Ver­glei­chen­de Wer­bung im Coa­ching-News­let­ter

Ver­glei­chen­de Wer­bung im Sin­ne von § 6 UWG setzt nicht nur vor­aus, dass ein Mit­be­wer­ber oder die von ihm ange­bo­te­nen Pro­duk­te erkenn­bar gemacht wer­den; dar­über hin­aus muss sich aus der Wer­bung erge­ben, dass sich unter­schied­li­che, aber hin­rei­chend aus­tausch­ba­re Pro­duk­te des Wer­ben­den und des Mit­be­wer­bers gegen­über­ste­hen.

Ver­glei­chen­de Wer­bung im Coa­ching-News­let­ter

Die pau­scha­le Abwer­tung der Leis­tun­gen eines Mit­be­wer­bers ist jeden­falls dann nach §§ 3, 4 Nr. 7 UWG unlau­ter, wenn die kon­kre­ten Umstän­de, auf die sich die abwer­ten­de Äuße­rung bezieht, nicht mit­ge­teilt wer­den.

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 19. Mai 2011 – I ZR 147/​09 [Coa­ching-News­let­ter]