Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen und Kos­ten­re­ge­lun­gen in Ver­glei­chen

§ 5 Abs. 3 b der All­ge­mei­nen Rechts­schutz­be­din­gun­gen sieht vor, dass kei­ne Kos­ten­tra­gungs­pflicht des Rechts­schutz­ver­si­che­rers besteht, wenn ein Rechts­streit (etwa auf­grund eines Ver­gleichs) mit einer nicht dem Ergeb­nis ent­spre­chen­den Kos­ten­ver­tei­lung erle­digt wird.

Rechts­schutz­ver­si­che­run­gen und Kos­ten­re­ge­lun­gen in Ver­glei­chen

Die­se Aus­schluss­klau­sel des § 5 Abs. 3 b ARB ist nach einem aktu­el­len Urteil des Land­ge­richts Frei­burg bei einer außer­ge­richt­li­chen Erle­di­gung jeden­falls dann nicht anwend­bar, wenn dem Ver­si­che­rungs­neh­mer kein mate­ri­ell-recht­li­cher Kos­ten­er­stat­tungs­an­spruch zuge­stan­den hat.

Land­ge­richt Frei­burg, Urteil vom 1. April 2010 – 3 S 318/​09
[Eine aus­führ­li­che­re Dar­stel­lung des Urteils fin­det sich im Vor­sor­ge­Bo­ten.]