Alles über die pri­va­te Per­so­nen­ver­si­che­rung

Wenn Sie mit dem Gedan­ken spie­len, eine pri­va­te Per­so­nen­ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen, dann kann das unter bestimm­ten Umstän­den eine gute Idee sein. Aller­dings soll­ten Sie sich nicht blind­lings für eine Ver­si­che­rung ent­schei­den. Der fol­gen­de Text klärt dar­über auf, wann bestimm­te pri­va­te Per­so­nen­ver­si­che­run­gen sinn­voll sind und auf was Sie ach­ten soll­ten.

Alles über die pri­va­te Per­so­nen­ver­si­che­rung

Sinn und Zweck einer pri­va­ten Per­so­nen­ver­si­che­rung

Wie der Name ver­mu­ten lässt, geht es bei die­ser Art der Ver­si­che­rung nicht etwa dar­um, eine Sache zu ver­si­chern, son­dern einen Men­schen. Hier­bei wer­den unter­schied­li­che Risi­ko­fak­to­ren berück­sich­tigt. Da es so vie­le ver­schie­de­ne Ver­si­che­rungs­ar­ten gibt, ist eine pau­scha­le Defi­ni­ti­on nicht so ein­fach. Prin­zi­pi­ell geht es dar­um, dass ent­we­der der gesund­heit­li­che Zustand, der Tod eines Men­schen oder das aktu­el­le Ein­kom­men der betref­fen­den Per­son ver­si­chert wer­den. Finan­zi­el­le Zuwen­dun­gen sol­len im Fall der Fäl­le gesi­chert wer­den.

Das macht eine pri­va­te Per­so­nen­ver­si­che­rung aus

Eine pas­sen­de Ver­si­che­rung fin­den, ist gar nicht so ein­fach. Grund­sätz­lich soll­te der Tarif aller­dings eini­ge Merk­ma­le erfül­len, um über­haupt in die­se Kate­go­rie ein­ge­ord­net zu wer­den. Ers­tens geht es um einen Ver­si­che­rungs­schutz im Fal­le einer Krank­heit oder des Todes. Zwei­tens wer­den fes­te Aus­zah­lungs­sum­men ver­ein­bart, wel­che in bestimm­ten Zeit­ab­stän­den oder ein­ma­lig aus­be­zahlt wer­den.

Die Siche­rung des Ein­kom­mens kann eben­falls eine Rol­le spie­len, sodass auch an die­ser Stel­le eher hohe Sum­men ver­ein­bart bzw. abge­si­chert wer­den müs­sen. Zu guter Letzt geht es bei einer pri­va­ten Per­so­nen­ver­si­che­rung in der Regel dar­um, auch Ver­wand­te oder Hin­ter­blie­be­ne finan­zi­ell abzu­si­chern. Daher soll­te die Zah­lung auch beim Tod des Ver­si­che­rungs­neh­mers garan­tiert wer­den.

Die­se ver­schie­de­nen Ver­si­che­rungs­ar­ten gibt es aktu­ell

Zu den am wei­tes­ten ver­brei­te­ten Ver­si­che­run­gen aus dem Bereich der pri­va­ten Per­so­nen­ver­si­che­rung zählt die soge­nann­te Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung. Die­se sichert den Ver­si­che­rungs­neh­mer vor einem Ver­dienst­aus­fall in der Fol­ge einer Krank­heit oder eines Unfalls ab. Außer­dem wer­den immer häu­fi­ger die Grund­fä­hig­keits­ver­si­che­rung und die Dread-Disea­se-Ver­si­che­run­gen abge­schlos­sen.

Zu den Per­so­nen­ver­si­che­run­gen, die wohl jedem Erwach­se­nen bekannt sind, gehö­ren: die Lebens­ver­si­che­rung, die pri­va­te Unfall­ver­si­che­rung, die Ren­ten­ver­si­che­rung und die klas­si­sche Kran­ken­ver­si­che­rung. Bei all die­sen Ver­si­che­rungs­ar­ten geht es dar­um, dass Fäl­le wie eine aku­te oder chro­ni­sche Krank­heit, der plötz­li­che Tod oder die Arbeits­un­fä­hig­keit im Alter finan­zi­ell abge­si­chert wer­den. Die Hil­fe kann ent­we­der von­sei­ten des Staa­tes erfol­gen oder durch eine pri­va­te Ver­si­che­rung.

Pri­va­te Per­so­nen­ver­si­che­run­gen steu­er­lich abset­zen

In Deutsch­land möch­te der Staat den Bür­ger dabei hel­fen, sich bes­ser gegen Schick­sals­schlä­ge abzu­si­chern. Das tut er, indem ver­schie­de­ne pri­va­te oder gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Maß­nah­men zur Vor­sor­ge steu­er­lich abge­setzt wer­den kön­nen. Die jähr­lich zu zah­len­den Steu­ern ver­rin­gern sich, wes­halb die Kos­ten für die Vor­sor­ge effek­tiv güns­ti­ger wer­den. Damit das gelin­gen kann, muss die jewei­li­ge Auf­wen­dung für eine pri­va­te Per­so­nen­ver­si­che­rung in der regel­mä­ßig ein­ge­reich­ten Steu­er­erklä­rung erwähnt wer­den. Sol­che Ver­si­che­run­gen wie die Kran­ken­ver­si­che­rung und die Pfle­ge­ver­si­che­rung kön­nen beson­ders pro­blem­los abge­setzt wer­den, da sie fast jeder hat.

Sol­che Ver­si­che­run­gen wie zum Bei­spiel die Ver­si­che­rung gegen eine Berufs­un­fä­hig­keit wer­den zwar nicht für jeden Men­schen abge­schlos­sen, kön­nen aber den­noch abge­setzt wer­den.

Die­se Ver­si­che­run­gen erge­ben Sinn

Wenn Sie auf der siche­ren Sei­te sein möch­ten, dann soll­ten Sie zusätz­lich zu den vor­ge­schrie­be­nen Ver­si­che­run­gen über eine pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung und eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung nach­den­ken. Die eine Vari­an­te sorgt dafür, dass Sie im Alter nicht allei­ne auf die staat­li­che Ren­te ange­wie­sen sind. Die Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung springt hin­ge­gen ein, wenn Sie Ihren erlern­ten Beruf auf­grund einer Krank­heit nicht mehr aus­üben kön­nen.

Je nach gewähl­tem Tarif sind die Kos­ten für die bei­den Ver­si­che­run­gen ver­hält­nis­mä­ßig über­schau­bar. Umso grö­ßer ist die Freu­de, wenn im Fall der Fäl­le nicht der finan­zi­el­le Ruin bevor­steht. Ergän­zend kann auch eine Dread-Disea­se-Ver­si­che­rung und eine Lebens­ver­si­che­rung abge­schlos­sen wer­den.