zu ver­rin­gern. Für ein­zel­ne Spiel­zeug­ka­te­go­ri­en sind künf­tig jeweils spe­zi­fi­sche Warn­hin­wei­se vor­ge­schrie­ben. Die­se müs­sen mit dem Wort „Ach­tung“ begin­nen, in deut­scher Spra­che ver­fasst und gut les­bar sein.