Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte im Testvergleich

Ist die Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll? Beamte, die berufsunfähig werden, werden von ihrem Dienstherren in der Regel in den Ruhestand versetzt oder aber entlassen. Bei einer Versetzung in den Ruhestand wird dann eine Dienstunfähigkeitsrente gezahlt, deren Höhe sich vor allem an den bisherigen Dienstjahren orientiert. Insbesondere jüngere Beamte können so nicht auf eine ausreichende Absicherung zurückgreifen, so dass im Ernstfall eine Versorgungslücke droht. Beamte auf Probe, Beamte auf Widerruf sowie Beamtenanwärter hingegen werden bei einer Dienstunfähigkeit entlassen und haben kaum Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Deshalb ist die BU Versicherung auch für Beamte und Beamtenanwärter sinnvoll, allerdings sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte einem Vergleich unterzogen werden.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte im Testvergleich

Für Beamte ist es daher ebenso wichtig wie für andere Menschen auch, mit einer privaten BU für Beamte selbst vorzusorgen. Schließlich ist das Berufsunfähigkeitsrisiko auch bei Richtern, Soldaten, Lehrern und Polizisten gegeben, die ebenso häufig wie andere Berufsgruppen auch vorzeitig ihren Beruf aufgeben müssen. Vor allem das Risiko seelischer Erkrankungen ist bei Beamten enorm hoch, was im Vertrag berücksichtigt werden sollte.

Tritt die Berufs- oder Dienstunfähigkeit ein, wird die BU für Beamte eine monatliche Rentenzahlung übernehmen, die als Ersatzeinkommen genutzt werden kann. So gewährleistet die Versicherung ein regelmäßiges Einkommen, um die Lebenshaltungskosten trotz Erkrankung weiter finanzieren zu können. Die Höhe dieser Rente kann individuell anhand des eigenen Bedarfs und des bisherigen Einkommens ausgerichtet werden. So kann jeder Versicherungsnehmer auch selbst Einfluss auf die Kosten der BU für Beamte nehmen, denn eine höhere Absicherung verursacht regelmäßig auch höhere Beiträge.

Beim Abschluss einer BU für Beamte und beim Versicherungsvergleich sollte allerdings darauf geachtet werden, dass es sich um einen speziellen Vertrag für diese Berufsgruppe handelt, die zudem über eine Dienstunfähigkeitsklausel verfügt. Die Dienstunfähigkeit unterscheidet sich nämlich von der Berufsunfähigkeit, denn die Berufsunfähigkeit beginnt regelmäßig erst ab einer körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung in Höhe von 50 Prozent. Die Dienstunfähigkeit hingegen kann bereits deutlich früher auftreten und ist auch vom Dienstherren abhängig, der den Betroffenen dann in den Ruhestand versetzt. Mitunter greift eine klassische BU in diesem Fall nicht, so dass Beamte trotz privater Vorsorge über kein ausreichendes Einkommen verfügen. Die Dienstunfähigkeitsversicherung hingegen würde in diesen Fällen immer eintreten und die monatlich vereinbarte Rente auszahlen.

Eine separate Dienstunfähigkeitsversicherung als BU für Beamte bieten beispielsweise die HUK Coburg sowie die Nürnberger Versicherungen, wo ein entsprechender Abschluss möglich ist. Zu empfehlen ist vor einem Abschluss der Stiftung Warentest Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich für Beamte.

Weitere Informationen finden Sie auf http://www.berufsunfaehigkeitsversicherungen-test.de/