Ver­brau­cher­infor­ma­ti­on über die Lebens­mit­tel­über­wa­chung

Die für den Ver­brau­cher­schutz zustän­di­gen Minis­ter der Bun­des­län­der wol­len ein bun­des­ein­heit­li­ches Infor­ma­ti­ons­sys­tem für Ver­brau­cher über die Ergeb­nis­se der amt­li­chen Lebens­mit­tel­über­wa­chun­ge­in­zu­füh­ren. Mit dem neu­en Trans­pa­renz­sys­tem sol­len Ver­brau­cher künf­tig "sach­lich und ver­ständ­lich" über das aktu­el­le Ergeb­nis und zusätz­lich über die Ergeb­nis­se der letz­ten drei durch­ge­führ­ten Kon­trol­len infor­miert wer­den.

Ver­brau­cher­infor­ma­ti­on über die Lebens­mit­tel­über­wa­chung

Vor­ge­se­hen ist ein farb­lich abge­stuf­tes Kon­troll­ba­ro­me­ter in Form eines Bal­ken­sym­bols mit einem in vier Farb­stu­fen ska­lier­ten Ver­lauf von rot über oran­ge und gelb bis hin zu grün vor, das für den Ver­brau­cher gut sicht­bar am Ein­gang eines jeden Lebens­mit­tel ver­ar­bei­ten­den Betrie­bes aus­ge­hängt wer­den muss.

Bewer­tet wer­den soll hier­bei nach ein­heit­li­chen, in der All­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­vor­schrift Rah­men­über­wa­chung beschrie­be­nen Kri­te­ri­en unter ande­rem

  • das Ver­hal­ten des Lebens­mit­tel­un­ter­neh­mers,
  • die Ver­läss­lich­keit der Eigen­kon­trol­len und
  • das Hygie­nema­nage­ment.

Zunächst sol­len die Ergeb­nis­se in Gas­tro­no­mie-Betrie­ben gut sicht­bar, zum Bei­spiel in der Nähe der Ein­gangs­tür oder der Spei­se­kar­te ange­bracht wer­den. Spä­ter soll das Trans­pa­renz-Sys­tem in allen Betriebs­ar­ten, die Lebens­mit­tel behan­deln oder in den Ver­kehr brin­gen, ange­wen­det wer­den.