Droh­nen Ver­si­che­run­gen in Deutsch­land – wie ist die Rechts­la­ge?

Für Droh­nen­pi­lo­ten und all die­je­ni­gen, die es noch wer­den möch­ten, stellt sich im Zusam­men­hang mit den moder­nen Droh­nen die Fra­ge, wie die Rechts­la­ge in Bezug auf eine obli­ga­to­ri­sche Haft­pflicht Ver­si­che­rung ist. Umfra­gen haben gezeigt, dass nur jeder ach­te Besit­zer einer Droh­ne hin­rei­chend über die Geset­zes­la­ge und die hier­zu­lan­de gel­ten­de Ver­si­che­rungs­pflicht im Bereich der Droh­nen auf­ge­klärt ist.

Droh­nen Ver­si­che­run­gen in Deutsch­land – wie ist die Rechts­la­ge?

Auch im Rah­men des Neu­kaufs einer Droh­ne ist die Auf­klä­rung noch immer mehr als man­gel­haft: Kaum jemand wird hin­rei­chend über die Geset­zes­la­ge in Deutsch­land infor­miert. Dabei ist ganz klar und unmiss­ver­ständ­lich defi­niert: Droh­nen und Flug­ob­jek­te, die durch eine Funk­fern­be­die­nung gesteu­ert wer­den, müs­sen nach gel­ten­dem Recht ver­si­chert wer­den.

Droh­nen­ver­si­che­rungs­pflicht in Deutsch­land: Eine Droh­nen Haft­pflicht­ver­si­che­rung ist vor­ge­schrie­ben[↑]

Für Deutsch­land gilt die all­ge­mein gül­ti­ge Rechts­vor­schrift, dass Droh­nen haft­pflicht ver­si­chert wer­den müs­sen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: In der Ver­gan­gen­heit kam es immer mal wie­der zu Zwi­schen­fäl­len, die im Zusam­men­hang mit Droh­nen stan­den: Gefähr­li­che Ein­grif­fe in die zivi­le Luft­fahrt und natür­lich auch Sach- und Per­so­nen­schä­den der unter­schied­lichs­ten For­men. Nicht sel­ten wur­den die ent­stan­de­nen Schä­den mit exor­bi­tan­ten Scha­dens­sum­men bezif­fert, die zu beglei­chen für den nor­ma­len Durch­schnitt­bür­ger wohl mehr als unmög­lich ist. Ins­be­son­de­re dann, wenn Schä­den an Autos, Häu­sern oder gar an Men­schen ver­ur­sacht wer­den, sind die Scha­dens­sum­men höher als man sich das vor­stel­len mag.

Der Geset­zes­text des soge­nann­ten Luft­ver­kehrs­ge­set­zes spricht aber ein­deu­tig: Wer Schä­den mit sei­ner Droh­ne ver­ur­sacht, haf­tet in vol­lem Umfang für den ent­stan­de­nen Scha­den. Es gibt nur eine Aus­nah­me: Aus­schließ­lich dann, wenn Droh­nen als Spiel­zeug ein­ge­stuft wer­den, besteht kei­ne Ver­si­che­rungs­pflicht. Bei den her­kömm­li­chen, moder­nen und tech­nisch hoch­wer­ti­gen Droh­nen der heu­te füh­ren­den Anbie­ter wie z.B. DJI oder Yuneec han­delt es sich jedoch fast immer um pro­fes­sio­nel­le Flug­ge­rä­te, die mit Spiel­zeug nichts zu tun haben. Um eine Droh­nen Haft­pflicht­ver­si­che­rung kommt also nie­mand, der eine der­ar­ti­ge, moder­ne Droh­ne besitzt, her­um. Die­se sind bereits für deut­lich unter 80 € pro Jahr zu haben. Ent­spre­chen­de preis­güns­ti­ge Ver­si­che­rungs-Ange­bo­te gibt es auf versichertedrohne.de.

Trug­schluss: Deut­sche Haft­pflicht­ver­si­che­rer zah­len in der Regel nicht[↑]

Ich habe doch eine pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung“, hört man Mul­ti­cop­ter Besit­zer, die offen­bar nicht hin­rei­chend infor­miert sind, immer wie­der sagen. Sie alle wis­sen aber nicht: Die Groß­zahl der deut­schen pri­va­ten Haft­pflicht­ver­si­che­rer kommt für Schä­den, die durch Droh­nen oder ande­re Flug­ob­jek­te, die funk­ge­steu­ert sind, nicht auf. Zusätz­lich zur her­kömm­li­chen, bereits bestehen­den pri­va­ten Haft­pflicht­ver­si­che­rung ist also immer auch noch eine zusätz­li­che spe­zi­el­le Haft­pflicht­ver­si­che­rung für Droh­nen emp­feh­lens­wert, wie die­se z.B. auf versichertedrohne.de abge­schlos­sen wer­den kann.

Nur in Ein­zel­fäl­len inte­griert eine pri­va­te Haft­pflicht­ver­si­che­rung auch eine Ver­si­che­rungs­leis­tung für Droh­nen. Fra­gen Sie im Zwei­fels­fall nach, wie die Bedin­gun­gen Ihrer Ver­si­che­rung en Detail aus­ge­stal­tet sind.
Übri­gens: Selbst wenn eine Haft­pflicht­ver­si­che­rung für Droh­nen in Ihrer Pri­vat­haft­pflicht inte­griert ist, ist eine spe­zi­el­le Ver­si­che­rung für Droh­nen oft noch zusätz­lich emp­feh­lens­wert, etwa wenn Sie gewerb­lich flie­gen.
Grund: Vie­le Pri­vat­ver­si­che­rer set­zen die Deckungs­sum­men zu gering an. Eine gewerb­li­che Ver­si­che­rung, z.B. zum Erstel­len von Luft­auf­nah­men ist bei der Pri­vat­haft­pflicht kom­plett aus­ge­schlos­sen.

Pri­vat oder gewerb­lich? Pas­sen Sie die Droh­nen Ver­si­che­rung auf Ihre Bedürf­nis­se an![↑]

Ein Blick auf die unter­schied­li­chen Ver­si­che­rungs­ta­ri­fe von versichertedrohne.de zeigt: Es macht einen Unter­schied, ob Sie Ihre Droh­ne pri­vat nut­zen oder mit ihr gewerb­li­che Zwe­cke ver­fol­gen. Auch der Ver­si­che­rungs­ta­rif muss auf die jewei­li­gen Umstän­de der Droh­nen­nut­zung ange­passt wer­den.

Grund­sätz­lich gilt: Wer sei­ne Droh­ne nur pri­vat nutzt und Fotos und Vide­os aus­schließ­lich zur eige­nen Ansicht auf­nimmt, ver­folgt kei­ne gewerb­li­chen Zwe­cke und kann des­halb auf einen Ver­si­che­rungs­ta­rif für pri­va­te Zwe­cke zurück­grei­fen.

Wer Fotos und Vide­os jedoch online stellt, in den ein­schlä­gi­gen Video­por­ta­len wie z.B. You­tube spei­chern und in den sozia­len Netz­wer­ken mit Freun­den und Gleich­ge­sinn­ten aus­tau­schen möch­te, der ver­folgt per defi­ni­tio­nem ein gewerb­li­ches Anlie­gen. Auch wenn mit den Auf­nah­men der Droh­nen Geld erwirt­schaf­tet wird, besteht natür­lich ein gewerb­li­ches Inter­es­se. Bei der Wahl des Ver­si­che­rungs­ta­ri­fes muss dies berück­sich­tigt wer­den: Wäh­len Sie in die­sen Fäl­len einen Ver­si­che­rungs­ta­rif für die gewerb­li­che Droh­nen­nut­zung. Wer bewusst den fal­schen Ver­si­che­rungs­ta­rif aus­wählt, um z.B. Geld zu spa­ren, der ris­kiert, den Ver­si­che­rungs­schutz zu ver­lie­ren!

Kom­bi­na­ti­on von Ver­si­che­rungs­pro­duk­ten[↑]

Pro­fes­sio­nel­le Ver­si­che­rungs­an­ge­bo­te wie das von versichertedrohne.de bie­ten den Inter­es­sen­ten nicht nur Ver­si­che­rungs­pro­duk­te im Rah­men der per legem vor­ge­schrie­be­nen Droh­nen Haft­pflicht­ver­si­che­rung. Zur Ver­fü­gung ste­hen fer­ner auch noch hoch­wer­ti­ge Kas­ko­ver­si­che­rungs­pro­duk­te. Die­se sind gesetz­lich zwar nicht vor­ge­schrie­ben, aber für Droh­nen­be­sit­zer, die viel Geld in ihre Flug­ge­rä­te inves­tie­ren, durch­aus emp­feh­lens­wert.

Voll­kas­ko­ver­si­che­run­gen ken­nen wir vor allem aus der Auto­mo­bil­bran­che: Sie decken Schä­den am eige­nen Eigen­tum, die der Fah­rer selbst ver­ur­sacht hat, ab. Auch für Droh­nen ist das Prin­zip gleich: Die ent­spre­chen­den Kas­ko­ver­si­che­run­gen decken Schä­den an der Flug­tech­nik und dem Mate­ri­al der eige­nen Droh­ne ab. Kommt es tat­säch­lich mal zu einem Unfall, wer­den die Kos­ten für eine Repa­ra­tur des Flug­ge­räts bzw. für einen gleich­wer­ti­gen Ersatz von der Kas­ko­ver­si­che­rung getra­gen. Vor allem wer hoch­wer­ti­ge Kame­ra­tech­nik nutzt, für den ist eine Kas­ko­ver­si­che­rung zu emp­feh­len, um sich im Fal­le einer Beschä­di­gung vor uner­war­te­ten, hohen Repa­ra­tur­kos­ten zu schüt­zen.

Tari­fe Ver­glei­chen[↑]

Wenn Sie mei­nen, dass alle die­se Infor­ma­tio­nen zuviel des Guten sind und Sie sich tie­fer in die Mate­rie ein­le­sen wol­len: drohneversicherungsvergleich.de bie­tet seit neu­es­tem ein Ver­gleichs­por­tal, auf dem Sie die ver­schie­de­nen Tari­fe der Droh­nen Haft­pflicht und Kas­ko­ver­si­che­run­gen ein­fach und schnell ver­glei­chen kön­nen.