Arbeits­un­fä­hig durch Mob­bing

Eine Arbeits­un­fä­hig­keit im Sin­ne § 1 (3) der Mus­ter­be­din­gun­gen für die pri­va­te Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung (MB/​KT 94) liegt auch dann vor, wenn sich der Ver­si­cher­te an sei­nem Arbeits­platz einer tat­säch­li­chen oder von ihm als sol­cher emp­fun­de­nen Mob­bing­si­tua­ti­on aus­ge­setzt sieht, hier­durch psy­chisch oder phy­sisch erkrankt und infol­ge­des­sen sei­nem bis­her aus­ge­üb­ten Beruf in sei­ner kon­kre­ten Aus­prä­gung nicht nach­ge­hen kann.

Arbeits­un­fä­hig durch Mob­bing

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 9. März 2011 – IV ZR 137/​10
[Eine aus­führ­li­che Dar­stel­lung die­ses Urteils fin­det sich im Vor­sor­ge­Bo­ten.]