Gebäu­de­ver­si­che­rer ./​. Miet­er­haft­pflicht

Für den Aus­gleichs­an­spruch des Gebäu­de­ver­si­che­rers gegen den Haft­pflicht­ver­si­che­rer des Mie­ters ana­log § 59 Abs. 2 Satz 1 VVG a.F. 1 gel­ten kei­ne ande­ren Beweis­last­grund­sät­ze als für den Anspruch des Ver­mie­ters gegen den Mie­ter.

Gebäu­de­ver­si­che­rer ./​. Miet­er­haft­pflicht

Die Ver­jäh­rung die­ses Anspruchs rich­tet sich nach § 195 BGB.

Gewährt der Haft­pflicht­ver­si­che­rer für Haft­pflicht­an­sprü­che wegen Mietsach­schä­den an Wohn­räu­men grund­sätz­lich Ver­si­che­rungs­schutz, kann er dem Aus­gleichs­an­spruch des Gebäu­de­ver­si­che­rers nicht ent­ge­gen­hal­ten, der Ver­si­che­rungs­schutz sei für unter den Regress­ver­zicht nach dem Abkom­men der Feu­er­ver­si­che­rer fal­len­de Rück­griffs­an­sprü­che aus­ge­schlos­sen. Die ent­spre­chen­den Aus­schluss­klau­seln in den Beson­de­ren Bedin­gun­gen und Risi­ko­be­schrei­bun­gen für die Pri­vat­haft­pflicht­ver­si­che­rung sind nach § 307 Abs. 2 Nr. 2, Abs. 1 Satz 1 BGB unwirk­sam.

BGH, Urteil vom 27. Janu­ar 2010 – IV ZR 129/​09Ge

  1. BGHZ 169, 86 Tz. 22 ff.[]