Urhe­ber­rechts­ver­gü­tun­gen – und die Anru­fung der Schieds­stel­le

Bei Streit­fäl­len nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG, an denen eine Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft betei­ligt ist und die die Ver­gü­tungs­pflicht nach § 54 oder § 54c UrhG betref­fen, ist die Durch­füh­rung eines Schieds­stel­len­ver­fah­rens nach § 16 Abs. 1 UrhWG auch dann Pro­zess­vor­aus­set­zung, wenn die Anwend­bar­keit und die Ange­mes­sen­heit des Tarifs nicht bestrit­ten sind.

Urhe­ber­rechts­ver­gü­tun­gen – und die Anru­fung der Schieds­stel­le

In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te eine Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft im Sin­ne von § 1 UrhWG zur Ver­wer­tung der Urhe­ber- und Leis­tungs­schutz­rech­te von Medi­en­un­ter­neh­men geklagt. Sie nimmt die ihr von pri­va­ten Fern­seh- und Hör­funk­ver­an­stal­tern ein­ge­räum­ten Ver­gü­tungs­an­sprü­che gemäß §§ 54, 54b UrhG gegen Her­stel­ler, Händ­ler und Impor­teu­re von Gerä­ten und Spei­cher­me­di­en wahr. Die beklag­te Her­stel­le­rin stellt Spei­cher­me­di­en her, die sie im Inland ver­treibt. Die Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft ist der Ansicht, die von ihr ver­tre­te­nen pri­va­ten Fern­seh- und Hör­funk­ver­an­stal­ter hät­ten als Sen­de­un­ter­neh­men gegen die Spei­cher­me­di­en­her­stel­le­rin wegen des Inver­kehr­brin­gens von Spei­cher­me­di­en nach § 54 Abs. 1 UrhG Anspruch auf Zah­lung einer ange­mes­se­nen Ver­gü­tung. Der sich aus § 87 Abs. 4 UrhG erge­ben­de Aus­schluss der Sen­de­un­ter­neh­men von einem sol­chen Ver­gü­tungs­an­spruch sei mit Art. 5 Abs. 2 Buchst. b der Richt­li­nie 2001/​29/​EG zur Har­mo­ni­sie­rung bestimm­ter Aspek­te des Urhe­ber­rechts und der ver­wand­ten Schutz­rech­te in der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft unver­ein­bar und daher unbe­acht­lich.

Die Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft hat Kla­ge beim Land­ge­richt Olden­burg erho­ben. Sie hat bean­tragt fest­zu­stel­len, dass die Spei­cher­me­di­en­her­stel­le­rin ver­pflich­tet ist, ihr für das Inver­kehr­brin­gen von – näher bezeich­ne­ten – Spei­cher­me­di­en in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land im Jah­re 2010 eine ange­mes­se­ne Ver­gü­tung zu zah­len. Für den Fall, dass die­sem Antrag statt­ge­ge­ben wird, hat sie fer­ner bean­tragt, die Spei­cher­me­di­en­her­stel­le­rin zur Aus­kunfts­er­tei­lung zu ver­ur­tei­len. Das Land­ge­richt Olden­burg hat den Rechts­streit an das Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen ver­wie­sen. Das Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen hat die Kla­ge als unzu­läs­sig abge­wie­sen1. Der Bun­des­ge­richts­hof bestä­tig­te die­se Ent­schei­dung:

Das Ober­lan­des­ge­richt hat mit Recht ange­nom­men, dass die Kla­ge unzu­läs­sig ist, weil der Kla­ge­er­he­bung ent­ge­gen § 16 Abs. 1 UrhWG kein Ver­fah­ren vor der Schieds­stel­le vor­aus­ge­gan­gen ist. Die von der Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de geteil­te Ansicht, die Ein­lei­tung eines Schieds­stel­len­ver­fah­rens bei Strei­tig­kei­ten nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG sei – ent­ge­gen dem kla­ren Wort­laut des § 16 Abs. 2 Satz 1 UrhWG – kei­ne zwin­gen­de Pro­zess­vor­aus­set­zung, wird nur ver­ein­zelt ver­tre­ten2. Es ist daher nicht erfor­der­lich, die Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft zuzu­las­sen, um die zutref­fen­de Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts durch ein BGH, Urteil zu bestä­ti­gen.

Das Ober­lan­des­ge­richt hat mit Recht ange­nom­men, dass die Kla­ge unzu­läs­sig ist, weil der Kla­ge­er­he­bung ent­ge­gen § 16 Abs. 1 UrhWG kein Ver­fah­ren vor der Schieds­stel­le vor­aus­ge­gan­gen ist.

Bei Streit­fäl­len nach § 14 Abs. 1 UrhWG – wie dem hier in Rede ste­hen­den Streit­fall nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG, an dem eine Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft betei­ligt ist und der die Ver­gü­tungs­pflicht nach § 54 UrhG betrifft – kön­nen gemäß § 16 Abs. 1 UrhWG Ansprü­che im Wege der Kla­ge grund­sätz­lich erst gel­tend gemacht wer­den, nach­dem ein Ver­fah­ren vor der Schieds­stel­le vor­aus­ge­gan­gen ist oder (was hier man­gels vor­he­ri­ger Anru­fung der Schieds­stel­le nicht in Betracht kommt) nicht inner­halb des Ver­fah­rens­zeit­raums nach § 14a Abs. 2 Satz 1 und 2 UrhWG abge­schlos­sen wor­den ist. Die Durch­füh­rung eines Schieds­stel­len­ver­fah­rens ist Pro­zess­vor­aus­set­zung; wur­de kein Schieds­stel­len­ver­fah­ren durch­ge­führt, ist die Kla­ge als unzu­läs­sig abzu­wei­sen3.

Bei Streit­fäl­len nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UrhWG – also Streit­fäl­len, an denen eine Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft betei­ligt ist und die die Nut­zung von nach dem Urhe­ber­rechts­ge­setz geschütz­ten Wer­ken oder Leis­tun­gen betref­fen – muss der Kla­ge­er­he­bung gemäß § 16 Abs. 2 Satz 1 UrhWG kein Schieds­stel­len­ver­fah­ren vor­aus­ge­gan­gen sein, wenn die Anwend­bar­keit und die Ange­mes­sen­heit des Tarifs nicht bestrit­ten sind. Die­se Aus­nah­me von der Pro­zess­vor­aus­set­zung der Durch­füh­rung eines Schieds­stel­len­ver­fah­rens gilt nach dem Wort­laut des § 16 Abs. 2 Satz 1 UrhWG allein für Streit­fäl­le nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UrhWG und nicht für Streit­fäl­le nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG, wie den hier in Rede ste­hen­den Rechts­streit über die Ver­gü­tungs­pflicht nach § 54 UrhG. Die Durch­füh­rung eines Schieds­stel­len­ver­fah­rens war nach dem ein­deu­ti­gen Wort­laut der gesetz­li­chen Rege­lung daher nicht des­halb ent­behr­lich, weil die Par­tei­en nicht über die Anwend­bar­keit und die Ange­mes­sen­heit eines Tarifs strei­ten.

Das Ober­lan­des­ge­richt hat es mit Recht abge­lehnt, die Rege­lung des § 16 Abs. 2 Satz 1 UrhWG über ihren Wort­laut hin­aus auf Streit­fäl­le nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG aus­zu­deh­nen, wenn bei die­sen Streit­fäl­len die Anwend­bar­keit und die Ange­mes­sen­heit des Tarifs nicht bestrit­ten sind. Es kann nicht mit der für eine sol­che Aus­deh­nung des ein­deu­ti­gen Wort­lauts einer Rege­lung erfor­der­li­chen Sicher­heit davon aus­ge­gan­gen wer­den, es beru­he auf einem Redak­ti­ons­ver­se­hen des Gesetz­ge­bers, dass in § 16 Abs. 2 Satz 1 UrhWG ledig­lich die Streit­fäl­le nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UrhWG und nicht auch die Streit­fäl­le nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG genannt sind.

Die Ent­ste­hungs­ge­schich­te des § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG könn­te aller­dings für ein Redak­ti­ons­ver­se­hen des Gesetz­ge­bers spre­chen.

§ 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG wur­de durch das Zwei­te Gesetz zur Rege­lung des Urhe­ber­rechts in der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft in § 14 Abs. 1 Nr. 1 UrhWG ein­ge­fügt4. Zur Begrün­dung ist im Regie­rungs­ent­wurf die­ses Geset­zes aus­ge­führt, damit wer­de klar­ge­stellt, dass die Schieds­stel­le auch bei Strei­tig­kei­ten betref­fend die Ver­gü­tungs­pflicht nach § 54 UrhG sowie bei Strei­tig­kei­ten betref­fend die Betrei­ber­ver­gü­tung nach § 54c UrhG ange­ru­fen wer­den kön­ne5. Um eine blo­ße Klar­stel­lung han­del­te es sich des­halb, weil die­se Strei­tig­kei­ten bis dahin durch § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UrhWG erfasst wor­den waren. Streit­fäl­le über die Gerä­te­ver­gü­tung und die Betrei­ber­ver­gü­tung wur­den als Streit­fäl­le über die Nut­zung von nach dem Urhe­ber­rechts­ge­setz geschütz­ten Wer­ken und Leis­tun­gen im Sin­ne von § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UrhWG ange­se­hen6.

Danach war es nach der frü­he­ren Rechts­la­ge auch bei den damals noch von § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UrhWG erfass­ten Strei­tig­kei­ten über die Gerä­te­ver­gü­tung und die Betrei­ber­ver­gü­tung nach dem Wort­laut des § 16 Abs. 2 Satz 1 UrhWG, der die Streit­fäl­le nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UrhWG nennt, nicht erfor­der­lich, vor Kla­ge­er­he­bung ein Schieds­stel­len­ver­fah­ren durch­zu­füh­ren, wenn die Anwend­bar­keit und die Ange­mes­sen­heit des Tarifs nicht bestrit­ten waren. Das könn­te die Annah­me nahe­le­gen, der Gesetz­ge­ber habe an die­ser Rechts­la­ge nichts ändern wol­len und es beru­he auf einem blo­ßen Ver­se­hen, dass in § 16 Abs. 2 Satz 1 UrhWG neben den Streit­fäl­len nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UrhWG nicht auch die Streit­fäl­le nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG genannt sind.

Auch der Zweck des § 16 Abs. 2 Satz 1 UrhWG könn­te für ein Redak­ti­ons­ver­se­hen spre­chen.

Der Bun­des­ge­richts­hof hat sich in der Ent­schei­dung "Schieds­stel­len­an­ru­fung" mit dem aus der Geset­zes­be­grün­dung ersicht­li­chen Wil­len des Gesetz­ge­bers und dem Zweck der Rege­lung des § 16 Abs. 2 Satz 1 UrhWG aus­ein­an­der­ge­setzt. Danach dient das Ver­fah­ren vor der Schieds­stel­le in ers­ter Linie dem Ziel, eine ein­heit­li­che und sach­kun­di­ge Beur­tei­lung der von den Ver­wer­tungs­ge­sell­schaf­ten auf­zu­stel­len­den Tari­fe zu ermög­li­chen und den Gerich­ten, die sich nur mit Schwie­rig­kei­ten die für die Beur­tei­lung der Ange­mes­sen­heit erfor­der­li­chen Ver­gleichs­maß­stä­be erar­bei­ten kön­nen, eine Hil­fe­stel­lung zu geben. Mit der zwin­gen­den Vor­schal­tung der Schieds­stel­le sol­len deren Sach­kun­de in mög­lichst gro­ßem Umfang nutz­bar gemacht und die Gerich­te ent­las­tet wer­den. Da der Gesetz­ge­ber ersicht­lich auf eine tarif­be­zo­ge­ne Sach­kun­de der Schieds­stel­le abge­stellt hat, ist ihre vor­he­ri­ge Ein­schal­tung nicht gebo­ten, wenn die Anwend­bar­keit oder die Ange­mes­sen­heit des von der Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft auf­ge­stell­ten Tarifs nicht zur Über­prü­fung ste­hen7.

Die gemäß § 16 Abs. 1 UrhWG zwin­gen­de Vor­schal­tung der Schieds­stel­le dient nicht nur bei Streit­fäl­len nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UrhWG über die Nut­zung von nach dem Urhe­ber­rechts­ge­setz geschütz­ten Wer­ken und Leis­tun­gen, son­dern auch bei Streit­fäl­len nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG über die Ver­gü­tungs­pflicht nach § 54 oder § 54c UrhG in ers­ter Linie dem Zweck, die tarif­be­zo­ge­ne Sach­kun­de der Schieds­stel­le nutz­bar zu machen und die Gerich­te zu unter­stüt­zen und zu ent­las­ten. Dies könn­te dafür spre­chen, auf das Erfor­der­nis der vor­he­ri­gen Durch­füh­rung eines Schieds­stel­len­ver­fah­rens nicht nur in Streit­fäl­len nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UrhWG, son­dern auch in Streit­fäl­len nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG zu ver­zich­ten, wenn die Anwend­bar­keit und die Ange­mes­sen­heit des Tarifs nicht bestrit­ten sind.

Das Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen hat aller­dings mit Recht ange­nom­men, dass im Blick auf die Neu­fas­sung des § 16 Abs. 4 Satz 1 UrhWG durch das Zwei­te Gesetz zur Rege­lung des Urhe­ber­rechts in der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft kei­ne hin­rei­chen­den Anhalts­punk­te für ein Redak­ti­ons­ver­se­hen des Gesetz­ge­bers bestehen.

§ 16 Abs. 4 Satz 1 UrhWG bestimmt unter ande­rem für Strei­tig­kei­ten betref­fend Gesamt­ver­trä­ge die aus­schließ­li­che erst­in­stanz­li­che Zustän­dig­keit des für den Sitz der Schieds­stel­le zustän­di­gen Ober­lan­des­ge­richts, also des Ober­lan­des­ge­richts Mün­chen. Durch das Zwei­te Gesetz zur Rege­lung des Urhe­ber­rechts in der Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft sind in § 16 Abs. 4 Satz 1 UrhWG als neue Fall­grup­pe von Strei­tig­kei­ten, für die das Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen aus­schließ­lich erst­in­stanz­lich zustän­dig ist, die "Streit­fäl­le nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG" auf­ge­nom­men wor­den8. In der Begrün­dung des Regie­rungs­ent­wurfs heißt es dazu, die zu § 16 UrhWG vor­ge­schla­ge­nen Ände­run­gen dien­ten der Ver­fah­rens­be­schleu­ni­gung. Ähn­lich wie bei Strei­tig­kei­ten betref­fend Gesamt­ver­trä­ge sol­le für Strei­tig­kei­ten über die Ver­gü­tungs­pflicht nach § 54 sowie § 54c UrhG das Ober­lan­des­ge­richt in ers­ter Instanz zustän­dig sein. Das ent­spre­che der Bedeu­tung die­ser Streit­fäl­le und sei ange­mes­sen, weil das Ver­fah­ren vor der Schieds­stel­le gleich­sam als ers­te Instanz vor­aus­ge­gan­gen sei9.

Dass der Regie­rungs­ent­wurf die Begrün­dung einer erst­in­stanz­li­chen Zustän­dig­keit des Ober­lan­des­ge­richts für die neu geschaf­fe­ne Fall­grup­pe der Strei­tig­kei­ten nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG im Blick dar­auf als ange­mes­sen erach­tet, dass dem Ver­fah­ren vor dem Ober­lan­des­ge­richt ein Ver­fah­ren vor der Schieds­stel­le vor­aus­ge­gan­gen ist, spricht gegen die Annah­me, der Gesetz­ge­ber habe für Strei­tig­kei­ten nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG, bei denen die Anwend­bar­keit und die Ange­mes­sen­heit des Tarifs nicht bestrit­ten sind, nur ver­se­hent­lich nicht von der zwin­gen­den Vor­aus­set­zung eines vor­aus­ge­gan­ge­nen Schieds­stel­len­ver­fah­rens abge­se­hen.

Da unter die­sen Umstän­den kei­ne hin­rei­chend deut­li­chen Anhalts­punk­te für ein Redak­ti­ons­ver­se­hen des Gesetz­ge­bers bestehen, kann § 16 Abs. 2 Satz 1 UrhWG nicht über sei­nen ein­deu­ti­gen Wort­laut hin­aus auf Strei­tig­kei­ten nach § 14 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UrhWG erwei­tert wer­den. Es muss bei die­ser Sach­la­ge viel­mehr dem Gesetz­ge­ber über­las­sen blei­ben, ein etwai­ges Redak­ti­ons­ver­se­hen zu kor­ri­gie­ren10.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 27. August 2015 – I ZR 148/​14

  1. OLG Mün­chen, Urteil vom 22.05.2014 – 6 Sch 20/​13 WG, ZUM 2014, 810 []
  2. vgl. Schul­ze in Dreier/​Schulze, UrhG, 5. Aufl., § 16 UrhWG Rn. 5a, 27a, § 14 UrhWG Rn. 9; Sei­fert in Schmid/​Wirth/​Seifert, UrhG, 2. Aufl., § 16 UrhWG Rn. 21 []
  3. vgl. BGH, Urteil vom 15.06.2000 – I ZR 231/​97, GRUR 2000, 872, 873 – Schieds­stel­len­an­ru­fung I []
  4. vgl. BT-Drs. 16/​1828, S. 9 []
  5. BT-Drs. 16/​1828, S. 35 []
  6. vgl. Schul­ze, ZUM 2014, 957, 958 []
  7. vgl. BGH, GRUR 2000, 872, 873 – Schieds­stel­len­an­ru­fung I, mwN []
  8. vgl. BT-Drs. 16/​1828, S. 9 []
  9. BT-Drs. 16/​1828, S. 35; vgl. zu die­ser Neu­re­ge­lung Schul­ze, ZUM 2014, 957 []
  10. vgl. Schul­ze, ZUM 2014, 957, 959 []