Haus­arzt­klau­seln in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung

Eine im Rah­men eines so genann­ten Ele­men­tar­ta­rifs eines pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rers ver­ein­bar­te Klau­sel, wel­che die vol­le Erstat­tung der Kos­ten für ambu­lan­te Heil­be­hand­lung nur bei (Erst-)Behandlung durch einen Arzt für All-gemein­me­di­zin/­prak­ti­schen Arzt oder durch Fach­ärz­te für Gynä­ko­lo­gie, Augen-eil­kun­de, Kin­der- und Jugend­me­di­zin oder einen Not- bzw. Bereit­schafts­arzt vor­sieht, ist nach einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs nicht dahin aus­zu­le­gen, dass den genann­ten Ärz­ten ein an der haus­ärzt­li­chen Ver­sor­gung teil­neh­men­der Fach­arzt für Inne­re Medi­zin („haus-ärzt­li­cher Inter­nist“) gleich­steht. In die­ser Aus­le­gung ist die genann­te Tarif­klau­sel nach dem Urteil des BGH auch wirk­sam.

Haus­arzt­klau­seln in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 18. Febru­ar 2009 – IV ZR 11/​07