Wegweiser Justizbehörden Frankfurt am Main

Rechts­schutz­ver­si­che­rung – und die ver­mu­te­te Straf­tat des Versicherungsnehmers

Ob die Vor­aus­set­zun­gen für den Leis­tungs­aus­schluss nach Zif­fer 5.5 Satz 1 ARB-MPM 2009 vor­lie­gen, ins­be­son­de­re der Ver­si­che­rungs­neh­mer oder Ver­si­cher­te vor­sätz­lich eine Straf­tat began­gen hat, ist im Deckungs­pro­zess zu klä­ren. Dabei besteht weder eine Bin­dung an die Ergeb­nis­se eines gegen den Ver­si­che­rungs­neh­mer oder Ver­si­cher­ten geführ­ten Ermitt­lungs­ver­fah­rens oder des Aus­gangs­rechts­streits noch ist der

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Nach­träg­li­che Wei­ge­rung der Kostenübernahme

Die Kos­ten­über­nah­me für kie­fer­or­tho­pä­di­sche Behand­lun­gen kann nicht nach­träg­lich dadurch aus­ge­schlos­sen wer­den, dass bei Ver­trags­ab­schluss nach „Ano­ma­lien“ gefragt wur­de und damit vom Ver­si­che­rungs­neh­mer in unzu­läs­si­ger Wei­se eine Wer­tung abver­langt wur­de. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den, dass die Kran­ken­ver­si­che­rung die Kos­ten von kiefernorthopädischen

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Restaurant

Coro­na – und die Leis­tun­gen aus einer Betriebsschließungsversicherung

Eine Betriebs­schlie­ßungs­ver­si­che­rung, der die Bedin­gun­gen für die Betriebs­­­schlie­­ßungs-Pau­­schal­­ver­­­si­che­­rung Gewer­be (BBSG 12) zugrun­de lie­gen, ist nach Ansicht des Land­ge­richts Aurich bei Betriebs­schlie­ßun­gen, die auf­grund der Sars-CoV-2-Pan­­de­­mie ange­ord­net wur­den, nicht ein­tritts­pflich­tig. In Zif­fer 3.1 der Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen ist in Bezug auf den Ver­si­che­rungs­um­fang unter ande­rem Fol­gen­des gere­gelt: „Der Ver­si­che­rer leis­tet bis zu den

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Frankfurt Skyline

Ver­si­che­rungs­auf­sicht – und die Beschwer­den der Versicherungsnehmer

Die im Ver­si­che­rungs­auf­sichts­ge­setz gere­gel­te Auf­sicht der Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht (BaFin) über Erst­ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men erstreckt sich auf die Wah­rung der Belan­ge der Ver­si­cher­ten bei der Bear­bei­tung von Beschwer­den. In den hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fäl­len hat­ten öster­rei­chi­sche Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men geklagt, die in Deutsch­land Erst­ver­si­che­run­gen anbie­ten. Die BaFin ord­ne­te mit der ange­grif­fe­nen Sam­mel­ver­fü­gung an,

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Inan­spruch­nah­me der Haft­pflicht­ver­si­che­rung – in der Insol­venz des Schädigers

Mit der Inan­spruch­nah­me des Haft­pflicht­ver­si­che­rers eines insol­ven­ten Schä­di­gers durch den Geschä­dig­ten nach Fest­stel­lung des Haft­pflicht­an­spruchs zur Insol­venz­ta­bel­le hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: § 110 VVG räumt dem Geschä­dig­ten bei Insol­venz des Ver­si­che­rungs­neh­mers ein Recht auf abge­son­der­te Befrie­di­gung an des­sen Frei­stel­lungs­an­spruch gegen den Haft­pflicht­ver­si­che­rer ein, so dass der Geschädigte

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Restaurant

Das Restau­rant in Coro­na-Zei­ten – und die Betriebsschließungsversicherung

Wird ein Restau­rant durch eine auf den Vor­schrif­ten des IfSG beru­hen­de behörd­li­che Anord­nung geschlos­sen, ist eine für das Restau­rant abge­schlos­se­ne Betriebs­schlie­ßungs­ver­si­che­rung ein­tritts­pflich­tig. Die Kon­kre­ti­sie­rung in A. § 1 Nr. 2 AVB ist man­gels Trans­pa­renz gem. § 307 Abs. 1 S. 1 BGB unwirk­sam, so dass es nach A. § 1 Nr. 1 AVB allein maß­geb­lich ist, dass

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Versicherung

Die For­ma­lia der Widerspruchsbelehrung

Ob eine Wider­spruchs­be­leh­rung inhalt­lich und for­mal den gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen des § 5a Abs. 2 Satz 1 VVG a.F. genügt, hat der Tatrich­ter im jewei­li­gen Ein­zel­fall zu ent­schei­den. Im hier ent­schie­de­nen Fall lässt die tatrich­ter­li­che Wür­di­gung des Ober­lan­des­ge­richts Karls­ru­he der Wider­spruchs­be­leh­rung für den Bun­des­ge­richts­hof kei­ne revi­si­ons­recht­lich beacht­li­chen Feh­ler erken­nen: Das Ober­lan­des­ge­richt hat die

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Allianz

Der im Poli­cen­mo­dell geschlos­se­ne Ver­si­che­rungs­ver­trag – und das ver­wirk­te Widerspruchsrecht

Der Ver­si­che­rungs­neh­me­rin ist es auch im Fal­le einer unter­stell­ten Gemein­schafts­rechts­wid­rig­keit des Poli­cen­mo­dells nach Treu und Glau­ben wegen wider­sprüch­li­cher Rechts­aus­übung ver­wehrt, sich nach jah­re­lan­ger Durch­füh­rung des Ver­tra­ges auf des­sen angeb­li­che Unwirk­sam keit zu beru­fen und dar­aus Berei­che­rungs­an­sprü­che her­zu­lei­ten. Ob nach dem Poli­cen­mo­dell geschlos­se­ne Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge wegen Gemein­schafts­rechts­wid­rig­keit des § 5a VVG a.F.

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Die zu lan­ge Wider­spruchs­frist in der Widerspruchsbelehrung

Wie der Bun­des­ge­richts­hof bereits ent­schie­den hat, ist es für den Ver­si­che­rungs­neh­mer unschäd­lich und damit uner­heb­lich, dass in einer Wider­spruchs­be­leh­rung eine Wider­spruchs­frist von einem Monat genannt wur­de, wäh­rend die Frist gemäß § 5a Abs. 1 Satz 1 VVG a.F. vor dem 8.12.2014 nur 14 Tage betrug. Der Ver­si­che­rungs­neh­mer kann auf die ihm mitgeteilte

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1 Ver­si­che­rungs­ver­trag – 2 Widerspruchsrechte?

Es ent­spricht ganz ein­hel­li­ger Auf­fas­sung, dass das Wider­spruchs­recht nach § 5 Abs. 1 VVG a.F. und das nach § 5a Abs. 1 VVG a.F. selb­stän­dig neben­ein­an­der­ste­hen. Bei­de Nor­men haben einen unter­schied­li­chen Anwen­dungs­be­reich. Ein Kon­kur­renz­ver­hält­nis gibt es daher nicht. Da bei­de Wider­spruchs­rech­te unab­hän­gig von­ein­an­der bestehen, kön­nen ihre Fris­ten – soweit die jewei­li­gen Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind

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Die Bezugs­be­rech­ti­gung bei der Lebensversicherung

Bei der Bestim­mung der Bezugs­be­rech­ti­gung durch den Ver­si­che­rungs­neh­mer han­delt es sich um eine ein­sei­ti­ge, emp­fangs­be­dürf­ti­ge Wil­lens­er­klä­rung, die auf den Zeit­punkt ihrer Abga­be abstel­lend aus Sicht des Ver­si­che­rers als objek­ti­vem Emp­fän­ger gemäß §§ 133, 157, 242 BGB aus­zu­le­gen ist. Dabei ist der dem Ver­si­che­rer gegen­über zum Aus­druck gebrach­te Wil­le des Versicherungsnehmers

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Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Begrün­dung der Beitragserhöhung

Die Mit­tei­lung der maß­geb­li­chen Grün­de für die Neu­fest­set­zung der Prä­mie nach § 203 Abs. 5 VVG erfor­dert die Anga­be der Rech­nungs­grund­la­ge, deren nicht nur vor­über­ge­hen­de Ver­än­de­rung die Neu­fest­set­zung nach § 203 Abs. 2 Satz 1 VVG ver­an­lasst hat. Dage­gen muss der Ver­si­che­rer nicht mit­tei­len, in wel­cher Höhe sich die­se Rech­nungs­grund­la­ge ver­än­dert hat. Er

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Kalender

Rechts­schutz­ver­si­che­rung ohne Wartezeit

Vie­le Men­schen, die sich vor der finan­zi­el­len Belas­tung eines Rechts­streits schüt­zen wol­len, möch­ten ohne War­te­zeit eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung abschlie­ßen. Ob die Leis­tun­gen sofort oder erst nach weni­gen Mona­ten wirk­sam wer­den, hängt weit­ge­hend von dem Bereich ab, für den der Rechts­schutz gilt. Gegen­sätz­lich zu einer Asse­ku­ranz mit War­te­zeit bie­tet eine Ver­si­che­rung für

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Bekleidungsgeschäft

Die Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und ihre Begründung

Die Begrün­dung einer Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung erfor­dert nach § 203 Abs. 5 VVG die Anga­be der Rech­nungs­grund­la­ge (Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen oder Ster­be­wahr­schein­lich­keit), deren Ver­än­de­rung die Prä­mi­en­an­pas­sung ver­an­lasst hat. Dage­gen muss der Ver­si­che­rer nicht mit­tei­len, in wel­cher Höhe sich die­se Rech­nungs­grund­la­ge ver­än­dert hat. Er hat auch nicht die Ver­än­de­rung wei­te­rer Fak­to­ren, welche

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Versicherung

Prä­mi­en­er­hö­hung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Unab­hän­gig­keit des Treuhänders

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs haben die Zivil­ge­rich­te im Rechts­streit um die Berech­ti­gung einer Prä­mi­en­er­hö­hung nicht zu prü­fen, ob der Treu­hän­der tat­säch­lich von dem­je­ni­gen Ver­si­che­rer unab­hän­gig sei, des­sen Prä­mi­en­er­hö­hung er zuge­stimmt habe. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat nun eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de, die sich gegen die­se Recht­spre­chung des BGH rich­tet, nicht zur Ent­schei­dung angenommen.

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Versicherung

Die im frü­he­ren Poli­cen­mo­dell geschlos­se­ne Lebens­ver­si­che­rung – und die Widerrufsbelehrung

Ob eine Wider­spruchs­be­leh­rung inhalt­lich und for­mal den gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen des § 5a Abs. 2 Satz 1 VVG a.F. genügt, hat der Tatrich­ter im jewei­li­gen Ein­zel­fall zu ent­schei­den. Eine höchst­rich­ter­li­che Klä­rung, ob ein­zel­ne Beleh­run­gen for­mal und inhalt­lich ord­nungs­ge­mäß sind, ist nicht gebo­ten. In dem hier ent­schie­de­nen Streit­fall hat das Beru­fungs­ge­richt die streit­ge­gen­ständ­li­che Widerspruchsbelehrung

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Corona

Coro­na – und die Betriebsschließungsversicherung

Für den Ein­tritt einer Betriebs­schlie­ßungs­ver­si­che­rung kommt es auf die Rechts­form und die Recht­mä­ßig­keit der Anord­nung nicht an. Ein Außer­haus­ver­kauf, der ledig­lich ein voll­kom­men unter­ge­ord­ne­tes Mit­nah­me­ge­schäft ist, stellt kei­ne unter­neh­me­ri­sche Alter­na­ti­ve dar, auf die sich der Ver­si­che­rungs­neh­mer ver­wei­sen las­sen muss. Ist der Ver­si­che­rungs­ver­trag wäh­rend der Pan­de­mie und im Hin­blick dar­auf abgeschlossen

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Gedeck

Leis­tun­gen aus einer Betriebsschließungsversicherung

Hat ein Ver­si­che­rer in der Betriebs­schlie­ßungs­ver­si­che­rung ledig­lich Deckungs­schutz für die in sei­nen Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen nament­lich auf­ge­lis­te­ten Krank­hei­ten und Krank­heits­er­re­ger gewährt, wobei das Coro­­na-Virus (Sars-Cov2) bzw. die COVID-19-Erkran­­kung in die­ser Lis­te fehlt, ent­fällt der Ver­si­che­rungs­schutz bei Betriebs­schlie­ßun­gen auf­grund der Coro­­na-Pan­­de­­mie – trotz Bezug­nah­me auf das Infek­ti­ons­ge­setz. Mit die­ser Begrün­dung hat das Landgericht

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Fal­sche Anga­ben beim Ver­si­che­rungs­ab­schluss und die Folgen

Hat ein Vater erkannt und gebil­ligt, dass die Ver­si­che­rung einen Ver­trag nicht oder nur zu ande­ren Kon­di­tio­nen geschlos­sen hät­te, wenn sie von der Krank­heit der Toch­ter gewusst hät­te, ist dem Vater ein arg­lis­ti­ges Han­deln vor­zu­wer­fen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Braun­schweig in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den, dass die

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Versicherung

Wider­rufs­frist bei alten Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trä­gen – und die Infor­ma­ti­on über den Rückkaufswert

Der Beginn der in § 5a Abs. 1 Satz 1 VVG a.F. bestimm­ten vier­zehn­tä­gi­gen Wider­spruchs­frist gemäß § 5a Abs. 2 Satz 1 VVG a.F. setzt unter ande­rem vor­aus, dass dem Ver­si­che­rungs­neh­mer die Unter­la­gen nach § 5a Abs. 1 Satz 1 VVG a.F., dar­un­ter auch die Ver­brau­cher­infor­ma­ti­on nach § 10a VAG a.F., voll­stän­dig vor­lie­gen. Die der Versicherungsnehmerin

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Trauringe

Pro­zess gegen Hei­rats­schwind­ler und die Kos­ten­über­nah­me durch die Rechtsschutzversicherung

Eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung darf ihre Leis­tung für Strei­tig­kei­ten in ursäch­li­chem Zusam­men­hang mit nicht­ehe­li­chen oder nicht ein­ge­tra­ge­nen Lebens­ge­mein­schaf­ten aus­schlie­ßen. Eine Bezie­hung zu einem Hei­­rats- oder Bezie­hungs­schwind­lers ist als nicht­ehe­li­che Lebens­ge­mein­schaft anzu­se­hen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Fran­ken­thal in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Rechts­schutz­ver­si­che­rung recht gege­ben. Sie muss die Kos­ten eines

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Auge

Lasern beim Grau­en Star – und die Zah­lung der Krankenversicherung

Ver­langt ein Arzt für eine Augen­ope­ra­ti­on mit einem bestimm­ten Laser deut­lich mehr als für eine Ope­ra­ti­on allein mit Skal­pell, so muss die Kran­ken­ver­si­che­rung unter Umstän­den nicht die höhe­ren Kos­ten tra­gen. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Streits über die Erstat­tung von Kos­ten einer Kata­rakt-Ope­ra­­ti­on unter

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Frankfurt Skyline

Ver­mö­gens­scha­den­haft­pflicht – Wozu und was ist abgesichert?

Bei einer Ver­mö­gens­scha­den­haft­pflicht han­delt es sich um eine Ver­si­che­rung, wel­che im Bedarfs­fall durch Sie ent­stan­de­ne Ver­mö­gens­schä­den an betrof­fe­nen Drit­ten absi­chert. Für vie­le freie Beru­fe ist die Ver­mö­gens­scha­den­haft­pflicht sogar eine Pflicht­ver­si­che­rung, wel­che zur Aus­übung ihrer Beru­fe abge­schlos­sen wer­den muss. Steu­er­be­ra­ter, Wirt­schafts­prü­fer, Nota­re und Rechts­an­wäl­te gehö­ren unter ande­rem zu die­sen Berufs­grup­pen. Vermögensschadenhaftpflicht

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Ent­fer­nen vom Unfall­ort und die Aus­wir­kun­gen auf die Kfz-Kaskoversicherung

Ein Ver­si­cher­ter, der sich bei einem Ver­kehrs­un­fall ohne Fremd­be­tei­li­gung eine blu­ten­de Kopf­ver­let­zung zuge­zo­gen hat, darf den Unfall­ort trotz eines ver­ur­sach­ten Fremd­scha­dens zur ärzt­li­chen Abklä­rung sei­nes Gesund­heits­zu­stan­des ohne Ver­let­zung der Auf­klä­rungs­ob­lie­gen­heit aus dem Ver­si­che­rungs­ver­trag ver­las­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall die beklag­te Ver­si­che­rung dazu

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Hund

Ein­tritt der Ver­si­che­rung bei Hundebiss

Auch wenn eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung für Tier­hal­ter wirk­sam ihre Deckungs­pflicht für Ansprü­che aus­schlie­ßen kann, bei denen der Scha­den durch „bewuss­tes Abwei­chen von der Hal­tung und Züch­tung von Hun­den die­nen­den Geset­zen, Ver­ord­nun­gen und behörd­li­chen Ver­fü­gun­gen oder Anord­nun­gen“ ver­ur­sacht wur­de, hat sie im Fall einer Tier­hal­te­rin zu zah­len, die kei­ne kon­kret vor­sätz­li­che Pflichtverletzung

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Einbrecher

Der Nach­weis eines Diebstahls

Damit eine Dieb­stahl­ver­si­che­rung im Scha­dens­fall ein­tritt, reicht es aus, dass der Ver­si­che­rungs­neh­mer für den Nach­weis des Dieb­stahls ein Min­dest­maß an Tat­sa­chen beweist, die nach der Lebens­er­fah­rung mit hin­rei­chen­der Wahr­schein­lich­keit den Schluss auf den Dieb­stahl zulas­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Braun­schweig in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Dieb­stahl­ver­si­che­rung zur

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