Unfall­ab­wick­lung über den Ver­si­che­rungs­mak­ler

Der in die Abwick­lung eines Unfall­scha­dens ein­ge­schal­te­te Ver­si­che­rungs­mak­ler muss den Ver­si­che­rungs­neh­mer regel­mä­ßig auf die Frist zur ärzt­li­chen Fest­stel­lung einer Inva­li­di­tät und ihrer Gel­tend­ma­chung gegen­über dem Ver­si­che­rer nach § 7 I (1) AUB (1994) hin­wei­sen, wenn für ihn erkenn­bar ist, dass Ansprü­che wegen Inva­li­di­tät gegen den Unfall­ver­si­che­rer ernst­haft in Betracht kom­men.

Unfall­ab­wick­lung über den Ver­si­che­rungs­mak­ler

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 16. Juli 2009 – III ZR 21/​09