Umschul­dun­gen im Zins­tief

Momen­tan pro­fi­tie­ren Kre­dit­neh­mer von einem Zins­tief, so dass man durch­aus auch über Umschul­dun­gen nach­den­ken soll­te. Vie­le Besit­zer eines Eigen­heims haben die Finan­zie­rung zu einer Zeit begon­nen, in wel­cher der Zins­satz noch sehr hoch war. Nun hät­te man die Chan­ce, für die Til­gung der Rest­schuld einen güns­ti­ge­ren Umschul­dungs­kre­dit auf­zu­neh­men.

Umschul­dun­gen im Zins­tief

Das neue Dar­le­hen bekommt man wahl­wei­se von der bis­he­ri­gen Bank, oder man sucht sich einen Kre­dit­ge­ber, der mit bes­se­ren Kon­di­tio­nen auf­war­ten kann. Aller­dings macht das Umschul­den nur unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen Sinn, des­halb soll­te man die­sen Schritt genau über­le­gen und pla­nen.

Für wel­che Ver­brau­cher ist eine Umschul­dung sinn­voll?

Grund­sätz­lich ist eine Umschul­dung jedem Kre­dit­neh­mer zu emp­feh­len, der ein Dar­le­hen mit rela­tiv hohem Zins­satz abzu­be­zah­len hat. Ist der aktu­el­le Zins­satz nied­ri­ger, so macht eine Umschul­dung defi­ni­tiv immer Sinn. Wich­tig ist, dass die Vor­fäl­lig­keits­ge­büh­ren sich in Gren­zen hal­ten. Wenn die Zins­bin­dung noch über einen län­ge­ren Zeit­raum besteht, ist es dem Kre­dit­ge­ber natür­lich wich­tig, dass er für die Zah­lun­gen, die ihm nun ent­ge­hen, ent­schä­digt wird.

Aller­dings kann eine Umschul­dung auch durch­aus dann ange­zeigt sein, wenn die Zins­bin­dung noch für eini­ge Jah­re vor­ge­se­hen ist. Aus die­sem Grund soll­te man die Kos­ten für die Umschul­dung unbe­dingt exakt aus­rech­nen und die Ange­bo­te meh­re­rer Ban­ken sorg­fäl­tig mit­ein­an­der ver­glei­chen, eine Mög­lich­keit dazu hat man zum Bei­spiel auf kreditvergleichkostenlos.de.

Die Vor­tei­le der Umschul­dung

Wenn man eine Umschul­dung vor­nimmt, hat man eine gro­ße Pla­nungs­si­cher­heit, denn die monat­li­chen Raten für die anste­hen­de Zins­bin­dungs­pha­se sind ja bekannt. Die­se kann man ja auch gleich bis zur end­gül­ti­gen Til­gung des Dar­le­hens ver­ein­ba­ren. Da wir uns zur Zeit in einem sagen­haf­ten Zins­tief befin­den, soll­te man sich die­se Chan­ce auf kei­nen Fall ent­ge­hen las­sen und sich die­se Zin­sen unbe­dingt bis zur Schluss­til­gung sichern, das ent­las­tet die Haus­halts­kas­se jeden Monat ganz enorm.

Durch die Umschul­dung lässt sich jede Men­ge Geld spa­ren, wel­ches man dann zum Bei­spiel für grö­ße­re Anschaf­fun­gen oder ein paar Reno­vie­rungs­maß­nah­men nut­zen kann. Hat man zum Bei­spiel ein Dar­le­hen von 150.000 Euro auf­ge­nom­men, wür­de man bei einem zwei Pro­zent nied­ri­ge­ren Zins­satz im Monat 250 Euro spa­ren. Meis­tens han­delt es sich um recht hohe Beträ­ge, so dass auch weni­ge Pro­zent­punk­te einen gro­ßen Unter­schied machen kön­nen. Das sum­miert sich unter Umstän­den schnell auf ein paar Tau­send Euro im Jahr. Dar­über hin­aus kann man die Erspar­nis dann gleich für die Til­gung nut­zen, so redu­zie­ren sich die Gesamt­kos­ten für die Finan­zie­rung ganz erheb­lich.

Ein paar Tipps für die Umschul­dung

Wird eine Umschul­dung beab­sich­tigt, soll­te man sich zunächst an den aktu­el­len Kre­dit­ge­ber wen­den und sich nach des­sen aktu­el­len Kon­di­tio­nen erkun­di­gen. Anschlie­ßend soll­te man aber auch Ange­bo­te von ande­ren Ban­ken ein­ho­len, um einen Ver­gleich durch­füh­ren zu kön­nen. Um so schnell wie mög­lich schul­den­frei zu sein, soll­te man sich den güns­ti­gen Zins­satz gleich für die kom­plet­te Lauf­zeit sichern und auch Son­der­til­gun­gen ver­ein­ba­ren. Für Arbeits­lo­se ist die Auf­nah­me eines Kre­dits unter Umstän­den schwer, in die­sem Fall kann man sich auf www.kredit-fuer-arbeitslose.com infor­mie­ren. Ist eine wei­te­re Sen­kung des Zins­sat­zes in Aus­sicht, soll­te man die Umschul­dung lie­ber noch etwas auf­schie­ben.

Um her­aus­zu­fin­den, ob die Umschul­dung tat­säch­lich Vor­tei­le bringt, muss man nur die alten mit den neu­en Zin­sen ver­glei­chen und dabei berück­sich­ti­gen, wann die Zins­bin­dung abge­lau­fen sein wird. Ist der Zeit­raum recht kurz, fällt die Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung eher gering aus, even­tu­ell ent­fällt sie kom­plett. Sind die Gebüh­ren jedoch rela­tiv hoch, so wer­den die Erspar­nis­se durch den güns­ti­ge­ren Zins­satz even­tu­ell auf­ge­fres­sen.