Kran­ken­ta­ge­geld und die neue selb­stän­di­ge Berufs­tä­tig­keit

Wird in einer Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung die Ver­si­che­rungs­fä­hig­keit von einer selb­stän­di­gen Berufs­aus­übung und der Erzie­lung regel­mä­ßi­ger Ein­künf­te abhän­gig gemacht, fal­len die­se Vor­aus­set­zun­gen nicht schon dann weg, wenn der Ver­si­cher­te sein beruf­li­ches Tätig­keits­feld wech­selt und dafür eine Über­gangs­zeit benö­tigt und noch kei­ne regel­mä­ßi­gen Ein­künf­te erzielt.

Kran­ken­ta­ge­geld und die neue selb­stän­di­ge Berufs­tä­tig­keit

Inso­weit reicht es aus, dass sei­ne wei­te­re Tätig­keit ernst­haft auf die Erzie­lung nach­hal­ti­ger und in die­sem Sin­ne regel­mä­ßi­ger Ein­künf­te gerich­tet und nicht ohne nach­voll­zieh­ba­re Aus­sicht auf Erfolg ist.

BGH, Urteil vom 17. Febru­ar 2010 – IV ZR 259/​08