Auf­klä­rungs­pflicht­ver­let­zung der Ver­si­che­rung

Macht der Ver­si­che­rungs­neh­mer Scha­dens­er­satz­an­sprü­che aus Ver­schul­den bei Ver­trags­schluss wegen behaup­te­ter Auf­klä­rungs­pflicht­ver­let­zun­gen des Ver­si­che­rers zur Höhe erziel­ba­rer Erträ­ge gel­tend und ver­langt er das nega­ti­ve Inter­es­se (Rück­zah­lung der Ein­la­gen und Ver­zin­sung bei ander­wei­ti­ger Anla­ge), so gilt hier­für die fünf­jäh­ri­ge Ver­jäh­rungs­frist des § 12 Abs. 1 VVG a.F. als Son­der­re­ge­lung zu den §§ 195, 199 BGB.

Auf­klä­rungs­pflicht­ver­let­zung der Ver­si­che­rung

Ober­lan­des­ge­richt Cel­le, Urteil vom 8. Sep­tem­ber 2009 – 8 U 46/​09